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Henry Thode (1857-1920)

  • Kartonierter Einband
  • 305 Seiten
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Henry Thode, der erste Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg, gehört zu jener Generation von Kunsthistorike... Weiterlesen
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Beschreibung

Henry Thode, der erste Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg, gehört zu jener Generation von Kunsthistorikern, die die Umbruchzeit der Jahrhundertwende gleichermaßen prägten und von ihr geprägt wurden. Aus begütertem Hause, widmete er sich zunächst seinen Italienstudien: 1885 erschien sein "Franz von Assisi", 1898 "Mantegna", 1899 "Tintoretto" und schließlich zwischen 1902 und 1914 sein opus magnum, die Michelangelo-Monographie. Unter dem Einfluß seiner Schwiegermutter Cosima Wagner entwickelte sich Thode zunehmend seit 1890 zum Herold einer deutschen Kunst, deren ideale Verkörperungen Richard Wagner und Hans Thoma waren. Sein Antipode war Julius Meier-Graefe, der in seinem Buch "Der Fall Böcklin" nicht nur Arnold Böcklin, sondern auch Hans Thoma in Frage stellte. Die nationale Facette Thodes scheint charakteristisch für seine Zeit, so daß dem Fall Thode in gewisser Weise Modellcharakter zukommt.

Autorentext
Die Autorin: Anna Maria Szylin wurde 1956 in Polen geboren. Seit 1977 lebte sie in der Bundesrepublik Deutschland. Sie studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Osteuropäische Geschichte in Berlin und Heidelberg. Seit ihrer Promotion 1988 ist sie am Kunsthistorischen Institut der Universität Heidelberg beschäftigt. Seit April 1992 hält sie sich mit einem Forschungsstipendium des Deutschen Studienzentrums in Venedig auf.

Klappentext

Henry Thode, der erste Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg, gehört zu jener Generation von Kunsthistorikern, die die Umbruchzeit der Jahrhundertwende gleichermaßen prägten und von ihr geprägt wurden. Aus begütertem Hause, widmete er sich zunächst seinen Italienstudien: 1885 erschien sein «Franz von Assisi», 1898 «Mantegna», 1899 «Tintoretto» und schließlich zwischen 1902 und 1914 sein opus magnum, die Michelangelo-Monographie. Unter dem Einfluß seiner Schwiegermutter Cosima Wagner entwickelte sich Thode zunehmend seit 1890 zum Herold einer deutschen Kunst, deren ideale Verkörperungen Richard Wagner und Hans Thoma waren. Sein Antipode war Julius Meier-Graefe, der in seinem Buch «Der Fall Böcklin» nicht nur Arnold Böcklin, sondern auch Hans Thoma in Frage stellte. Die nationale Facette Thodes scheint charakteristisch für seine Zeit, so daß dem Fall Thode in gewisser Weise Modellcharakter zukommt.



Inhalt
Aus dem Inhalt: Franziskus von Assisi - Correggio - Richard Wagner - Franz Wickhoff - Wilhelm Bode - Streit um Böcklin - Werdandibund - Michelangelo - Impressionismus - Hans Thoma.

Produktinformationen

Titel: Henry Thode (1857-1920)
Untertitel: Leben und Werk
Autor:
EAN: 9783631460863
ISBN: 978-3-631-46086-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 305
Gewicht: 396g
Größe: H211mm x B146mm x T20mm
Jahr: 1993
Auflage: Neuausg.
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