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Antikchinesisches Kalenderwesen

  • Fester Einband
  • 454 Seiten
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Die Beantwortung vieler Fragen der antiken chinesischen Geschichte setzt eine solide chronologische Grundlage voraus. Insbesondere... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Beantwortung vieler Fragen der antiken chinesischen Geschichte setzt eine solide chronologische Grundlage voraus. Insbesondere eines der wichtigsten Probleme, nämlich die richtige Einordnung der zahlreichen Datumsangaben in Bronzeinschriften und damit die Rekonstruktion der frühen Zhou-Chronologie, ist ohne umfassende Einsicht in den Kalender kaum zu lösen. Die Annalenwerke Chun Qiu und Zuo Zhuan überliefern eine ausreichende Zahl von Datierungen, um eine zuverlässige Rekonstruktion des Kalenders des Fürstentums Lu für die 250 Jahre zwischen -722 und ca. -470 zu erlauben. Die vorliegende Studie weist nach, dass man nicht nur das bekannte Mittel der Schaltmonate für den Ausgleich zwischen Mond- und Sonnenkalender einsetzte, sondern auch Schalttage kannte. Die akribische Rekonstruktion der Schaltmonate und Schalttage hat das Verhältnis zwischen dem Lu-Kalender und dem der Zhou-Könige geklärt. Entscheidend dafür ist die Interpretation des Elements wang 'König' in Datierungen als Signal der Synchronie. Damit ist nicht nur der Lu-Kalender rekonstruierbar, sondern auch das Hauptgerüst des Zhou-Kalenders. Die Studie legt dar, dass damals wichtige Erkenntnisse für den Aufbau eines stärker regularisierten Kalenders entweder fehlten oder aber nicht genutzt wurden. Sie zeigt schliesslich auch die Grenzen neuer Almanache auf, die sich nur auf die errechenbaren Neumonde stützen und so zu fehlerhaften Datierungen führen. Das Buch enthält eine Zusammenfassung und Angaben zum Gebrauch des rekonstruierten Kalenders in englischer Sprache.

Autorentext

Der Autor: Robert H. Gassmann, 1946 in Lahore (Pakistan) geboren, ist seit 1985 Inhaber des Lehrstuhls für Sinologie an der Universität Zürich. Sein Hauptinteresse gilt der antikchinesischen Kultur und deren Schrifttum. Zu seinen grösseren Arbeiten gehören die Studie Cheng Ming: Richtigstellung der Bezeichnungen: Zu den Quellen eines Philosophems im antiken China: Ein Beitrag zur Konfuzius-Forschung (1988) sowie der 1997 publizierte dreiteilige Universitätslehrgang für antikes Chinesisch: Antikchinesisch in fünf Element(ar)gängen (I); Antikchinesische Texte (II); Grundstrukturen der antikchinesischen Syntax (III), alle bei Peter Lang erschienen.



Zusammenfassung
quot;This is a very impressive volume that should be brought to the attention of a wider audience... For me, reading this book was a rare experience. With his bold assumptions Gassmann may perhaps have resolved some problems that for a long time have been vexing Chinese scholars and Western sinologists alike." (Hans van Ess, China Review International) "This book is a major contribution to the study of Ancient Chinese history, not least as it also implies a re-interpretation of dating notations in epigraphic sources." (Matthias Richter, Review of Bibliography in Sinology)

Inhalt

Aus dem Inhalt: Chunqiu - Zuozhuan - Annalistik - Kalenderwesen - Sonnenfinsternis - Schaltmonat - Schalttag - Kalendersynchronie.

Produktinformationen

Titel: Antikchinesisches Kalenderwesen
Untertitel: Die Rekonstruktion der chunqiu-zeitlichen Kalender des Fürstentums Lu und der Zhou-Könige
Autor:
EAN: 9783906768076
ISBN: 978-3-906768-07-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: Lang, Peter
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 454
Gewicht: 1340g
Größe: H302mm x B217mm x T30mm
Jahr: 2001
Auflage: Neuausg.