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Nachhaltige Entwicklung - eine Leitidee
Anja Pöche

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Ethik, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Institut für Technikphilosophie),... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 24 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Ethik, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Institut für Technikphilosophie), 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir Menschen sind alle untrennbar miteinander verbunden, und gemeinsam entwickeln wir uns in Richtung einer ansteigenden Komplexität. Dadurch wird unser Tun und Handeln langfristig revolutionär verändert. Schließlich werden wir als Menschheit wieder zukunftsfähig. Solch eine Entwicklung kann als nachhaltige Entwicklung bezeichnet werden. Zu einer neuen Einfachheit führt nachhaltige Entwicklung auf keinen Fall. Nachhaltige Entwicklung führt im Gegenteil eher zu einer neuen Art der Komplexität. Aus den Köpfen der Menschen werden einfache Lösungen, lineares Denken und Handeln sowie die Flucht in die Größe weichen müssen. Im Mittelpunkt des täglichen Lebens stehen dann auf gegenseitigem Vertrauen beruhende Nahverhältnisse, komplexe Netzwerke und ausgeklügelte Versorgungs- und Verwertungssysteme sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene. Letztendlich kann gesagt werden, dass nachhaltige Entwicklung die Vergrößerung der Zukunftschancen durch mehr Komplexität bedeutet. Eine spannend - harmonische Entwicklung muss nachhaltige Entwicklung sein. Diese neue Harmonie wird sich sowohl im Umgang mit der Natur als auch im Umgang der Menschen untereinander zeigen. Harmonischer Umgang mit der Natur heißt, mit der Natur in komplexe Wechselwirkung zu treten und die menschlichen Aktivitäten an die Möglichkeiten und an die Tragfähigkeit der Ökosysteme anzupassen. Spannende Harmonie unter den Menschen heißt, ausgeprägte Ungleichgewichte zwischen den Menschen in einem Land und unerträgliche Ungerechtigkeiten unter den Völkern auf verschiedenen Teilen der Erde zu vermeiden. Als eine Vision eines Lebensstils und einer Wirtschaftsweise kann nachhaltige Entwicklung bezeichnet werden, welche eine Lösung für die bestehenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Probleme anbietet. Solch eine Vision realisieren zu können, ist keine Frage technischer Machbarkeit oder technischen Könnens. Denn schon längst sind technische Lösungen vorhanden, von der Nutzung nachwachsender Rohstoffe bis zur Solartechnik. Es entsteht nur ein unnötiger Zeitverlust, wenn wir auf die alles lösende Technologie warten, wenn wir nicht selbst an uns arbeiten und etwas in unserer Einstellung verändern. Demzufolge bedeutet nachhaltige Entwicklung eine neue Verantwortung und Möglichkeit der Selbstbestimmung. Ein großes Potenzial an Änderungen birgt eine selbstbewusste Demokratie, die Menschen in den Regionen ihre eigene Zukunft bestimmen lässt. Anderseits werden aber auch Ängste geweckt. Jeder ist gleich wichtig und jeder kann die Entwicklung beeinflussen in einer vernetzten Welt. Alle sind wir zur Aktivität verpflichtet, denn niemand ist zum Zuschauen und Erleiden verdammt. Wir Menschen sind aufgerufen die Wende der nachhaltigen Entwicklung einzuleiten. Nachhaltigkeit stellt sich als Antwort auf die Folgeprobleme der technisch ökonomischen Zivilisation dar. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt heute vor allem in der gegenwärtigen technischen Praxis und ihrer ethischen Vertretbarkeit. Jedoch möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass das Konzept der nachhaltigen Entwicklung kulturell differenziert werden muss. Aus diesem Grund erschien es mir wichtig, in meinen weiteren Ausführungen verstärkt auf die Problematik Übernutzung und Unterentwicklung einzugehen. Um nachhaltige Entwicklung als eine Vision zu verstehen, welche handlungsanleitend sein soll, werde ich in meinem ersten Schwerpunkt auf den Ursprung des Begriffs Nachhaltigkeit zu sprechen kommen.