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Nicht - Wieder Gut - Zu machen

  • Kartonierter Einband
  • 288 Seiten
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Die "Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts" ist immer noch eines der umstrittensten Themen bundesdeutscher N... Weiterlesen
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Beschreibung

Die "Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts" ist immer noch eines der umstrittensten Themen bundesdeutscher Nachkriegspolitik. Intention und Zielsetzung des Buches ist es deshalb, das Teilsegment der "Wiedergutmachung" psychischer Folgeschäden seit 1948 auszuleuchten und dabei der Frage nachzugehen, ob und in welchem Umfang die seelischen Leiden der Überlebenden in Entschädigungsverfahren gewürdigt wurden. Erläutert werden die extremtraumatischen Erfahrungen, denen die Überlebenden während der Verfolgung ausgesetzt waren und deren oft dauerhaften und irreparablen Auswirkungen. Die Autorin beleuchtet aber auch die gesetzlichen, verwaltungstechnischen und medizinisch-psychiatrischen Hürden, die eine unbürokratische und effiziente Entschädigung ehemals Verfolgter nachhaltig erschwerten. Anhand von 213 hessischen Entschädigungsverfahren, in denen ehemals Verfolgte psychische Schädigungen geltend machten, werden erstmalig fundierte Aussagen über die Dauer, den Erfolg bzw. Mißerfolg solcher Verfahren getroffen; zehn Einzelfallstudien illustrieren darüber hinaus die Verfolgungsschicksale der Überlebenden, aber auch das schwierige und komplexe Prozedere der Entschädigungsverfahren. Diese interdisziplinär angelegte Studie über die "Wiedergutmachung" psychischer Folgeschäden ist sowohl für Psychiater, Juristen wie auch für Zeitgeschichtler und interessierte Laien von Interesse. Zur Autorin: Anke Schmeling, geb. 1959, absolvierte ein Lehramtsstudium der Gesellschaftswissenschaften und Germanistik, 1998 promovierte sie im Fachbereich Politikwissenschaften an der Universität Gesamthochschule Kassel (GhK). Sie war Geschäftsführerin der interdisziplinären Arbeitsgruppe Nationalsozialismus an der GhK und ist heute als freiberufliche Moderatorin und Lehrbeauftragte an der GhK tätig.

Autorentext
Anke Schmeling, geb. 1959, absolvierte ein Lehramtsstudium der Gesellschaftswissenschaften und Germanistik, 1998 promovierte sie im Fachbereich Politikwissenschaften an der Universität Gesamthochschule Kassel (GhK). Sie war Geschäftsführerin der interdisziplinären Arbeitsgruppe Nationalsozialismus an der GhK und ist heute als freiberufliche Moderatorin und Lehrbeauftragte an der GhK tätig.

Produktinformationen

Titel: Nicht - Wieder Gut - Zu machen
Untertitel: Die bundesdeutsche Entschädigung psychischer Folgeschäden von NS-Verfolgten
Autor:
EAN: 9783825502676
ISBN: 978-3-8255-0267-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Centaurus Verlag & Media
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 288
Gewicht: 376g
Größe: H210mm x B148mm x T15mm
Jahr: 1999
Auflage: 1999