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Der stille Bug

  • Fester Einband
  • 247 Seiten
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Von Lemberg bis Brest, entlang der heutigen polnischen Ostgrenze - eine Reise in ein vergessenes Land an die neue Ostgrenze Europa... Weiterlesen
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Beschreibung

Von Lemberg bis Brest, entlang der heutigen polnischen Ostgrenze - eine Reise in ein vergessenes Land an die neue Ostgrenze Europas. Still fließt er dahin, 772 km von der Quelle in der Westukraine bis zur Mündung in den polnischen Narew. Unauffällig durchquert er freundliche Landschaften. Auf den ersten Blick macht der Bug einen mittelmäßigen Eindruck. Seine politische Bedeutung ist hingegen herausragend. Nach dem 1. Weltkrieg war er die Grenze zwischen Polen und der Sowjetunion. Dann wurde er zur Trennlinie zwischen Hitlers und Stalins Diktaturen, und heute ist er der Grenzfluss zwischen Polen und der Ukraine und damit die Ostgrenze des zukünftigen erweiterten Europa. Annette Dittert, Polen-Korrespondentin der ARD, und Fritz Pleitgen, als langjähriger Auslandskorrespondent ebenfalls mit dem Osten Europas vertraut, haben den Bug auf seiner ganzen Länge bereist: von den Resten des habsburgischen Galizien mit der Stadt Lemberg, einer Wiege der ostjüdischen Kultur, die heute in der Ukraine liegt, bis nach Brest, von wo aus die Nazis ihren Angriff auf die Sowjetunion gestartet haben. Überall haben Fritz Pleitgen und Annette Dittert außergewöhnliche und ganz normale Menschen getroffen, die ihnen über ihr Leben Auskunft gegeben haben: der New Yorker Rabbi, der heute an der Spitze der kleinen jüdischen Gemeinde in Lemberg steht, ein polnischer Professor, der als Kind aus Lemberg vertrieben wurde und nun zurückkehrt zu einem letzten Wiedersehen. Dann ukrainische Grenzsoldaten, Mönche aus dem aufblühenden orthodoxen Kloster Jableczno und Überlebende des Vernichtungslagers Sobibor. Fritz Pleitgen und Annette Dittert führen den Leser in eine Welt, die lange vergessen war und durch die Erweiterung und das Zusammenwirken Europas nun wieder in unseren Blick rückt.

Autorentext
Annette Dittert, geboren 1962 in Köln. Seit 1992 beim Westdeutschen Rundfunk, Konzept und Redaktionsleitung für die WDR-Medienshow Palazzo, von 1995 bis 2001 stellvertretende Leitung des ARD-Morgenmagazins. Seit Juli 2001 ARD-Korrespondentin im ARD-Studio Warschau. Ausgezeichnet mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus 2004. Fritz Pleitgen, geb. 1938 in Duisburg, seit 1963 beim Westdeutschen Rundfunk, nach 1970 ARD-Korrespondent in Moskau, Ostberlin, Washington und New York, danach Chefredakteur Fernsehen, Direktor Hörfunk und seit 1995 Intendant des WDR.

Zusammenfassung
quot;Fritz Pleitgen hat nicht nur einen lesenswerten Reisebericht vorgelegt, sondern ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte." (Rheinische Post) "Derzeit das Beste, was über den Kaukasus geschrieben wurde. Touristen werden von Pleitgens Hintergrundberichten profitieren. Ihm gelingt es, die Sichtweise der einfachen Menschen einfließen zu lassen und Konflikte offen zu legen." (Berliner Morgenpost )

Produktinformationen

Titel: Der stille Bug
Untertitel: Reise durch ein zerrissenes Land
Autor:
EAN: 9783462034004
ISBN: 978-3-462-03400-4
Format: Fester Einband
Herausgeber: Kiepenheuer & Witsch, Köln
Genre: Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
Anzahl Seiten: 247
Veröffentlichung: 01.03.2004
Jahr: 2004

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