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Zwischen Mittelalter, Renaissance und Aufklärung: Diglossie und Bilingualismus - Latein als Bildungssprache

  • Kartonierter Einband
  • 60 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), einseitig bedruckt, Note: ... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), einseitig bedruckt, Note: 1.3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Regina linguarum (Königin der Sprachen) - so wurde und wird die lateinische Sprache bisweilen genannt. Seit mehr als 2000 Jahren gilt sie als ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Kultur, obgleich sie schon lange nicht mehr die Muttersprache eines Volkes ist. Wie kam es, dass sich diese Sprache dennoch über Jahrhundert hinweg ihren Einfluss in wichtigen Lebensbereichen erhalten konnte und welche Bedeutung kam dem Lateinischen in den für die Entwicklung des modernen Europas entscheidenden Epochen Mittelalter, Renaissance und Aufklärung zu? Diese Fragen sollen in der vorliegenden Arbeit behandelt werden. Die Bedeutung und lange Vorherrschaft des Lateinischen muss dazu in Beziehung zu den sich entwickelnden Volkssprachen gesetzt werden. Ein theoretisches Kapitel über die Thematik und Problematik der Begriffe Bilingualismus und Diglossie soll daher die Einleitung bilden, bevor die spezifischen Bereiche, in denen die lateinische Sprache vorherrschte, näher untersucht werden sollen. Zunächst ist hier der Bereich Schule und Wissenschaft, unter den auch der Spracherwerb fällt, zu nennen, da er gewissermaßen die Grundlage für die anderen Bereiche bildet, da ohne Kenntnisse des Lateins ? der Bildungsspracheschlechthin ? eine politische Karriere oder eine geistliche Laufbahn kaum denkbar oder möglich war. Der zweite Punkt, der hier angeführt werden muss, ist die Rolle des Lateins im öffentlichen und politischen Leben als Fachsprache der Verwaltung und des Rechts sowie als internationale Urkunden- und Verhandlungssprache. Am längsten konnte sich das Latein, die Sprache der römischkatholischen Kirche, seinen Status in ebendieser bewahren, sodass auch dieser Gesichtspunkt genauer beleuchtet werden soll. Das Verhältnis von Latein, das seit der Antike mit einem umfassenden Literaturkanon verbunden war, und den Volkssprachen, die sich erst allmählich im schriftlichen Bereich durchsetzen konnten, wird am Beispiel der Literatur besonders deutlich. Um den internationalen Aspekt der europäischen Konstanten mit einzubeziehen, sollen Beispiele aus verschiedensten Bereichen Europas die gemachten Aussagen unterstreichen.

Produktinformationen

Titel: Zwischen Mittelalter, Renaissance und Aufklärung: Diglossie und Bilingualismus - Latein als Bildungssprache
Autor:
EAN: 9783656993001
Format: Kartonierter Einband
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 60
Gewicht: g
Größe: H4mm x B210mm x T148mm