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Eine Deutsche Ilias?

  • Kartonierter Einband
  • 300 Seiten
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Am 29. Juni 1755 wird das'Nibelungenlied'(Handschrift C) durch Jakob Hermann Obereit in der Schloßbibliothek von Hohenems nach gut... Weiterlesen
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Beschreibung

Am 29. Juni 1755 wird das'Nibelungenlied'(Handschrift C) durch Jakob Hermann Obereit in der Schloßbibliothek von Hohenems nach gut 200 Jahren des Vergessens wiederentdeckt und Johann Jakob Bodmer zugeleitet, der sich als erster neuzeitlicher Kritiker zu diesem Text äußert und ihn auf vielerlei Weisen ins Bewußtsein einer breiteren Öffentlichkeit zu heben versucht, zunächst nur mit geringem Erfolg. Eine Wesenszuschreibung Bodmers sollte sich jedoch bewähren und dem mittelhochdeutschen Text zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen schicksalhaften Aufstieg zum"deutschen Nationalepos"bescheren, nämlich Bodmers kühner Vergleich mit Homers'Ilias', dem abendländischen Paradigma für die Gattung"Epos"schlechthin. In diesem Buch geht die Autorin den Voraussetzungen, Implikationen und Folgen von Bodmers Homervergleich auf den Grund. Sie beschäftigt sich dazu mit der europäischen Homerrezeption seit dem Ausgang des 17. Jahrhunderts und der spezifischen Affinität für Homer und diegriechische Antike im deutschen Sprachraum. Zum anderen analysiert sie die diversen Zeugnisse von Bodmers Beschäftigung mit dem'Nibelungenlied'und stellt sie in den Kontext seiner übrigen Mittelalterrezeption ein, einem Feld, auf dem Bodmer absolute Pionierarbeit leistet. Finden sich schon hier, bei Bodmer und zur Zeit der Aufklärung, Spuren einer nationalen Vereinnahmung des'Nibelungenlieds'?

Klappentext

Am 29. Juni 1755 wird das 'Nibelungenlied' (Handschrift C) durch Jakob Hermann Obereit in der Schloßbibliothek von Hohenems nach gut 200 Jahren des Vergessens wiederentdeckt und Johann Jakob Bodmer zugeleitet, der sich als erster neuzeitlicher Kritiker zu diesem Text äußert und ihn auf vielerlei Weisen ins Bewußtsein einer breiteren Öffentlichkeit zu heben versucht, zunächst nur mit geringem Erfolg. Eine Wesenszuschreibung Bodmers sollte sich jedoch bewähren und dem mittelhochdeutschen Text zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen schicksalhaften Aufstieg zum "deutschen Nationalepos" bescheren, nämlich Bodmers kühner Vergleich mit Homers 'Ilias', dem abendländischen Paradigma für die Gattung "Epos" schlechthin. In diesem Buch geht die Autorin den Voraussetzungen, Implikationen und Folgen von Bodmers Homervergleich auf den Grund. Sie beschäftigt sich dazu mit der europäischen Homerrezeption seit dem Ausgang des 17. Jahrhunderts und der spezifischen Affinität für Homer und die griechische Antike im deutschen Sprachraum. Zum anderen analysiert sie die diversen Zeugnisse von Bodmers Beschäftigung mit dem 'Nibelungenlied' und stellt sie in den Kontext seiner übrigen Mittelalterrezeption ein, einem Feld, auf dem Bodmer absolute Pionierarbeit leistet. Finden sich schon hier, bei Bodmer und zur Zeit der Aufklärung, Spuren einer nationalen Vereinnahmung des 'Nibelungenlieds'?

Produktinformationen

Titel: Eine Deutsche Ilias?
Untertitel: Homer und das 'Nibelungenlied' bei Johann Jakob Bodmer. Zu den Anfängen der nationalen Nibelungenrezeption im 18. Jahrhundert
Autor:
EAN: 9783828885912
ISBN: 978-3-8288-8591-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Tectum Verlag
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 300
Gewicht: 407g
Größe: H214mm x B151mm x T19mm
Jahr: 2004

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