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Jahresringe: Grundgedanken über das Älterwerden mit geistiger Behinderung in geschützten Werkstätten
Anja Braun

Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Agogis - Berufliche Bildung im Sozialbere... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 64 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Agogis - Berufliche Bildung im Sozialbereich (Sozialpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Zur ersten bewussten Auseinandersetzung mit dem Alter kam es bei mir im Alter von 14 Jahren. Im Rahmen einer Projektwoche schnupperte ich im lokalen Altersheim. Man zeigte mir die so genannte Siechenstation. Der Name, die Gerüche und das Bild, das sich mir darbot, haben sich mir auf ewig eingeprägt. Ich fand es einfach nur schrecklich. Trotzdem begann ich eine Ausbildung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin in einem Altenwohnheim in Deutschland. Nach Wünschen für die ersten drei Monate der Ausbildung befragt, meldete ich mich für die Pflegestation mit dem Hintergedanken es dann hinter mir zu haben . Gelernt habe ich jedoch eines sehr schnell: alte Menschen sind nicht gleich alte Menschen. Mein persönliches Bild vom Alter und vom Altern wurde durch den intensiven Kontakt mit den Bewohner/innen positiv beeinflusst. Heute arbeite ich schon mehr als elf Jahre in einer Werkstatt für Menschen mit (grösstenteils kognitiven) Beeinträchtigungen, werde selbst älter und erlebe die Klient/innen beim Älterwerden. Das Durchschnittsalter in der Werkstatt steigt beständig. Ich kann zum Teil eine Zunahme von älteren Klient/innen und erschreckend schnell voranschreitenden Verfall beobachten. Auch ein Klient in meiner Gruppe gehört zu jenem Personenkreis. Ich musste bereits einige Anpassungen vornehmen, um diesem Klienten ein würdiges Älterwerden und ein erfolgreiches Arbeiten trotz seines Abbaues zu ermöglichen. Doch habe ich den Wunsch mehr zu tun, als nur auf Offensichtliches zu reagieren. Problemstellung: Während im Bereich Wohnen kürzlich ein Konzept zum Thema Älter werden im Wohnheim erarbeitet wurde, gibt es im Bereich Arbeit noch nichts dergleichen. Ich kann jedoch erkennen, dass durch das steigende Durchschnittsalter auch im Arbeitsbereich neue Anforderungen auf uns zukommen. Einige Klient/innen haben das Pensionsalter bereits erreicht. Andere, mehr als je zuvor, werden bald folgen. Ich bin der Meinung, dass die Begleitung in den Ruhestand und die Gestaltung der Übergangsphase auch in den Aufgabenbereich von Sozialpädagog/innen im Arbeitsbereich fallen. Hierbei bedarf es der Zusammenarbeit mit Klient/innen, dem Wohnbereich und, wo es möglich ist, den Angehörigen. Schon vor dem Erreichen des Pensionsalters der Klient/innen sehe ich Handlungsbedarf in Bezug auf strukturelle Anpassungen, Änderungen in der Form der Begleitung und der Erfassung der Bedürfnisse von Klient/innen in fortgeschrittenem Alter. Meine Themenwahl gründet auf der Aktualität und der Brisanz des Themas Altern mit geistiger Behinderung . In dieser Arbeit geht es hauptsächlich um Personen mit kognitiver Beeinträchtigung, die in Werkstätten arbeiten und bei denen der Alterungsprozess verstärkt eingesetzt hat. Andere Personen, ob mit psychischer und/ oder körperlicher Beeinträchtigung sowie Migrant/innen können nicht berücksichtigt werden, da dies den Rahmen der Diplomarbeit sprengen würde. Sterben, Tod und Trauer habe ich in diesem Zusammenhang bewusst ausgeklammert. Auch Demenz wird nur kurz erwähnt, da der Arbeitsbereich (noch) nicht bzw. nicht in grösserem Umfang von dieser Krankheit tangiert wird. Gang der Untersuchung: Nach der Einleitung setze ich mich vertieft mit Alter und Altern auseinander. Die umfangreiche Beschäftigung mit den biologischen Alterungsprozessen dient u. a. zur Erfassung des Handlungsbedarfes im Bereich Werkstatt. Danach widme ich mich in Kapitel 3 dem Alterungsprozess bei Menschen mit geistiger Behinderung bzw. Down Syndrom, wobei ich zunächst auf den Begriff Geistige Behinderung eingehe. In diesem Kapitel weise ich auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Alterungsprozesses von Menschen der...

