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Made in Ismaning

  • Fester Einband
  • 216 Seiten
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Bonbons und Fliesen, Elektronik und Software - Ismaninger Unternehmen wussten stets, was sich verkaufen lässt. Seit der Ansiedlung... Weiterlesen
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Beschreibung

Bonbons und Fliesen, Elektronik und Software - Ismaninger Unternehmen wussten stets, was sich verkaufen lässt. Seit der Ansiedlung der Papierfabrik im Jahr 1859 entwickelte sich Ismaning langsam, aber stetig zu einem der gefragtesten Gewerbestandorte in der Umgebung von München. Die überregionale Bedeutung des Dorfes hatte mit der Versorgung der Landeshauptstadt mit landwirtschaftlichen Produkten wie Torf, Milch oder Sauerkraut begonnen. Zu Zeiten des Wirtschaftswunders suchten produzierende Unternehmen vor den Toren Münchens günstige Baugrundstücke. Seit dem Bau des Flughafens im Erdinger Moos kommen verstärkt internationale Unternehmen, die sich in dörflicher Atmosphäre zwischen Airport und Stadt wohlfühlen. Heute bietet das 16.000-Seelen-Dorf Ismaning 14.000 Arbeitsplätze bei mehr als 2.000 Unternehmen. Im Buch ist die gewerbliche Entwicklung von Ismaning mit einer Vielzahl von Dokumenten, Fotos und Zeitzeugenberichten anschaulich aufbereitet.

Autorentext
Anita Kuisle leitet seit 1985 das Büro für Technikgeschichte, dessen Aktionsradius den gesamten deutschsprachigen Raum umfasst. Auftraggeber sind Institutionen mit kulturgeschichtlichem Auftrag, Museen mit technik- und industriehistorischen Themen, Unternehmen mit Tradition, Menschen mit Interesse an Geschichte. Vor der Gründung ihres Büros war Anita Kuisle zuletzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Museum in München beschäftigt. Den Titel Dipl. Ing. (FH) für Technische Physik hat sich Frau Kuisle an der Fachhochschule in München erworben, den Titel Magister Artium (M.A.) für Volkskunde und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.Von 1995 bis 2009 unterrichtete sie an der Fachhochschule Augsburg und leitete dort das Institut für Technikgeschichte. 2006 erhielt Anita Kuisle die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich.

Klappentext

Bonbons und Fliesen, Elektronik und Software Ismaninger Unternehmen wussten stets, was sich verkaufen lässt. Seit der Ansiedlung der Papierfabrik im Jahr 1859 entwickelte sich Ismaning langsam, aber stetig zu einem der gefragtesten Gewerbestandorte in der Umgebung von München.
Die überregionale Bedeutung des Dorfes hatte mit der Versorgung der Landeshauptstadt mit landwirtschaftlichen Produkten wie Torf, Milch oder Sauerkraut begonnen. Zu Zeiten des Wirtschaftswunders suchten produzierende Unternehmen vor den Toren Münchens günstige Baugrundstücke. Seit dem Bau des Flughafens im Erdinger Moos kommen verstärkt internationale Unternehmen, die sich in dörflicher Atmosphäre zwischen Airport und Stadt wohlfühlen. Heute bietet das 16.000-Seelen-Dorf Ismaning 14.000 Arbeitsplätze bei mehr als 2.000 Unternehmen.
Im Buch ist die gewerbliche Entwicklung von Ismaning mit einer Vielzahl von Dokumenten, Fotos und Zeitzeugenberichten anschaulich aufbereitet.