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Ethik, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Institut für Technikphilosophie), 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir Menschen sind alle untrennbar miteinander verbunden, und gemeinsam entwickeln wir uns in Richtung einer ansteigenden Komplexität. Dadurch wird unser Tun und Handeln langfristig revolutionär verändert. Schließlich werden wir als Menschheit wieder zukunftsfähig. Solch eine Entwicklung kann als nachhaltige Entwicklung bezeichnet werden. Zu einer neuen Einfachheit führt nachhaltige Entwicklung auf keinen Fall. Nachhaltige Entwicklung führt im Gegenteil eher zu einer neuen Art der Komplexität. Aus den Köpfen der Menschen werden einfache Lösungen, lineares Denken und Handeln sowie die Flucht in die Größe weichen müssen. Im Mittelpunkt des täglichen Lebens stehen dann auf gegenseitigem Vertrauen beruhende Nahverhältnisse, komplexe Netzwerke und ausgeklügelte Versorgungs- und Verwertungssysteme sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene. Letztendlich kann gesagt werden, dass nachhaltige Entwicklung die Vergrößerung der Zukunftschancen durch mehr Komplexität bedeutet. Eine spannend - harmonische Entwicklung muss nachhaltige Entwicklung sein. Diese neue Harmonie wird sich sowohl im Umgang mit der Natur als auch im Umgang der Menschen untereinander zeigen. Harmonischer Umgang mit der Natur heißt, mit der Natur in komplexe Wechselwirkung zu treten und die menschlichen Aktivitäten an die Möglichkeiten und an die Tragfähigkeit der Ökosysteme anzupassen. Spannende Harmonie unter den Menschen heißt, ausgeprägte Ungleichgewichte zwischen den Menschen in einem Land und unerträgliche Ungerechtigkeiten unter den Völkern auf verschiedenen Teilen der Erde zu vermeiden. Als eine Vision eines Lebensstils und einer Wirtschaftsweise kann nachhaltige Entwicklung bezeichnet werden, welche eine Lösung für die bestehenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Probleme anbietet. Solch eine Vision realisieren zu können, ist keine Frage technischer Machbarkeit oder technischen Könnens. Denn schon längst sind technische Lösungen vorhanden, von der Nutzung nachwachsender Rohstoffe bis zur Solartechnik. Es entsteht nur ein unnötiger Zeitverlust, wenn wir auf die alles lösende Technologie warten, wenn wir nicht selbst an uns arbeiten und etwas in unserer Einstellung verändern. Demzufolge bedeutet nachhaltige Entwicklung eine neue Verantwortung und Möglichkeit der Selbstbestimmung. Ein großes Potenzial an Änderungen birgt eine selbstbewusste Demokratie, die Menschen in den Regionen ihre eigene Zukunft bestimmen lässt. Anderseits werden aber auch Ängste geweckt. Jeder ist gleich wichtig und jeder kann die Entwicklung beeinflussen in einer vernetzten Welt. Alle sind wir zur Aktivität verpflichtet, denn niemand ist zum Zuschauen und Erleiden verdammt. Wir Menschen sind aufgerufen die Wende der nachhaltigen Entwicklung einzuleiten. Nachhaltigkeit stellt sich als Antwort auf die Folgeprobleme der technisch ökonomischen Zivilisation dar. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt heute vor allem in der gegenwärtigen technischen Praxis und ihrer ethischen Vertretbarkeit. Jedoch möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass das Konzept der nachhaltigen Entwicklung kulturell differenziert werden muss. Aus diesem Grund erschien es mir wichtig, in meinen weiteren Ausführungen verstärkt auf die Problematik Übernutzung und Unterentwicklung einzugehen. Um nachhaltige Entwicklung als eine Vision zu verstehen, welche handlungsanleitend sein soll, werde ich in meinem ersten Schwerpunkt auf den Ursprung des Begriffs Nachhaltigkeit zu sprechen kommen.

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