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Der Arbeitsmarkt im demografischen Wandel: Die Problematik des Erwerbspersonenrückgangs und Maßnahmen zur Personalbedarfsdeckung

  • Kartonierter Einband
  • 96 Seiten
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Beschreibung

Die Demografie ist die Hauptursache für ein viel beklagtes Phänomen, nämlich die wirtschaftliche Krise in Europa. Die Arbeitsmarkt- und Berufsforscher rechnen in der Zukunft mit einem sinkenden Angebot an Arbeitskräften. Ein Grund für diese Senkung ist der stetige Rückgang der Bevölkerung. Sinkende Geburtenraten und eine kontinuierliche Steigerung der Lebensdauer führen mittel- bis langfristig zu einer erheblichen Veränderung der Altersstrukturen in Deutschland wie auch in Europa und anderen Industrieländern. Prognosen gehen von einem Bevölkerungsrückgang aus, der mit einer Abnahme der Zahl der Erwerbspersonen einhergeht. Schon heute haben die Unternehmen Schwierigkeiten, hochqualifiziertes Personal zu finden. In der Zukunft wird sich dieses Problem noch verschärfen. Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, um das künftige Angebot an Arbeitskräften zu erhöhen, steht Deutschland in der Zukunft vor einem Verlust seines Wohlstandes. In diesem Buch werden die Maßnahmen zur Steigerung des Arbeitskräftepotenzials dargestellt. Es wird gezeigt, was zu tun ist, damit der durch die Experten vorgesehene Arbeitskräftemangel nicht entsteht oder zumindest gemildert wird.

Klappentext

Die Demografie ist die Hauptursache für ein viel beklagtes Phänomen, nämlich die wirtschaftliche Krise in Europa. Die Arbeitsmarkt- und Berufsforscher rechnen in der Zukunft mit einem sinkenden Angebot an Arbeitskräften. Ein Grund für diese Senkung ist der stetige Rückgang der Bevölkerung. Sinkende Geburtenraten und eine kontinuierliche Steigerung der Lebensdauer führen mittel- bis langfristig zu einer erheblichen Veränderung der Altersstrukturen in Deutschland wie auch in Europa und anderen Industrieländern. Prognosen gehen von einem Bevölkerungsrückgang aus, der mit einer Abnahme der Zahl der Erwerbspersonen einhergeht. Schon heute haben die Unternehmen Schwierigkeiten, hochqualifiziertes Personal zu finden. In der Zukunft wird sich dieses Problem noch verschärfen. Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, um das künftige Angebot an Arbeitskräften zu erhöhen, steht Deutschland in der Zukunft vor einem Verlust seines Wohlstandes. In diesem Buch werden die Maßnahmen zur Steigerung des Arbeitskräftepotenzials dargestellt. Es wird gezeigt, was zu tun ist, damit der durch die Experten vorgesehene Arbeitskräftemangel nicht entsteht oder zumindest gemildert wird.



