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Tristan - Elternvorgeschichte
Anna-Lena Strotjohann

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Ruhr-Universität B... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 32 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Struktureller Aufbau und Fragestellung Dass Gottfrieds von Straßburg "Tristan" ein mittelalterliches Werk größter Bedeutung ist, muss nicht mehr bewiesen werden. Der inselkeltische Ursprung wird anhand der Namen bezeugt. In "fester Gestalt" ist es aber zunächst auf dem französischen Festland nachzuweisen. Der "Tristanstoff" verbreitete sich im ganzen mittelalterlichen Europa. Man könnte sagen, dass das Grundkonzept der individuellen Liebe seiner Zeit voraus ist. "Der Stoff enthält auf diesem Weg eine diachrone Perspektive, die ihn zum europäischen Mythos der Liebe macht."1 In der folgenden Arbeit soll untersucht werden, wie Gottfrieds "Tristan" zu dieser Bedeutung kam und warum aus der Estoire die Version Courtoise und die Version Commune entstanden sind. Eilhart von Oberg soll hier als Repräsentant für die Version Commune stehen und in seinem zeitlichen Kontext untersucht werden. Gottfried von Straßburg vertritt die Version Courtoise. Anhand des intertextuellen Vergleichs der "El-ternvorgeschichte" beider Versionen sollen die Unterschiede aufgezeigt wer-den. Die Vorgeschichte wird im Besonderen hinsichtlich der Liebesvor- und darstel-lung untersucht. Aus diesem Vergleich sollen die unterschiedlichen Autorin-tentionen herausgearbeitet werden, um die besondere Bedeutung Gottfrieds von Straßburg hinsichtlich der Wirkung in seiner Zeit darzustellen. In der folgenden Arbeit wird die Vorgeschichte chronologisch untersucht. Hierbei werden insbesondere abweichende und fehlende Textstellen, die die Liebe darstellen, genutzt. Anschließend werden die herausgearbeiteten Stellen gegenübergestellt, um die "minne" bei Eilhart von Oberg und bei Gottfried von Straßburg vergleichen zu können. Den Abschluss der Arbeit soll eine Zusammenfassung der Ergebnisse bilden. In dieser Zusammenstellung soll nochmals auf die Bedeutung Gottfrieds von Straßburg "Tristan" im historischen Kontext eingegangen werden.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Struktureller Aufbau und Fragestellung Dass Gottfrieds von Straßburg "Tristan" ein mittelalterliches Werk größter Bedeutung ist, muss nicht mehr bewiesen werden. Der inselkeltische Ursprung wird anhand der Namen bezeugt. In "fester Gestalt" ist es aber zunächst auf dem französischen Festland nachzuweisen. Der "Tristanstoff" verbreitete sich im ganzen mittelalterlichen Europa. Man könnte sagen, dass das Grundkonzept der individuellen Liebe seiner Zeit voraus ist. "Der Stoff enthält auf diesem Weg eine diachrone Perspektive, die ihn zum europäischen Mythos der Liebe macht."1 In der folgenden Arbeit soll untersucht werden, wie Gottfrieds "Tristan" zu dieser Bedeutung kam und warum aus der Estoire die Version Courtoise und die Version Commune entstanden sind. Eilhart von Oberg soll hier als Repräsentant für die Version Commune stehen und in seinem zeitlichen Kontext untersucht werden. Gottfried von Straßburg vertritt die Version Courtoise. Anhand des intertextuellen Vergleichs der "El-ternvorgeschichte" beider Versionen sollen die Unterschiede aufgezeigt wer-den. Die Vorgeschichte wird im Besonderen hinsichtlich der Liebesvor- und darstel-lung untersucht. Aus diesem Vergleich sollen die unterschiedlichen Autorin-tentionen herausgearbeitet werden, um die besondere Bedeutung Gottfrieds von Straßburg hinsichtlich der Wirkung in seiner Zeit darzustellen. In der folgenden Arbeit wird die Vorgeschichte chronologisch untersucht. Hierbei werden insbesondere abweichende und fehlende Textstellen, die die Liebe darstellen, genutzt. Anschließend werden die herausgearbeiteten Stellen gegenübergestellt, um die "minne" bei Eilhart von Oberg und bei Gottfried von Straßburg vergleichen zu können. Den Abschluss der Arbeit soll eine Zusammenfassung der Ergebnisse bilden. In dieser Zusammenstellung soll nochmals auf die Bedeutung Gottfrieds von Straßburg "Tristan" im historischen Kontext eingegangen werden.

Produktinformationen

Titel: Tristan - Elternvorgeschichte
Untertitel: Intertextueller Vergleich der Minne bei Eilhart von Oberg und Gottfried von Straßburg
Autor: Anna-Lena Strotjohann
EAN: 9783640751310
ISBN: 978-3-640-75131-0
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 32
Gewicht: 58g
Größe: H211mm x B146mm x T5mm
Jahr: 2010
Auflage: 1. Auflage.

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