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Zur Bedeutung von Opernpädagogik für Kinder

  • Kartonierter Einband
  • 120 Seiten
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Finanzielle Engpässe der Kommunen führen oft zur Kürzung ihres Kulturetats. Kinderkulturprojekte werden dabei gestoppt. Opernhäuse... Weiterlesen
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Beschreibung

Finanzielle Engpässe der Kommunen führen oft zur Kürzung ihres Kulturetats. Kinderkulturprojekte werden dabei gestoppt. Opernhäuser sind gezwungen, mehr Eigenmittel erwirtschaften. Die Oper wird in der Zukunft auf eine breitere Zuschauerschaft als ihr heutiges bildungsbürgerliches Publikum angewiesen sein. Das Problem ist zugleich Chance, denn: Sprüngen mehr Opernhäuser als breitenpädagogische Kulturvermittler in die Bresche, würde unsere Jugend auch an einen opernnahen Habitus herangeführt. Diese Investition würde sich als wirksame Reproduktion von Zuschauernachwuchs langfristig auszahlen. Anna A. Meißner zeigt unter Rekurrenz auf die Habitustheorie von Pierre Bourdieu, dass die Schaffung einer dauerhaften, regelmäßigen Bindung zur Oper vom frühen Kindesalter an die Ausbildung der Habituskomponente Interesse an Musiktheater im Erwachsenenalter nachhaltig fördert. Als Ergebnis ihrer Analyse und einer Umschau auf opernpädagogischen Bühnen in New York, Zürich, Wien und Paris entwickelt Anna A. Meißner Vorschläge für eine breiteneffektivere Opernpädagogik, die den kommunalen Nachwuchs als zukünftiges Publikum wirkungsvoll erreicht.

Autorentext

1995 Staatlich anerkannte Erzieherin2003 M.A. in Cultural Sociology/Cultural and Media Education, NewSchool University, New York/Cape Town2004 Diplompädagogin für Erziehungswissenschaften/Medien- undKulturpädagogik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg2005-2006 Initiatorin/Leiterin des Musiktheaterprojektes"La mia opera"



Klappentext

Finanzielle Engpässe der Kommunen führen oft zur Kürzung ihres Kulturetats. Kinderkulturprojekte werden dabei gestoppt. Opernhäuser sind gezwungen, mehr Eigenmittel erwirtschaften. Die Oper wird in der Zukunft auf eine breitere Zuschauerschaft als ihr heutiges bildungsbürgerliches Publikum angewiesen sein.Das Problem ist zugleich Chance, denn: Sprüngen mehr Opernhäuser als breitenpädagogische Kulturvermittler in die Bresche, würde unsere Jugend auch an einen opernnahen Habitus herangeführt. Diese Investition würde sich als wirksame Reproduktion von Zuschauernachwuchs langfristig auszahlen.Anna A. Meißner zeigt unter Rekurrenz auf die Habitustheorie von Pierre Bourdieu, dass die Schaffung einer dauerhaften, regelmäßigen Bindung zur Oper vom frühen Kindesalter an die Ausbildung der Habituskomponente "Interesse an Musiktheater" im Erwachsenenalter nachhaltig fördert. Als Ergebnis ihrer Analyse und einer Umschau auf "opernpädagogischen Bühnen" in New York, Zürich, Wien und Paris entwickelt Anna A. Meißner Vorschläge für eine breiteneffektivere Opernpädagogik, die den kommunalen Nachwuchs als zukünftiges Publikum wirkungsvoll erreicht.

Produktinformationen

Titel: Zur Bedeutung von Opernpädagogik für Kinder
Untertitel: Möglichkeiten ihrer wirksameren Implementierung in der Öffentlichkeit
Autor:
EAN: 9783639132199
ISBN: 978-3-639-13219-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VDM Verlag
Genre: Werbung & Marketing
Anzahl Seiten: 120
Gewicht: 199g
Größe: H222mm x B151mm x T12mm
Veröffentlichung: 01.03.2009
Jahr: 2009