Leseprobe
Textprobe: Kapitel 2.3, Einfluss der negativen demografischen Entwicklung auf den Arbeitsmarkt: Ähnlich wie für die gesamte Bevölkerung Deutschlands kann man auch für die Bevölkerung im Erwerbsalter von 20 bis 64 Jahren eine deutliche Schrumpfung und Alterung beobachten. Um diese Entwicklungen in dieser Gruppe zu merken, muss man die Untergruppen genauer anschauen. Zu der jüngsten Gruppe der 20- bis unter 30-Jährigen gehören aktuell 9,7 Millionen Menschen. Sie wird zuerst etwas zunehmen, um dann später kontinuierlich zu sinken. Im Jahr 2050 erwartet man nur noch 6,7 bzw. 7,4 Millionen Menschen in diesem Alter (beim Wanderungssaldo 100.000 bzw. 200.000 Personen). Die mittlere Gruppe im Alter von 30- bis unter 50-Jährigen wird sofort abnehmen. Von heute 25,2 Millionen deutschen Frauen und Männer wird diese Altersgruppe bis der Mitte dieses Jahrhunderts auf 15,2 (Wanderungssaldo 100.000 Personen) bzw. 16,8 (Wanderungssaldo 200.000 Personen) Millionen Menschen sinken. Das ist knapp 40% bzw. über 33% weniger als heute. Die Altersgruppe von der 50- bis unter 65-Jährigen wird zuerst deutlich zunehmen: von heute 15,1 Millionen auf 19 Millionen im Jahr 2020. Es wird so geschehen, weil die starken Jahrgänge der 50-iger und 60-iger Jahre in das Alter von 50 bis 64 Jahre kommen. Dann wird die älteste Gruppe von Personen im Erwerbsalter zurückgehen. Bei einem jährlichen Wanderungssaldo von 100.000 Personen werden im Jahr 2050 nur noch 13,7 Millionen Menschen in diesem Alter leben. Bei dem verdoppelten Wanderungssaldo werden es geringfügig weniger Menschen als heute: 14,9 Millionen. Als Folge davon verschiebt sich die Alters-struktur innerhalb des Erwerbsalters. Heute stellen die Menschen im Alter zwischen 30 und 49 Jahren 50% der gesamten Bevölkerung im Erwerbsalter dar. Knapp 20% der Menschen im erwerbsfähigen Alter gehörten zur jüngeren Gruppe (20 bis unter 29 Jahre) und 30% zur älteren Gruppe (50 bis 64 Jahre). 2050 entfallen 43% der Bevölkerung im Erwerbsalter auf die mittlere und knapp 40% auf die ältere Gruppe. Der Anteil der 20 bis 29-Jährigen wird sich nicht so stark verändern und wird 2050 17% betragen. Die gesamte Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in den nächsten 10 Jahren stabil bei rund 50 Millionen Menschen bleiben. Dann wird sie kontinuierlich abnehmen und bis zum Jahr 2050 sinkt sie bei einer jährlichen Nettozuwanderung von 100.000 Personen auf 35,5 Millionen Menschen im Erwerbsalter. Das ist 29% weniger als heute. Die Zuwanderung wirkt sich unmittelbar auf die Bevölkerung im Alter zwischen 20 und 64 Jahren aus, weil Leute dieser Gruppe sich meistens für die Auswanderung entscheiden. Deswegen ist der Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bei einem Wanderungssaldo von 200.000 Personen deutlich geringer. Im diesem Fall sind 2050 noch 39,1 Millionen Personen (-22%) zu erwarten. Schon jetzt haben Unternehmen Schwierigkeiten, qualifizierte Fachkräfte zu fin-den , sagt Ernst Baumann, ehemaliges für Personal- und Sozialwesen verantwortliches Vorstandsmitglied bei BMW AG. Und dieser Mangel wird sich noch verschärfen. Die Aussagen über die künftige Arbeitsmarktstruktur sind relativ unsicher. Dabei kann man das Arbeitsangebot besser als die Arbeitsnachfrage prognostizieren, weil das Arbeitsangebot vor allem durch die zukünftige Bevölkerungsstruktur beeinflusst wird. Die Arbeitsnachfrage hängt dagegen von der künftigen Güternachfrage, den Faktorpreisen, dem technischen Fortschritt und der Produktivität ab, die kaum zu prognostizieren sind. Aufgrund der Abnahme der Personenzahl im erwerbsfähigen Alter muss man mit einem Rückgang des Arbeitsangebotes rechnen. Dieser Rückgang hat Auswirkungen auf das Arbeitsmarktgleichgewicht, das Wachstum des Produktionspotenzials und die Arbeitsproduktivität. Eine von den Folgen des sinkenden Erwerbspersonenpotenzials ist die Erhöhung der Erwerbsquote. Demzufolge kann die Arbeitslosigkeit sinken, aber nur dann, wenn ein zu hoher

Produktinformationen

Titel: Der Arbeitsmarkt im demografischen Wandel: Die Problematik des Erwerbspersonenrückgangs und Maßnahmen zur Personalbedarfsdeckung
Autor:
EAN: 9783842879188
ISBN: 978-3-8428-7918-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Diplomica Verlag GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 96
Gewicht: 166g
Größe: H221mm x B154mm x T12mm
Jahr: 2014
Auflage: Erstauflage

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