Leseprobe
Vorwort Erster Bürgermeister Dr. Alexander Greulich Sehr geehrte Damen und Herren, Ismaning, weithin bekannt als "Krautdorf", war bis weit ins 19. Jahrhundert hinein ein fast reines Bauerndorf, das ganz wesentlich vom Krautanbau geprägt war. Landwirtschaft und zuarbeitendes Handwerk bildeten die Erwerbsgrundlage der Bevölkerung. Um 1850 setzte ein dynamischer Prozess ein, der die Entwicklung Ismanings in eine neue Richtung lenkte. War es zunächst allein die Nähe zur wachsenden Großstadt München, welche die Entstehung von Gewerbebetrieben und Industrie begünstigte, kam in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Bau des Großflughafens als weiterer Impulsgeber hinzu. Die bestimmenden Faktoren lagen zwar nicht in Ismaninger Hand, im Ort aber wurden sie aktiv adaptiert. Viele Bürger prägten das Gewerbeleben mit in Form von Familienbetrieben, als Unternehmer und Mitarbeiter sowie als Konsumenten. Letztere halten den örtlichen Geschäften bis heute die Treue. Eine kluge und weitsichtige Gemeindepolitik förderte zudem eine nachhaltige, zukunftsträchtige und zugleich maßvolle Entwicklung der Gewerbegebiete. In der Geschichte vieler Betriebe spiegelt sich ein Stück Gemeindegeschichte wider. Von der kleinen innovativen "Tüftlerwerkstatt" über die großen Fabriken, die jede für sich ihre eigene Betriebskultur pflegten, bis hin zu den heu-tigen "Global Playern", IT- und Medienfirmen: Ein tiefschürfender Blick auf das Ismaninger Gewerbe wirft ein neues und ungewohntes Licht auf diesen wichtigen Bereich unserer Lokalgeschichte. Mehr als zwei Jahre hat Anita Kuisle, Büro für Technikgeschichte, die Entwicklung des Ismaninger Gewerbes für den Zeitraum von ca. 1850 bis heute systematisch erforscht. Am Beispiel kleiner und großer Unternehmen behandelt die Autorin das Schicksal einzelner Betriebe ebenso wie den Strukturwandel der Gemeinde und die Auswirkungen der wirtschaftlichen Veränderungen auf das Lebensumfeld im Ort. Die ausgewählten Betriebe sind ein Ausschnitt dessen, was in diesen rund 150 Jahren tatsächlich passiert ist. Die Auswahl selbst ist vielfältig und zugleich repräsentativ. Sie zeigt deutlich den Wandel Ismanings vom Handwerker- und Mühlendorf hin zum international gefragten Unternehmensstandort auf. Auch wenn das Gütesiegel "Made in Ismaning" nicht oder noch nicht existieren mag, so lassen sich weltweit Produkte, Ideen und Medien-erzeugnisse aus Ismaning finden. Der Erfolg Ismaninger Betriebe lässt sich gut anhand aktueller Zahlen belegen: Über 2.200 Gewerbebetriebe sind gemeldet und mehr als 14.000 Beschäftigte gehen in Ismaning ihrer Arbeit nach. Unsere Firmen tragen mit ihren Gewerbesteuerzahlungen wesentlich dazu bei, dass die Gemeinde die örtliche Infrastruktur stets erweitern und verbessern kann. Von der gut ausgebauten Infrastruktur profitieren wiederum alle: Gewerbebetriebe und Beschäftigte ebenso wie Einwohner. Ismaning ist eine lebens- und liebenswerte Gemeinde, in der es sich sowohl gut leben als auch arbeiten lässt. Zahlen und Fakten sind jedoch nicht alles: Jedes Buch lebt von individuellen Erinnerungen, kleinen Geschichten und lebendigen Abbildungen. Namens der Gemeinde Ismaning und auch persönlich danke ich allen, die unserer Autorin Frau Anita Kuisle mit Rat und Tat geholfen haben, damit dieses Werk und die begleitende Ausstellung realisiert werden konnten. Ich wünsche Ihnen viel Freude und neue Erkenntnisse beim Lesen! Dr. Alexander Greulich Erster Bürgermeister der Gemeinde Ismaning

Inhalt

Vorwort 9 Ismaninger Gewerbefleiß im Wandel 13 Mühlen 14 Räder im Bach 18 Die Seidlmühle 23 Gasthaus und Hotel Mühle 31 Bodenschätze 32 Von Torfstechern, Kalk- und Ziegelbrennern 38 Kalkwerk Brennermühle 42 Ziegelei Poschinger 45 Versorgung 48 Milchhandel 54 Käserei Zetterer 59 Die genossenschaftliche Krautfabrik 62 Sauerkrautfabrik Eduard Durach 69 Baugeschäfte 74 Schreinerei Prohaska Eine Ismaninger Institution 79 Das Schuhgeschäft Pizzato 82 Schranner lehrt, wie man Auto fährt! 87 Gänzlich unrentabel Die Ismaninger Fähre 89 Es werde Licht! Das erste Elektrizitätswerk von Ismaning 93 122 Jahre Papierfabrik Ismaning 111 AGROB Aktiengesellschaft für Grob- und Feinkeramik 125 Wirtschaftswunder in Ismaning 126 Hennig GmbH 130 Technik höchster Präzision Steinheil-Lear Siegler 136 Emil Hohberger Fabrik feinster Bonbons 139 Max Hueber Verlag Max-Hueber-Straße 1 143 ASA Apparate- und Sanitärbau Josef Zettl 145 Aus Schaden wird man klug Das Allianz Zentrum für Technik 148 Paillard-Bolex Kameras für höchste Ansprüche 150 Prüftechnik Dieter Busch, Ein Familienunternehmen am Weltmarkt 155 Medienbetriebe 156 Der Sender im Ismaninger Moos 162 KirchMedia 164 Wie Phönix aus der Asche Der AGROB Medien- und Gewerbepark 169 Immer noch da! 170 Kleiderfabrik Lorenz Ganter Die Trachten-Manufaktur 178 Wattelinfabrik Ganzert 182 Die Dampf-Tüftler Krapf Bügeltechnik GmbH 185 Die Gewerbegebiete 188 Gespräch mit Altbürgermeister Michael Sedlmair 192 Das verhinderte Industriegebiet im Süden 196 Am Lenzenfleck 202 Boom im Osterfeld 208 Anmerkungen 211 Literatur und Quellen 211 Abkürzungen 212 Register 215 Bildnachweis 216 Dank 216 Impressum

Produktinformationen

Titel: Made in Ismaning
Untertitel: Geschichten von kleinen und großen Unternehmen
Autor:
EAN: 9783943866421
ISBN: 978-3-943866-42-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Schiermeier, Franz
Genre: Regional- und Ländergeschichte
Anzahl Seiten: 216
Gewicht: 930g
Größe: H266mm x B208mm x T20mm
Jahr: 2016
Auflage: 1. Aufl.

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