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Das Soziale im Vorgeburtlichen

  • Kartonierter Einband
  • 233 Seiten
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Ein interaktionstheoretisches Verständnis vorgeburtlicher Lebenszeit bringt unerwartete Erkenntnisse über gesellschaftliche Bezieh... Weiterlesen
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Beschreibung

Ein interaktionstheoretisches Verständnis vorgeburtlicher Lebenszeit bringt unerwartete Erkenntnisse über gesellschaftliche Beziehungen in frühester Kindheit. Zu diesem Resultat kommt die vorliegende Studie in Anlehnung an die Theorie der Interaktionsformen von Alfred Lorenzer. Vorgeburtliche Entwicklung jenseits von Gesellschaft und Sozialität erscheint unmöglich, Genetik irrelevant gegenüber Epigenetik. Historisch wie aktuell zeigen sich darüber hinaus in Philosophie, Pädagogik und Soziologie Beiträge zur Dialektik von vorgeburtlicher Subjektgenese zwischen gesellschaftlich-historischen Vorgaben, Verwerfungen und Widersprüchen. Letztere sind, auch nach den Erkenntnissen der Pränatalen Psychologie, durch das Interaktionsfeld der Mutter-Kind-Dyade von Grund auf Bestandteil ontogenetischer Entwicklung und bedingen die darauf folgende Individualgeschichte nach dem Prinzip der Epigenese mit. Zu beachten sind daher komplexe psychische Verarbeitungsaktivitäten des Einzelnen, die der Berücksichtigung seiner jeweils eigenen, subjektiv erlebten Geschichte bedürfen. Eine Pädagogik, die dem Postulat der Unverfügbarkeit folgt, kann diesen Zugang nutzen, indem sie ihren Theorierahmen auf das Leben vor der Geburt ausweitet, dessen besondere Gesellschaftsspezifik anerkennt und dem Kind dieser Zeit seine frühesten Erfahrungen zugesteht.

Klappentext

Ein interaktionstheoretisches Verständnis vorgeburtlicher Lebenszeit bringt unerwartete Erkenntnisse über gesellschaftliche Beziehungen in frühester Kindheit. Zu diesem Resultat kommt die vorliegende Studie in Anlehnung an die Theorie der Interaktionsformen von Alfred Lorenzer. Vorgeburtliche Entwicklung jenseits von Gesellschaft und Sozialität erscheint unmöglich, Genetik irrelevant gegenüber Epigenetik. Historisch wie aktuell zeigen sich darüber hinaus in Philosophie, Pädagogik und Soziologie Beiträge zur Dialektik von vorgeburtlicher Subjektgenese zwischen gesellschaftlich-historischen Vorgaben, Verwerfungen und Widersprüchen. Letztere sind, auch nach den Erkenntnissen der Pränatalen Psychologie, durch das Interaktionsfeld der Mutter-Kind-Dyade von Grund auf Bestandteil ontogenetischer Entwicklung und bedingen die darauf folgende Individualgeschichte nach dem Prinzip der Epigenese mit. Zu beachten sind daher komplexe psychische Verarbeitungsaktivitäten des Einzelnen, die der Berücksichtigung seiner jeweils eigenen, subjektiv erlebten Geschichte bedürfen. Eine Pädagogik, die dem Postulat der Unverfügbarkeit folgt, kann diesen Zugang nutzen, indem sie ihren Theorierahmen auf das Leben vor der Geburt ausweitet, dessen besondere Gesellschaftsspezifik anerkennt und dem Kind dieser Zeit seine frühesten Erfahrungen zugesteht.

Produktinformationen

Titel: Das Soziale im Vorgeburtlichen
Untertitel: Interaktionstheoretische Analyse und erziehungswissenschaftliche Reflexion
Autor:
EAN: 9783899139891
ISBN: 978-3-89913-989-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Ergon-Verlag GmbH
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 233
Gewicht: 413g
Größe: H231mm x B157mm x T20mm
Veröffentlichung: 01.01.2013
Jahr: 2013
Land: DE

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