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Meinungslenkung im Krieg

  • Kartonierter Einband
  • 354 Seiten
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Lipps Untersuchung zeigt, wie im Ersten Weltkrieg individuelle und kollektive soldatische Erfahrungen in öffentliche Kriegsdeutung... Weiterlesen
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Beschreibung

Lipps Untersuchung zeigt, wie im Ersten Weltkrieg individuelle und kollektive soldatische Erfahrungen in öffentliche Kriegsdeutungen überführt wurden. Der Erste Weltkrieg war nicht nur der erste Massen- und Materialkrieg, sondern auch der erste groß angelegte Versuch der Meinungslenkung und Meinungsführung durch staatliche und militärische Behörden. In der Armee entwickelte sich vor allem in der zweiten Kriegshälfte ein Diskurs, der darauf abzielte, der um sich greifenden Kriegsmüdigkeit gegenzusteuern und ihre Meinungsbildung zu beeinflussen. Anne Lipps Untersuchung dieses Diskurses zeigt, wie individuelle und kollektive Erfahrungen einfacher Soldaten reproduziert, umakzentuiert, verschwiegen oder erfunden wurden. Kurzfristig war dem Kriegsdiskurs nur ein geringer Erfolg beschieden, langfristig stellte er jedoch Begriffe und Bilder bereit, welche die Kommunikation über den Krieg vor allem in der Weimarer Republik nachhaltig prägten. Die Autorin Dr. Anne Lipp ist Referentin bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn.

Produktinformationen

Titel: Meinungslenkung im Krieg
Untertitel: Kriegserfahrungen deutscher Soldaten und ihre Deutung 1914-1918
Autor:
EAN: 9783525351406
ISBN: 978-3-525-35140-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Vandenhoeck, Göttingen
Genre: Neuzeit bis 1918
Anzahl Seiten: 354
Auflage: 30.03.2003
Land: DE