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Mehrsprachigkeit bei Kindern mit Down-Syndrom
Anna Vaskova

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,7, Technische Universität Dort... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 72 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,7, Technische Universität Dortmund, Veranstaltung: Rehabilitationswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem letzten Jahrzehnt wurde Migration zu einem großen Thema sowohl, in der Politik als auch in der Wissenschaft. Ein Meilenstein in dieser Entwicklung war die Tatsache, dass Deutschland im Jahr 2001 von Seiten der Politik offiziell als Einwanderungsland anerkannt wurde (Geis 2001). Ein Jahr zuvor wurde nach dem StAG (Staatsangehörigkeitsgesetz) festgelegt, dass neben dem üblichen "Ius singuinis" - dem Recht des Blutes auch "Ius soli" - das Recht des Bodens anerkannt wurde. Im Zuge dieser Gesetzesänderung bekamen alle Mitbürger eine deutsche Staatsangehörigkeit, die innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik zur Welt gekommen waren. In der Wissenschaft lässt sich das vermehrte Interesse an diesem Thema anhand der explodierenden Zahl an Lehrstühlen, die sich mit Migration, Integration, Interkulturalität etc. beschäftigen, erkennen. Die Anzahl von wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema ist mittlerweile sehr hoch. Die Legitimation für dieses Interesse lag in den statistischen Angaben, die eine demographische Wirklichkeit wiedergegeben haben. Zurzeit leben in Deutschland etwa 16 Millionen Menschen mit einem Migrationshintergrund (Deutscher Bundestag, 2012). Mit der Normalisierung der Erscheinung des Migrationshintergrundes wurde zugleich den natürlichen Begleitern der Migrationsbiographie Beachtung geschenkt, unter anderem der Mehrsprachigkeit. Lange Zeit wurde Mehrsprachigkeit von Lehrkräften durchgehend stigmatisiert, als schädlich und überflüssig angesehen. Die Entwicklungen der letzten Dekade haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Mehrsprachigkeit zunehmend als eine Chance gesehen und akzeptiert wird. Der Mehrsprachigkeit werden zahlreiche positive Eigenschaften zugeschrieben. Diese massiven Veränderungen in der Einschätzung von Mehrsprachigkeit haben jedoch nur wenig diejenigen Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund betroffen, die eine geistige Behinderung haben. Besonders skandalös erscheint diese Lücke angesichts der hohen Schülerinnen- und Schülerzahlen in Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung im Vergleich zu den anderen Schulformen1. Ist die Mehrsprachigkeit im Kontext der geistigen Behinderung möglich und falls ja, welche Vorzüge und Probleme bringt sie mit sich? In dieser Arbeit wird versucht, eine Antwort auf diese Frage zu geben.

Klappentext

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,7, Technische Universität Dortmund, Veranstaltung: Rehabilitationswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem letzten Jahrzehnt wurde Migration zu einem großen Thema sowohl, in der Politik als auch in der Wissenschaft. Ein Meilenstein in dieser Entwicklung war die Tatsache, dass Deutschland im Jahr 2001 von Seiten der Politik offiziell als Einwanderungsland anerkannt wurde (Geis 2001). Ein Jahr zuvor wurde nach dem StAG (Staatsangehörigkeitsgesetz) festgelegt, dass neben dem üblichen "Ius singuinis" - dem Recht des Blutes auch "Ius soli" - das Recht des Bodens anerkannt wurde. Im Zuge dieser Gesetzesänderung bekamen alle Mitbürger eine deutsche Staatsangehörigkeit, die innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik zur Welt gekommen waren. In der Wissenschaft lässt sich das vermehrte Interesse an diesem Thema anhand der explodierenden Zahl an Lehrstühlen, die sich mit Migration, Integration, Interkulturalität etc. beschäftigen, erkennen. Die Anzahl von wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema ist mittlerweile sehr hoch. Die Legitimation für dieses Interesse lag in den statistischen Angaben, die eine demographische Wirklichkeit wiedergegeben haben. Zurzeit leben in Deutschland etwa 16 Millionen Menschen mit einem Migrationshintergrund (Deutscher Bundestag, 2012). Mit der Normalisierung der Erscheinung des Migrationshintergrundes wurde zugleich den natürlichen Begleitern der Migrationsbiographie Beachtung geschenkt, unter anderem der Mehrsprachigkeit. Lange Zeit wurde Mehrsprachigkeit von Lehrkräften durchgehend stigmatisiert, als schädlich und überflüssig angesehen. Die Entwicklungen der letzten Dekade haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Mehrsprachigkeit zunehmend als eine Chance gesehen und akzeptiert wird. Der Mehrsprachigkeit werden zahlreiche positive Eigenschaften zugeschrieben. Diese massiven Veränderungen in der Einschätzung von Mehrsprachigkeit haben jedoch nur wenig diejenigen Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund betroffen, die eine geistige Behinderung haben. Besonders skandalös erscheint diese Lücke angesichts der hohen Schülerinnen- und Schülerzahlen in Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung im Vergleich zu den anderen Schulformen1. Ist die Mehrsprachigkeit im Kontext der geistigen Behinderung möglich und falls ja, welche Vorzüge und Probleme bringt sie mit sich? In dieser Arbeit wird versucht, eine Antwort auf diese Frage zu geben.

Produktinformationen

Titel: Mehrsprachigkeit bei Kindern mit Down-Syndrom
Untertitel: Diskussion der Chancen und Gefahren der mehrsprachigen Erziehung
Autor: Anna Vaskova
EAN: 9783656683315
ISBN: 978-3-656-68331-5
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Sonderpädagogik
Anzahl Seiten: 72
Gewicht: 114g
Größe: H211mm x B151mm x T10mm
Jahr: 2014
Auflage: 1. Auflage.

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