Autorentext

Anja Braun, Erstausbildung in einem Seniorenwohnheim in Deutschland, seit 1995 in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung im Fürstentum Liechtenstein tätig, seit 1999 als Gruppenleiterin. Studium der Sozialpädagogik bei der Agogis in Zürich, Abschluss 2007 als eidgenössisch dipl. Sozialpädagogin HFS.



Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Zur ersten bewussten Auseinandersetzung mit dem Alter kam es bei mir im Alter von 14 Jahren. Im Rahmen einer Projektwoche schnupperte ich im lokalen Altersheim. Man zeigte mir die so genannte Siechenstation. Der Name, die Gerüche und das Bild, das sich mir darbot, haben sich mir auf ewig eingeprägt. Ich fand es einfach nur schrecklich. Trotzdem begann ich eine Ausbildung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin in einem Altenwohnheim in Deutschland. Nach Wünschen für die ersten drei Monate der Ausbildung befragt, meldete ich mich für die Pflegestation mit dem Hintergedanken es dann hinter mir zu haben . Gelernt habe ich jedoch eines sehr schnell: alte Menschen sind nicht gleich alte Menschen. Mein persönliches Bild vom Alter und vom Altern wurde durch den intensiven Kontakt mit den Bewohner/innen positiv beeinflusst. Heute arbeite ich schon mehr als elf Jahre in einer Werkstatt für Menschen mit (grösstenteils kognitiven) Beeinträchtigungen, werde selbst älter und erlebe die Klient/innen beim Älterwerden. Das Durchschnittsalter in der Werkstatt steigt beständig. Ich kann zum Teil eine Zunahme von älteren Klient/innen und erschreckend schnell voranschreitenden Verfall beobachten. Auch ein Klient in meiner Gruppe gehört zu jenem Personenkreis. Ich musste bereits einige Anpassungen vornehmen, um diesem Klienten ein würdiges Älterwerden und ein erfolgreiches Arbeiten trotz seines Abbaues zu ermöglichen. Doch habe ich den Wunsch mehr zu tun, als nur auf Offensichtliches zu reagieren. Problemstellung: Während im Bereich Wohnen kürzlich ein Konzept zum Thema Älter werden im Wohnheim erarbeitet wurde, gibt es im Bereich Arbeit noch nichts dergleichen. Ich kann jedoch erkennen, dass durch das steigende Durchschnittsalter auch im Arbeitsbereich neue Anforderungen auf uns zukommen. Einige Klient/innen haben das Pensionsalter bereits erreicht. Andere, mehr als je zuvor, werden bald folgen. Ich bin der Meinung, dass die Begleitung in den Ruhestand und die Gestaltung der Übergangsphase auch in den Aufgabenbereich von Sozialpädagog/innen im Arbeitsbereich fallen. Hierbei bedarf es der Zusammenarbeit mit Klient/innen, dem Wohnbereich und, wo es möglich ist, den Angehörigen. Schon vor dem Erreichen des Pensionsalters der Klient/innen sehe ich Handlungsbedarf in Bezug auf strukturelle Anpassungen, Änderungen in der Form der Begleitung und der Erfassung der Bedürfnisse von Klient/innen in fortgeschrittenem Alter. Meine [...]

Produktinformationen

Titel: Jahresringe: Grundgedanken über das Älterwerden mit geistiger Behinderung in geschützten Werkstätten
Autor: Anja Braun
EAN: 9783836658447
ISBN: 978-3-8366-5844-7
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: diplom.de
Genre: Slawische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 64
Gewicht: 105g
Größe: H210mm x B148mm x T4mm
Jahr: 2008

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