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Interkulturelle Verfahrensethik

  • Kartonierter Einband
  • 214 Seiten
Im Zuge der Globalisierung kommt es zunehmend zu Konflikten zwischen Akteuren verschiedener kultureller Zugehörigkeiten. Dabei ger... Weiterlesen
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Beschreibung

Im Zuge der Globalisierung kommt es zunehmend zu Konflikten zwischen Akteuren verschiedener kultureller Zugehörigkeiten. Dabei geraten nicht nur divergierende Sachinteressen miteinander in Konflikt, sondern auch kulturell unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Konflikte geregelt werden sollen. Dieses Werk systematisiert das Feld interkultureller Verfahrenskonflikte am westeuropäisch-ostasiatischen Beispiel und entwickelt ein legitimes und effektives Verfahrensmodell für die Bearbeitung dieser Konflikte. Erstmals werden dafür ethisch-theoretische und methodisch-praktische Ansätze der Konfliktbearbeitung zusammengeführt.

In Konflikten zwischen Akteuren unterschiedlicher Kulturen treffen oft unvereinbare Normen der Konfliktregelung aufeinander. Da es keinen transkulturell übergreifenden Verfahrenskonsens gibt, sind Vermittler hier mit einem vertrackten ethischen und methodischen Dilemma konfrontiert, wenn sie allparteilich akzeptabel und praktisch effektiv vermitteln wollen. Das Werk systematisiert die Problematik am westeuropäisch-ostasiatischen Beispiel und entwickelt ein Verfahrensmodell, das erstmals gezielt ethisch-theoretische und methodisch-praktische Vermittlungsansätze miteinander verknüpft und das normative Dilemma konstruktiv handhaben lässt.

Autorentext

Dr. Anne Isabel Kraus ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und Ko-Leiterin des dortigen Center for Peace Mediation.



Klappentext

In den Konflikten, die mit den Veränderungsprozessen der Globalisierung einhergehen, prallen oft Akteure mit sehr unterschiedlichen kulturell begründeten normativen Prägungen aufeinander. Dann nährt sich das Konfliktpotential nicht nur aus gegenläufigen Sachinteressen, sondern auch aus divergierenden Verfahrensnormen. Da es keinen allgemein anerkannten kulturübergreifenden Konsens in Verfahrensfragen gibt, geraten Drittparteien bei der Vermittlung dieser Konflikte in ein vertracktes ethisch-methodisches Dilemma: Wie kann man legitimiert und nachhaltig effektiv vermitteln, wenn es kein von allen Konfliktparteien akzeptiertes Verfahren dafür gibt? Der Band systematisiert die Problematik am westeuropäisch-ostasiatischen Beispiel und entwickelt ein Verfahrensmodell, das theoretische und praktische Ansätze aus Verfahrensethik und Konfliktbearbeitung miteinander verknüpft und einen konstruktiven Umgang mit diesen Konflikten ermöglicht. Der Band schließt damit eine Leerstelle in der Friedens- und Konfliktforschung und bietet eine strukturelle Orientierungshilfe für Praktiker der internationalen Konfliktbearbeitung.

Produktinformationen

Titel: Interkulturelle Verfahrensethik
Untertitel: Ein Modell zur Vermittlung von Konflikten zwischen partikularen Verfahrensnormen
Autor:
Editor:
EAN: 9783170221239
ISBN: 978-3-17-022123-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Kohlhammer W.
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 214
Gewicht: 379g
Größe: H228mm x B152mm x T10mm
Veröffentlichung: 01.09.2011
Jahr: 2011