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Die Struktur des Raubtatbestandes (§ 249 Abs. 1 StGB).

  • Kartonierter Einband
  • 168 Seiten
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Der Raubtatbestand zählt zu den klassischen Delikten des Strafgesetzbuches, seine Konturen sind nahezu allgemein anerkannt. Viele ... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Raubtatbestand zählt zu den klassischen Delikten des Strafgesetzbuches, seine Konturen sind nahezu allgemein anerkannt. Viele dieser anerkannten Kriterien werden jedenfalls in neuerer Zeit nicht oder kaum begründet; Ziel der Arbeit ist daher, diejenigen zu der erforderlichen spezifischen Verknüpfung zwischen dem Einsatz des Nötigungsmittels und der Wegnahme auf ihre Berechtigung hin zu überprüfen. Ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster 2010.

Ziel der Arbeit ist es, die allgemein anerkannten Kriterien des erforderlichen spezifischen Zusammenhangs zwischen dem Einsatz des Nötigungsmittels und der Wegnahme im Raubtatbestand auf ihre Berechtigung zu überprüfen. Die Argumentation stützt sich maßgeblich auf die Gesetzgebungsgeschichte und systematische Erwägungen auf Grundlage einer zu Beginn hergeleiteten engen Verwandtschaft des Raubes mit den Tatbeständen der räuberischen Erpressung und der sexuellen Nötigung. Anhand dieser werden das allgemein anerkannte Erfordernis eines Finalzusammenhangs zwischen den einzelnen Raubakten sowie das umstrittene eines Kausalzusammenhangs bestätigt, dasjenige einer engen räumlichen und zeitlichen Verknüpfung verworfen. Stattdessen wird ein raubspezifischer Zusammenhang verlangt. Dieser wird nur dann bejaht, wenn die Kausalverknüpfung über die Schwächung der Verteidigungsfähigkeit oder -bereitschaft des Opfers hinsichtlich des Tatobjekts vermittelt ist. Eine solche wird nicht nur in der Überwindung körperlichen Widerstandes gesehen; auch die Überwindung in sachlichen Hilfsmitteln institutionalisierter Verteidigung wird als ausreichend erachtet. Die bisherige Auslegung des Raubtatbestandes erfährt durch die Arbeit erhebliche Korrekturen. Ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster 2010.

Autorentext

Anna Helena Albrecht wurde 1982 geboren. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften promovierte sie und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kriminalwissenschaftlichen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bei Prof. Dr. Mark Deiters und Prof. em. Dr. Friedrich Dencker. Nach Abschluss ihres Referendariates ist sie dort seit Juli 2011 Akademische Rätin.



Inhalt
Inhaltsübersicht: A. Einleitung - B. Gang der Untersuchung - 1. Teil: Vorüberlegungen und Arbeitshypothesen: 1. Kapitel: Vorüberlegungen zu den Nötigungsmitteln der §§ 249 Abs. 1, 255, 177 Abs. 1 StGB: Die Gewaltalternative der §§ 177 Abs. 1, 249 Abs. 1, 255 StGB - Die Drohungsvariante der §§ 177, Abs. 1, 249 Abs. 1, 255 StGB - Zusammenfassung - 2. Kapitel: Arbeitshypothesen: Gemeinsamkeiten der Delikte - Folge: Übertragbarkeit der Ergebnisse - 2. Teil: Die Struktur des Raubtatbestandes: 3. Kapitel: Erfordernis eines Finalzusammenhangs und Strafgrund: Der zugrunde gelegte Absichts- und Finalitätsbegriff - Herleitung - Inhalt des Finalitätserfordernisses - 4. Kapitel: Erfordernis eines Kausalzusammenhangs: Erfordernis eines Kausalzusammenhangs in § 249 Abs. 1 StGB - Grundlagen der Kausalität - Anwendung auf den Raubtatbestand - Ergebnis - 5. Kapitel: Erfordernis eines engen räumlichen und zeitlichen Zusammenhangs: Kriterien - Argumentation - Ergebnis - 6. Kapitel: Erfordernis eines raubspezifischen Zusammenhangs: Schwächung der Verteidigungsfähigkeit oder- bereitschaft als Nötigungserfolg - Unmittelbarkeit - Ergebnis - 3. Teil: Schluss: Zusammenfassung - Ausblick - Literatur- und Sachwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Die Struktur des Raubtatbestandes (§ 249 Abs. 1 StGB).
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428134847
ISBN: 978-3-428-13484-7
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Duncker & Humblot
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 168
Gewicht: 297g
Größe: H233mm x B156mm x T20mm
Jahr: 2011
Untertitel: Deutsch
Auflage: 1. Auflage

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