Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Coronavirus: Paketkontingent der Post führt zu weiteren grossen Lieferverzögerungen Weitere Informationen

Wir können ab sofort nicht mehr alle Pakete versenden, welche wir täglich verarbeiten und verpacken. Diese Massnahme ist vorerst bis und mit Gründonnerstag, 9. April, begrenzt. Eine genaue Angabe von Lieferterminen ist darum nicht mehr möglich. Der Paketrückstau führt zu deutlichen Verspätungen. Um die Wartezeit zu verkürzen, haben wir den Versand vor einiger Zeit auf A-Post umgestellt. Zudem bleiben unsere Filialen auf Verordnung des Bundesrates bis auf Weiteres geschlossen. Unsere Corona-Taskforce arbeitet mit Hochdruck daran, dass unsere Mitarbeitenden geschützt sind und wir den Service für Sie, als unsere Kundinnen und Kunden, aufrechterhalten können. Weitere Informationen zu unseren Massnahmen finden Sie unter www.exlibris.ch/de/ueber-uns/massnahmen-corona.

schliessen

Poetologie und Erzählerrolle im "Parzival"

  • Kartonierter Einband
  • 32 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Humboldt-Universit... Weiterlesen
20%
17.90 CHF 14.30
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Coronavirus: Information zu den Lieferfristen
Aufgrund der aktuellen Lage kommt es zu Lieferverzögerungen. Besten Dank für Ihr Verständnis.
Nur im Online-Shop verfügbar

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für ältere Literatur), Veranstaltung: Hauptseminar: Wolfram von Eschenbach, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wolframs von Eschenbach "Parzival" ist ein solch komplexes und vielschichtiges Werk, dass es bis heute seine Faszination auf die Leser nicht eingebüßt hat. Diese nachhaltige Wirkung verdankt der "Parzival" auch dem Umstand, dass hier nicht nur ein spannender Artus- oder Gralsroman geschrieben wurde, sondern dass der Autor darüber hinaus auch den Prozess des Erzählens eines solchen Abenteuers durchgehend mitreflektiert. Die Poetik des "Parzival" steht daher im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung. Sie beginnt mit einer Analyse des Prologs, der in der mediavistischen Forschung wegen seiner schweren Deutbarkeit inzwischen berühmt-berüchtigt ist. Aus dem Prolog lässt sich bereits ein erzählerisches Programm herauslesen, das sich sowohl in der Figurenzeichnung als auch in weiteren poetologischen Reflexionen im Roman wieder findet. Diese Reflexionen werden im Anschluss an die Prolog-Lektüre genauer betrachtet. Nicht nur reflektiert hier Wolfram seine poetologische Vorgehensweise, sondern es wird auch bereits die große Bedeutung der Rolle des Erzählers deutlich, der oberflächlich betrachtet die Szenerie zu dominieren scheint. Dass diese Dominanz jedoch Brüche aufweist, wird eine genauere Untersuchung der Erzählerfigur und ihrer verschiedenen Rollen deutlich machen. Anhand dieser Rollen lässt sich die Ausgestaltung des perspektivischen Erzählens im gesamten Roman betrachten. Es ist nicht zuletzt diese perspektivische Vielfalt, die dem Roman seine offene Struktur gibt und damit seine Faszination und seine "Modernität" ausmacht. Der Begriff des "parrierens", mit dem Wolfram schon im Prolog die Existenz von Widersprüchen in den Menschen bezeichnet, die sich nicht einfach dichotonomisch in Gut und Böse einteilen lassen, lässt sich schließlich auch auf seine Poetik übertragen. Und diese ist facettenreicher und vielschichtiger als der Leser zunächst erwartet.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für ältere Literatur), Veranstaltung: Hauptseminar: Wolfram von Eschenbach, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wolframs von Eschenbach "Parzival" ist ein solch komplexes und vielschichtiges Werk, dass es bis heute seine Faszination auf die Leser nicht eingebüßt hat. Diese nachhaltige Wirkung verdankt der "Parzival" auch dem Umstand, dass hier nicht nur ein spannender Artus- oder Gralsroman geschrieben wurde, sondern dass der Autor darüber hinaus auch den Prozess des Erzählens eines solchen Abenteuers durchgehend mitreflektiert. Die Poetik des "Parzival" steht daher im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung. Sie beginnt mit einer Analyse des Prologs, der in der mediavistischen Forschung wegen seiner schweren Deutbarkeit inzwischen berühmt-berüchtigt ist. Aus dem Prolog lässt sich bereits ein erzählerisches Programm herauslesen, das sich sowohl in der Figurenzeichnung als auch in weiteren poetologischen Reflexionen im Roman wieder findet. Diese Reflexionen werden im Anschluss an die Prolog-Lektüre genauer betrachtet. Nicht nur reflektiert hier Wolfram seine poetologische Vorgehensweise, sondern es wird auch bereits die große Bedeutung der Rolle des Erzählers deutlich, der oberflächlich betrachtet die Szenerie zu dominieren scheint. Dass diese Dominanz jedoch Brüche aufweist, wird eine genauere Untersuchung der Erzählerfigur und ihrer verschiedenen Rollen deutlich machen. Anhand dieser Rollen lässt sich die Ausgestaltung des perspektivischen Erzählens im gesamten Roman betrachten. Es ist nicht zuletzt diese perspektivische Vielfalt, die dem Roman seine offene Struktur gibt und damit seine Faszination und seine "Modernität" ausmacht. Der Begriff des "parrierens", mit dem Wolfram schon im Prolog die Existenz von Widersprüchen in den Menschen bezeichnet, die sich nicht einfach dichotonomisch in Gut und Böse einteilen lassen, lässt sich schließlich auch auf seine Poetik übertragen. Und diese ist facettenreicher und vielschichtiger als der Leser zunächst erwartet.

Produktinformationen

Titel: Poetologie und Erzählerrolle im "Parzival"
Autor:
EAN: 9783638718264
ISBN: 978-3-638-71826-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 32
Gewicht: 55g
Größe: H211mm x B146mm x T7mm
Jahr: 2007
Auflage: 1. Auflage.