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Ethik und Empirie

  • Kartonierter Einband
  • 164 Seiten
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Kants kategorischer Imperativ gilt als repräsentativ für ein universales moralisches Prinzip. Der Mensch soll sich seines eigenen ... Weiterlesen
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Beschreibung

Kants kategorischer Imperativ gilt als repräsentativ für ein universales moralisches Prinzip. Der Mensch soll sich seines eigenen Verstandes bedienen, um sich aus seiner Unmündigkeit zu befreien. Was so schön klingt, erscheint bei genauerem Hinsehen allerdings in einem kritischen Licht. Was geschieht mit dem Menschen, wenn empirische Gründe keine Rolle bei seinen moralischen Entscheidungen spielen dürfen? Wie "menschlich" sind die Formeln des kategorischen Imperatives? Ist die Kantische Freiheit überhaupt erstrebenswert? Die Antworten auf diese Fragen zeigen, dass Kants Moralphilosophie dem Menschen unmöglich gerecht werden kann, weil seine von aller Empirie befreite "reine" Philosophie ein Konstrukt ist, das letztlich sogar zu unmenschlichen Konsequenzen führen muss. Denn der Mensch ist seiner Natur nach weder ein reines Vernunftwesen, noch kann er unabhängig von empirischer Bestimmtheit begriffen werden. Er ist Teil der Natur und unterliegt daher in jeder Hinsicht ihren Gesetzen. Das aber bedeutet, dass nur eine Philosophie, die sich den empirischen Erkenntnissen der Naturwissenschaften öffnet, dem Menschen und seiner Moralität gerecht werden kann.

Autorentext

Anna Ignatius, geboren 1971, studierte Soziologie, Philosophie und Geschichte in Freiburg, Berlin und Würzburg. 2009 promovierte sie im Fach Philosophie an der Universität Würzburg. Als Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung setzt sie sich für die Interessen religionsfreier Menschen ein. Sie lebt mit ihrer Familie in Freiburg.



Klappentext

Kants kategorischer Imperativ gilt als repräsentativ für ein universales moralisches Prinzip. Der Mensch soll sich seines eigenen Verstandes bedienen, um sich aus seiner Unmündigkeit zu befreien. Was so schön klingt, erscheint bei genauerem Hinsehen allerdings in einem kritischen Licht. Was geschieht mit dem Menschen, wenn empirische Gründe keine Rolle bei seinen moralischen Entscheidungen spielen dürfen? Wie "menschlich" sind die Formeln des kategorischen Imperatives? Ist die Kantische Freiheit überhaupt erstrebenswert? Die Antworten auf diese Fragen zeigen, dass Kants Moralphilosophie dem Menschen unmöglich gerecht werden kann, weil seine von aller Empirie befreite "reine" Philosophie ein Konstrukt ist, das letztlich sogar zu unmenschlichen Konsequenzen führen muss. Denn der Mensch ist seiner Natur nach weder ein reines Vernunftwesen, noch kann er unabhängig von empirischer Bestimmtheit begriffen werden. Er ist Teil der Natur und unterliegt daher in jeder Hinsicht ihren Gesetzen. Das aber bedeutet, dass nur eine Philosophie, die sich den empirischen Erkenntnissen der Naturwissenschaften öffnet, dem Menschen und seiner Moralität gerecht werden kann.

Produktinformationen

Titel: Ethik und Empirie
Untertitel: Die Ethik der reinen Vernunft und der Mensch als Wesen der Natur
Autor:
EAN: 9783838113807
ISBN: 978-3-8381-1380-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften AG
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 164
Gewicht: 261g
Größe: H220mm x B150mm x T10mm
Jahr: 2015