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André Gides "Les faux-monnayeurs". Die Symbolik der Falschmünzerei
Ann-Kathrin Berninger

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 2,0, Universität Kassel, Sprache: Deuts... Weiterlesen
Kartonierter Einband, 28 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 2,0, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: In André Gides "Les faux-monnayeurs" steht, wider dem Titel, nicht das Thema der "Falschmünzerei" im Mittelpunkt der Erzählung. Vielmehr geht es um den allgemeinen Konflikt von Realität und Schein; die Symbolik der Falschmünzerei in Bezug auf das menschliche Leben. "Je commence à entrevoir ce que j'appellerais le "sujet profond" de mon livre. C'est, ce sera sans doute la rivalité de monde réel et de la représentation que nous nous en faisons. La manière don't le monde des apparances s'impose à nous et don't nous tentons d'imposer au monde extérieur notre interprétation particulière, fait le drame de notre vie." So fasst die Romanfigur Édouard, welche Autor ist und einen Roman mit gleichnamigen Titel zu schreiben vorhat, seine Vorstellung des Hauptthemas zusammen. Damit trifft er genau den Kern der "faux-monnayeurs" von Gide: Den Konflikt der wirklichen Welt und der Vorstellung, die wir uns von ihr machen. Die Figuren präsentieren stets ein bestimmtes Bild von sich nach außen. Die damit verbundenen Verhaltensweisen wollen sie so "beherrschen", dass sie von anderen für wahrhaftig; den Kern ihrer Persönlichkeit gehalten werden. Teilweise wissen die Personen selbst nicht mehr, wann sie eine Rolle spielen und wann nicht. Die Oberflächlichkeit der Menschen erlaubt, dass dieses Prinzip leicht funktioniert. Kleine Makel können jedoch das Innere durchscheinen lassen und die Falschheit der Oberfläche demonstrieren. Dieses menschliche Phänomen ähnelt ganz dem Prinzip der eigentlichen "Falschmünzerei". Strebend nach dem großen Wert echten Geldes, hat das Herstellen von Falschgeld das Ziel einen bestimmten Wert zu imitieren. Nur wenn die Fälschung gut genug ist, kann sie sich unbemerkt fortbewegen. Anhand dieser Arbeit soll die Symbolik der "Falschmünzerei" in André Gides "Les faux-monnayeurs" Anhand verschiedener Aspekte herausgestellt werden. Dazu wird zunächst erklärt, was die eigentliche "Falschmünzerei" bedeutet und in wie fern dieses Thema explizit im Roman aufgegriffen wird. Anschließend wird genauer darauf eingegangen, wofür die Falschmünzerei symbolisch stehen kann, und letztendlich wird dies anhand einiger im Roman aufgeführten Beziehungen und Ideale festgemacht.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 2,0, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: In André Gides "Les faux-monnayeurs" steht, wider dem Titel, nicht das Thema der "Falschmünzerei" im Mittelpunkt der Erzählung. Vielmehr geht es um den allgemeinen Konflikt von Realität und Schein; die Symbolik der Falschmünzerei in Bezug auf das menschliche Leben. "Je commence à entrevoir ce que j'appellerais le «sujet profond» de mon livre. C'est, ce sera sans doute la rivalité de monde réel et de la représentation que nous nous en faisons. La manière don't le monde des apparances s'impose à nous et don't nous tentons d'imposer au monde extérieur notre interprétation particulière, fait le drame de notre vie." So fasst die Romanfigur Édouard, welche Autor ist und einen Roman mit gleichnamigen Titel zu schreiben vorhat, seine Vorstellung des Hauptthemas zusammen. Damit trifft er genau den Kern der "faux-monnayeurs" von Gide: Den Konflikt der wirklichen Welt und der Vorstellung, die wir uns von ihr machen. Die Figuren präsentieren stets ein bestimmtes Bild von sich nach außen. Die damit verbundenen Verhaltensweisen wollen sie so "beherrschen", dass sie von anderen für wahrhaftig; den Kern ihrer Persönlichkeit gehalten werden. Teilweise wissen die Personen selbst nicht mehr, wann sie eine Rolle spielen und wann nicht. Die Oberflächlichkeit der Menschen erlaubt, dass dieses Prinzip leicht funktioniert. Kleine Makel können jedoch das Innere durchscheinen lassen und die Falschheit der Oberfläche demonstrieren. Dieses menschliche Phänomen ähnelt ganz dem Prinzip der eigentlichen "Falschmünzerei". Strebend nach dem großen Wert echten Geldes, hat das Herstellen von Falschgeld das Ziel einen bestimmten Wert zu imitieren. Nur wenn die Fälschung gut genug ist, kann sie sich unbemerkt fortbewegen. Anhand dieser Arbeit soll die Symbolik der "Falschmünzerei" in André Gides "Les faux-monnayeurs" Anhand verschiedener Aspekte herausgestellt werden. Dazu wird zunächst erklärt, was die eigentliche "Falschmünzerei" bedeutet und in wie fern dieses Thema explizit im Roman aufgegriffen wird. Anschließend wird genauer darauf eingegangen, wofür die Falschmünzerei symbolisch stehen kann, und letztendlich wird dies anhand einiger im Roman aufgeführten Beziehungen und Ideale festgemacht.

Produktinformationen

Titel: André Gides "Les faux-monnayeurs". Die Symbolik der Falschmünzerei
Untertitel: "Nicht alles, was glänzt, ist Gold."
Autor: Ann-Kathrin Berninger
EAN: 9783668381308
ISBN: 978-3-668-38130-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Romanische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 28
Gewicht: 55g
Größe: H210mm x B148mm x T2mm
Jahr: 2017
Auflage: 1. Auflage.

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