Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl?

  • Kartonierter Einband
  • 28 Seiten
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,7, Friedric... Weiterlesen
20%
16.50 CHF 13.20
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: "Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen, nicht aus der Freundschaft." Bereits Cicero weist mit dem ersten Teil seines Zitats auf etwas hin, das Nina Jakoby als Merkmale von Verwandtschaft in modernen Gesellschaften darstellt: Wählbarkeit und Optionalität. Das heißt, dass Verwandtschaft in der Moderne durch Freiwilligkeit und Entscheidungen der Individuen gekennzeichnet sein muss (vgl. Jakoby 2008, S. 211). Diese These der Soziologin Nina Jakoby mag zunächst befremden, wenn man beispielsweise vom Begriff der Blutsverwandtschaft ausgeht. Hinzu kommt, dass die Soziologie das Thema Verwandtschaft lange in ihren theoretischen Überlegungen vernachlässigt hat. "Die Verwandtschaft wird aus sozialwissenschaftlicher Sicht weder als soziale Gruppe noch als eine organisierte Aggregation von Individuen beschrieben. Es sind soziale Normierungen, die die herausragende Stellung der Familie betonen und den Blick darauf lenken, so dass verwandtschaftliche Netzverbindungen in den Hintergrund treten" (Ecarius 2007, S.221). Aus diesen sich widersprechenden Meinungen ergibt sich eine Notwendigkeit sich in der Soziologie detaillierter mit Verwandtschaft zu beschäftigen und Verwandtschaftsbeziehungen hinsichtlich ihres Einflusses auf das Handeln von Individuen und ihrer Wählbarkeit zu betrachten. Jedoch stellt sich die Schwierigkeit, dass eine theoretische Betrachtung von Verwandtschaft in der Soziologie bislang nur wenig Beachtung gefunden hat. Das liegt daran, dass sich maßgebend die Wissenschaften Ethnologie und Anthropologie auf Basis ihrer Forschungen im Bereich so genannter primitiver Gesellschaften damit beschäftigten. Nichtsdestotrotz kann Verwandtschaft als ebenso wesentlich wie andere soziale Beziehungen in der Soziologi

Produktinformationen

Titel: Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl?
Autor:
EAN: 9783640644285
ISBN: 978-3-640-64428-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 28
Gewicht: 55g
Größe: H211mm x B146mm x T2mm
Jahr: 2010
Auflage: 1. Auflage.

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel


Zuletzt angesehen
Verlauf löschen