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Die heile Familie

  • Fester Einband
  • 280 Seiten
Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL)veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL)veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftliche Arbeiten zur vornehmlich deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schwerpunkt der literaturgeschichtlichen und theoretischen Abhandlungen sowie der Quellen- und Materialienbände ist das Verhältnis von literarischem Text und gesellschaftlich-historischem Kontext. Als maßgebliche Publikationsreihe einer seit den 1960er Jahren einflussreichen Sozialgeschichte der Literatur prägt STSL zugleich die literaturwissenschaftliche Diskussion über mögliche Austauschbeziehungen zwischen Literatur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften.

Die Vorstellung der bürgerlichen Kleinfamilie als 'heiler', oft als schlicht 'natürlicher' Formation hat sich tief in das Sprechen über Familien eingegraben. Der Band fragt nach den Bausteinen dieser Erzählung in juristischen und literarischen Texten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der Gegenwart. Der Mythos "Familie" entsteht auch im Austausch beider Diskurse als machtvolle Erzählung - und wird gleichzeitig von Beginn an massiv in Frage gestellt. Die noch heute hitzig geführten Debatten zu traditionellen oder progressiven Familienformen, insbesondere zum so genannten Kindeswohl, werden in ihrer Widersprüchlichkeit dann verständlicher, wenn man die divergierenden Traditionslinien der Diskurse kennt. Neben den juristischen Texten werden literarische Beispiele u. a. von Adalbert Stifter, Wilhelm Raabe, Clemens J. Setz, John von Düffel und Peter Wawerzinek gelesen.

Autorentext

Anja-Simone Michalski, Berlin, Germany.



Klappentext

Die Vorstellung der bürgerlichen Kleinfamilie als ,heiler', oft als schlicht ,natürlicher' Formation hat sich tief in das Sprechen über Familien eingegraben. Der Band fragt nach den Bausteinen dieser Erzählung in juristischen und literarischen Texten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der Gegenwart. Der Mythos "Familie" entsteht auch im Austausch beider Diskurse als machtvolle Erzählung - und wird gleichzeitig von Beginn an massiv in Frage gestellt. Die noch heute hitzig geführten Debatten zu traditionellen oder progressiven Familienformen, insbesondere zum so genannten Kindeswohl, werden in ihrer Widersprüchlichkeit dann verständlicher, wenn man die divergierenden Traditionslinien der Diskurse kennt. Neben den juristischen Texten werden literarische Beispiele u. a. von Adalbert Stifter, Wilhelm Raabe, Clemens J. Setz, John von Düffel und Peter Wawerzinek gelesen.

Produktinformationen

Titel: Die heile Familie
Untertitel: Geschichten vom Mythos in Recht und Literatur
Autor:
EAN: 9783110378887
ISBN: 978-3-11-037888-7
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, Walter de GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 280
Gewicht: 542g
Größe: H233mm x B161mm x T22mm
Jahr: 2015
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