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Blauer Engel und Satansfestung

  • Kartonierter Einband
  • 180 Seiten
Dass es in unserer hochtechnisierten, von rationalen Gedankenabläufen geprägten Zeit noch das Abenteuer ins Ungewisse gibt, zeigt ... Weiterlesen
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Beschreibung

Dass es in unserer hochtechnisierten, von rationalen Gedankenabläufen geprägten Zeit noch das Abenteuer ins Ungewisse gibt, zeigt die Autorin, die es im Sommer 2010 unternimmt, eine Entdeckungsreise von Tbilisi in Georgien über Kachetien, Kappadokien und Anatolien bis nach Istanbul in der Türkei zu unternehmen. Über 10.000 Kilometer ist sie dabei mit ihrem Begleiter, einem leidgeprüften Ford "Ferdinand" zu abgelegenen Klöstern, die oft nur auf beschwerlichen Gebirgspässen erreichbar sind, verborgenen Höhlenkirchen, die eine ungeahnte religiöse Welt offenbaren und zu Ruinen zerfallenen Bergfestungen unterwegs, um der frühchristlichen Seele einer Region nachzuspüren, die zu unrecht ins Vergessen abzugleiten droht. Vielfältig sind dabei die Begegnungen mit den Einwohnern, einem gastfreundschaftlichen, tief gläubigen und oft in einfachsten Verhältnissen lebenden Menschenschlag, der seine Hoffnung auf die Zukunft aus seiner unvergleichlich reichhaltigen Historie bezieht. Sie begegnet dabei sowohl modisch gekleideten und geschminkten Studentinnen in der Großstadt Tbilisi als auch bettelarmen kurdischen Kindern in der rätselhaften Kirche von Soradir im iranischen Hochland. Hier offenbart sich, wie nicht nur in unserem nahen Europa die sozialen Welten wie in einer kulturgeschichtlichen Apokalypse aufeinanderprallen.

Autorentext

Dr. Annegret Plontke-Lüning wurde in Berlin-Weißensee geboren und schloß die Oberschule Berlin-Mitte mit dem Abitur ab. Nach ihrem Studium der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena promovierte sie zum Thema: Kunstpolitik des Kaisers Konstantin des Großen . Es folgte die Habilitation zur Frühchristlichen Architektur in Kaukasien und die Tätigkeit als Privatdozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Jenaer Universität. Bei Forschungsaufenthalten an der Iwane-Dshawachischwili-Universität Tbilisi , in der Fondation Hardt in Genf oder am Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz konnte sie wie auch als Managerin eines umfangreichen Survey- und Grabungsprojektes an der römischen Festung Apsaros bei Batumi in Georgien ihre wissenschaftlichen Kenntnisse vertiefen. Über diese Tätigkeiten hinaus war sie an archäologischen Projekten in Deutschland, Bulgarien, Georgien, Armenien und auf der Krim beteiligt und erhielt Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Jena, Halle/Sa., Innsbruck und Tbilisi. Auf abenteuerlichen Reisen, die sie außerhalb ihrer wissenschaftlichen und organisatorischen Tätigkeiten unternimmt, gelingt es ihr immer wieder, Land und Leute nicht aus der Sicht des entfernten Beobachters, sondern als gleichberechtigtes Mitglied der nur scheinbar fremden Menschengemeinschaft zu schildern.



Klappentext

Dass es in unserer hochtechnisierten, von rationalen Gedankenabläufen geprägten Zeit noch das Abenteuer ins Ungewisse gibt, zeigt die Autorin, die es im Sommer 2010 unternimmt, eine Entdeckungsreise von Tbilisi in Georgien über Kachetien, Kappadokien und Anatolien bis nach Istanbul in der Türkei zu unternehmen. Über 10.000 Kilometer ist sie dabei mit ihrem Begleiter, einem leidgeprüften Ford Ferdinand zu abgelegenen Klöstern, die oft nur auf beschwerlichen Gebirgspässen erreichbar sind, verborgenen Höhlenkirchen, die eine ungeahnte religiöse Welt offenbaren und zu Ruinen zerfallenen Bergfestungen unterwegs, um der frühchristlichen Seele einer Region nachzuspüren, die zu unrecht ins Vergessen abzugleiten droht. Vielfältig sind dabei die Begegnungen mit den Einwohnern, einem gastfreundschaftlichen, tief gläubigen und oft in einfachsten Verhältnissen lebenden Menschenschlag, der seine Hoffnung auf die Zukunft aus seiner unvergleichlich reichhaltigen Historie bezieht. Sie begegnet dabei sowohl modisch gekleideten und geschminkten Studentinnen in der Großstadt Tbilisi als auch bettelarmen kurdischen Kindern in der rätselhaften Kirche von Soradir im iranischen Hochland. Hier offenbart sich, wie nicht nur in unserem nahen Europa die sozialen Welten wie in einer kulturgeschichtlichen Apokalypse aufeinanderprallen.



Inhalt
ZUM INHALT / I. Tbilisi auf dem Landweg -die Hinreise / II. Reisen in Georgien, Aserbaidshan und Armenien / 1. Erste Impressionen von Tbilisi / 2. Eine Reise nach Aserbaishan: Kafka lässt grüßen oder: Die Ziege hat die Tinte ausgetrunken, Wie man eine wenig begangene Grenze überschreitet, Eine verlorene Welt, Heilige Einfalt oder: Wie Geschichte gemacht wird. / 3. In der Kolchis / 4. Eine Reise nach Armenien / 5. Exkursionen in Georgien: Südgeorgien, Manglisi, Zentralkartli, Im ersten Gang durch Kachetien, Kachetien auf der Schnellstraße, Über den Großen Kaukasus, Noch einmal Batumi. / 6. Weitere Impressionen aus Tbilisi: Noch einmal Straßenverkehr in Tbilisi, Schwabing in Tbilisi?, Ehrung eines großen Lehrers, Das neue Tbilisi, Abschied von Georgien. / III. Reise durch Anatolien / 1. Hoch oben in Dshawacheti / 2. Im historischen Armenien: Kars und Ani, Urartäerburgen, eine einsame Kirche und ein einst berühmtes Kloster, Auf der Insel Aghthamar und in Vaspurakan, Auf der Suche nach Tigranokerta. / 3. In Obermesopotamien und auf dem Tur Abdin / 4. In Kappadokien / 5. Ausklang

Produktinformationen

Titel: Blauer Engel und Satansfestung
Untertitel: Auf mittelalterlicher Spurensuche in Kaukasien und Anatolien
Autor:
EAN: 9783943210675
ISBN: 978-3-943210-67-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: König, Buchverlag
Genre: Reiseberichte allgemein
Anzahl Seiten: 180
Gewicht: 339g
Größe: H211mm x B152mm x T15mm
Veröffentlichung: 01.12.2014
Jahr: 2014
Auflage: 1. Auflage
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