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Urbild und fotografischer Blick

  • Kartonierter Einband
  • 208 Seiten
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Betrachtet man den Beginn der Fotografie einmal nicht als den Zeitpunkt ihrer technischen Erfindung, sondern als einen Paradigmenw... Weiterlesen
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Beschreibung

Betrachtet man den Beginn der Fotografie einmal nicht als den Zeitpunkt ihrer technischen Erfindung, sondern als einen Paradigmenwechsel in der Geschichte der Ästhetik, so wird der epistemologische Umbruch schon um die Mitte des 18. Jahrhunderts deutlich. Die Idee eines fotografischen Effekts gelang bereits der Malerei mit ihren ureigensten Mitteln, noch gänzlich ohne die entsprechende Aufnahmetechnik. Das Sehen selbst wurde als neuartiges Aufnahmeverfahren begriffen und wiedergegeben. Das Buch untersucht einerseits in a-historischer Perspektive, was ein fotografisches Bild eigentlich auszeichnet und andererseits im Sinne der Mediengeschichte, wie sich die neue Bildauffassung im Kontext von Wahrheits- und Naturbegriff sowie der spezifischen Platonlektüre im 18. Jahrhundert herausbilden konnte. In einem weit gefassten Bogen von der Ästhetik Diderots und den Stillleben J. B. S. Chardins bis zur zeitgenössischen Fotografie unserer Tage arbeitet die Studie die zentralen Topoi des fotografischen Bildes heraus.

Produktinformationen

Titel: Urbild und fotografischer Blick
Untertitel: Diderot, Chardin und die Vorgeschichte der Fotografie in der Malerei des 18. Jahrhunderts
Autor:
EAN: 9783770539741
ISBN: 978-3-7705-3974-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Fink Wilhelm GmbH + Co.KG
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 208
Gewicht: 362g
Größe: H238mm x B161mm x T19mm
Veröffentlichung: 01.04.2004
Jahr: 2004
Auflage: 1. Aufl. 19.04.2004
Land: DE

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