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Anklage, Nachdenken und Idealisierung

Sind Ostpreußen, Pommern und Schlesien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Gegenstand von Literatur, dann geht es meist um Flucht... Weiterlesen
Kartonierter Einband, 84 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Sind Ostpreußen, Pommern und Schlesien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Gegenstand von Literatur, dann geht es meist um Flucht und Vertreibung oder um die Sehnsucht nach der verlorenen Heimat. Persönliche, oft traumatische Erfahrungen spiegeln sich in Tagebüchern, belletristischen Werken und Sachbüchern. Autoren, die in ihrem Wesen und in ihrer Arbeit gegensätzlicher kaum sein können, sehen sich mit derselben Geschichte, derselben Zeit, derselben Heimat konfrontiert. Doch wie gehen sie damit um? Frühere literarische Formen werden fortgesetzt, aber auch denunziert. Das Schreiben selbst ist Ausdruck von Trauer wie auch Möglichkeit, die eigene Vergangenheit zu verarbeiten. Neben Idealisierung steht kritische Reflexion das alles gleichzeitig und nacheinander, allein und gemeinsam bis heute und in Zukunft?

Autorentext

Jean-Luc Gerrer, *1954 in Reims, lehrt an der Université de Bourgogne in Dijon. Nach seiner Promotion zur Literatur über die ehemaligen deutschen Ostgebiete folgte 2004 eine Habilitation über Rahel Varnhagen. Bezüglich der Ostgebiete richtet sich sein Interesse v.a. auf die Entwicklung von Erzähltechniken, die Auseinandersetzung mit der Geschichte sowie den Heimatbegriff.



Klappentext

Sind Ostpreußen, Pommern und Schlesien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Gegenstand von Literatur, dann geht es meist um Flucht und Vertreibung oder um die Sehnsucht nach der verlorenen Heimat. Persönliche, oft traumatische Erfahrungen spiegeln sich in Tagebüchern, belletristischen Werken und Sachbüchern. Autoren, die in ihrem Wesen und in ihrer Arbeit gegensätzlicher kaum sein können, sehen sich mit derselben Geschichte, derselben Zeit, derselben Heimat konfrontiert. Doch wie gehen sie damit um? Frühere literarische Formen werden fortgesetzt, aber auch denunziert. Das Schreiben selbst ist Ausdruck von Trauer wie auch Möglichkeit, die eigene Vergangenheit zu verarbeiten. Neben Idealisierung steht kritische Reflexion - das alles gleichzeitig und nacheinander, allein und gemeinsam ... bis heute und in Zukunft?

Produktinformationen

Titel: Anklage, Nachdenken und Idealisierung
Untertitel: Literatur über die ehemaligen deutschen Ostgebiete/Zeugnisse von Flucht und Vertreibung
Editor: Jean-Luc Gerrer
EAN: 9783865965332
ISBN: 978-3-86596-533-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Frank & Timme
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 84
Gewicht: 137g
Größe: H213mm x B154mm x T10mm
Veröffentlichung: 13.05.2013
Jahr: 2013

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