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Das Volkshaus der Arbeiterbewegung in Deutschland

  • Fester Einband
  • 724 Seiten
Die Volkshäuser sind das "gebaute Erbe" der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Mit ihren Gemeinschaftsbauten schuf s... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Volkshäuser sind das "gebaute Erbe" der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Mit ihren Gemeinschaftsbauten schuf sie eine eigene "proletarische Öffentlichkeit" - als Gegenentwurf zur "bürgerlichen Öffentlichkeit". Die Versammlungsstätten und Organisationszentralen waren zugleich Austragungsorte proletarischer Kultur, Bildung und Geselligkeit. Auch spielte das Volkshaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine beachtliche Rolle im städtebaulichen und gesellschaftlichen Diskurs. Es war Projektionsfläche für eine Vielzahl von Gemeinschaftsentwürfen. Die Studie stellt die wechselvolle Geschichte dieses Bautypus vor einem breiten historischen Hintergrund dar. Die Architektur der Bauten wird im Kontext der architektonischen Strömungen der Moderne exemplarisch analysiert. Ein über 300 Einträge umfassender Katalog rekonstruiert den Bestand der zwischen 1890 bis 1933 in Deutschland existierenden Volkshäuser anhand von umfangreichem Quellenmaterial. Damit schließt sich eine erhebliche Forschungslücke zur Geschichte und Kultur der Arbeiterbewegung.

Autorentext

Anke Hoffsten studierte Kunstgeschichte, Anglistik und Kunstpädagogik in München und wurde mit der vorliegenden Arbeit an der TU München promoviert.



Klappentext
Die Volkshäuser sind das »gebaute Erbe« der sozialdemokratischen Die Volkshäuser sind das »gebaute Erbe« der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Sie waren Versammlungsstätten, Organisationszentralen und Austragungsorte von Kultur, Bildung und Geselligkeit. Mit ihren Gemeinschaftsbauten schufen sich die Arbeiter eine eigene »proletarische Öffentlichkeit« als Gegenentwurf zur »bürgerlichen Öffentlichkeit«. Zugleich spielte das Volkshaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine beachtliche Rolle im städte­baulichen und gesellschaftlichen Diskurs. Es diente als Projektionsfläche für mannig­faltige Gemeinschaftsentwürfe, Reformhoffnungen und Utopien. Die vorliegende Studie stellt die wechselvolle Geschichte des Bautypus Volkshaus vor einem breiten historischen Hintergrund dar. Seine architektonischen Erscheinungsformen werden im Kontext der verschiedenen Strömungen der Moderne exemplarisch analysiert. Ein über 300 Einträge umfassender Katalog rekonstruiert den Bestand der vor 1933 in Deutschland existierenden Volkshäuser anhand umfangreicher Quellen. Damit schließt sich eine erhebliche Forschungslücke in der Geschichte der Arbeiterbewegung und ihrer Kultur. Die Kunsthistorikerin Anke Hoffsten wurde mit der vorliegenden Arbeit an der Technischen Universität München promoviert.

Produktinformationen

Titel: Das Volkshaus der Arbeiterbewegung in Deutschland
Untertitel: Gemeinschaftsbauten zwischen Alltag und Utopie
Autor:
EAN: 9783412507343
ISBN: 978-3-412-50734-3
Format: Fester Einband
Herausgeber: Böhlau, Köln
Genre: Bildende Kunst
Anzahl Seiten: 724
Gewicht: g
Größe: H240mm x B170mm
Veröffentlichung: 17.05.2017
Jahr: 2017
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