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Die Blutgruppen-Diät
Anita Hessmann-Kosaris

Das individuelle Ernährungsprogramm für eine schlanke Figur Die Blutgruppe entscheidet darüber, wie gut oder schlecht Nahrung vom ... Weiterlesen
Taschenbuch (kartoniert), 288 Seiten
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Beschreibung

Das individuelle Ernährungsprogramm für eine schlanke Figur Die Blutgruppe entscheidet darüber, wie gut oder schlecht Nahrung vom Körper aufgenommen und verarbeitet wird. Anita Heßmann-Kosaris hat die Nahrungsmittel in blutgruppenspezifische Klassen und Verträglichkeitskategorien eingeteilt, informiert anschaulich und kompetent über den Zusammenhang von Ernährung und Blutgruppe und bietet viele leckere, bekömmliche Rezepte, die fit und schlank machen.

"Blutgruppen-Diät - typgerecht essen & genießen."

Autorentext
Anita Hessmann-Kosaris lebt und arbeitet als freie Fachjournalistin und Sachbuchtautorin in der Nähe von Frankfurt, war einige Jahre verantwortliche Redakteurin einer psychosomatischen Zeitschrift und anschließend stellvertretende Chefredakteurin der Ärzte-Zeitung.

Klappentext

Das individuelle Ernährungsprogramm für eine schlanke Figur

Die Blutgruppe entscheidet darüber, wie gut oder schlecht Nahrung vom Körper aufgenommen und verarbeitet wird. Anita Heßmann-Kosaris hat die Nahrungsmittel in blutgruppenspezifische Klassen und Verträglichkeitskategorien eingeteilt, informiert anschaulich und kompetent über den Zusammenhang von Ernährung und Blutgruppe und bietet viele leckere, bekömmliche Rezepte, die fit und schlank machen.



Zusammenfassung
Das individuelle Ernährungsprogramm für eine schlanke Figur

Die Blutgruppe entscheidet darüber, wie gut oder schlecht Nahrung vom Körper aufgenommen und verarbeitet wird. Anita Heßmann-Kosaris hat die Nahrungsmittel in blutgruppenspezifische Klassen und Verträglichkeitskategorien eingeteilt, informiert anschaulich und kompetent über den Zusammenhang von Ernährung und Blutgruppe und bietet viele leckere, bekömmliche Rezepte, die fit und schlank machen.



Leseprobe
Ein Wort zuvor
Manch einer, der zum ersten Mal von der Blutgruppendi hrt, reagiert verblfft. Was hat denn mein Bluttyp mit der Ernung zu tun? Oder etwa damit, wie ich meine berflssigen Pfunde ein fr alle Mal loswerden kann? Wieso kann es berhaupt einen Zusammenhang zwischen meinen unschnen Fettplsterchen und der Blutgruppe geben?
Wer will es den Zeitgenossen auch verdenken, dass sie unglig den Kopf schtteln. Schlieich haben sie sich schon an so viele Pfundskuren herangewagt. Das Kalorien- zen beherrschen sie geradezu meisterhaft. Und sie haben gelernt, selbst komplizierteste Kostpl mhelos zu bewigen - um auch nach der ultimativen Super-BlitzCrash-Di enttcht festzustellen, dass sich die Erfolge wieder in Fett auflsen. Die Vorstellung, dass bei all dem der jeweilige Bluttyp mit im Spiel sein soll, weil er - vereinfacht ausgedrckt - dafr verantwortlich ist, wie gut oder wie schlecht der Krper die Nahrung aufnimmt und verwertet, das erscheint ihnen geradezu absurd.
Ernungsfachleute sehen das ganz anders. In der Medizin weiman schon lange, dass bestimmte Krankheiten bei Menschen mit der einen oder anderen Blutgruppenzugehrigkeit geht auftreten. Die bahnbrechende Entdeckung, dass auch die Ernung mit dem jeweiligen Bluttyp in Wechselbeziehung steht, haben unlst amerikanische zte gemacht. Menschen mit der Blutgruppe 0, die entwicklungsgeschichtlich von Jrn und Sammlern abstammen, brauchen Fleisch, um sich wohlzufh- len. Wer Blutgruppe A hat, ist eher vegetarisch veranlagt. Menschen mit Blutgruppe B vertragen Eier und Milchprodukte bestens. Und wessen Blut zur Gruppe AB zt, kann vieles von der Angebotspalette essen, manches allerdings wieder nicht ^
Was es mit dieser sensationellen Erkenntnis auf sich hat und vor allem, welche konkreten Konsequenzen das nicht nur fr die Gewichtsregulierung, sondern auch fr unsere alltiche Ernung hat, das erfahren Sie in diesem Buch. Sie werden berrascht sein, wie leicht es ist, den Einstieg in dieses popul Erfolgsprogramm zu finden. Dass es funktioniert - und man dabei topfit bleibt und sich pudelwohl fhlt -, das haben lst Heerscharen von Abspeckwilligen am eigenen Leib erfahren. Zuerst in den USA, wo dieses Ernungsprogramm bereits seit Jahren auf der Din- Hitliste steht, und mittlerweile auch bei uns.
Bei dieser inzwischen weltweit erprobten Ernungsform, die samt und sonders auf unsere ureigene Individualitabgestimmt ist, handelt es sich also um keine der gigen Eine-fr-alle-Din, bei denen vllig aur Acht gelassen wird, dass ein und dieselbe Kost nicht fr jedermann die beste sein kann. Dafr sind wir schlieich viel zu einmalig. So wie wir uns in Gestalt und Haarfarbe, Alter und Geschlecht, Herkunft und Nationalitunterscheiden, so unterschiedlich ist auch die Art und Weise, wie unser Krper die Nahrung verarbeitet. und wie leicht er an Gewicht zulegt oder berflssige Pfunde verliert. Um gesund und leistungsfg zu bleiben, brauchen wir folglich eine Ernung, die auch unsere biochemische Individualit bercksichtigt.
Das ist einfacher, als es auf den ersten Blick vielleicht aussieht. Denn Sie brauchen aus der Angebotspalette lediglich die Nahrungsmittel herauszugreifen, die sich fr Menschen mit ihrem Bluttyp als vorteilhaft erwiesen haben. Das besondere Plus der Blutgruppen-Diist, dass sie trotz ihrer verblffenden Einfachheit keineswegs eintnig ist. Sie enth vielmehr alle lebensnotwendigen Nstoffe, die wir fr unser krperliches und seelisches Wohlergehen so dringend bentigen.
Mit der Blutgruppen-Dibringen Sie nicht nur Ihr Gewicht automatisch wieder ins Lot - ohne zu hungern und ohne Kalorien zu zen. Von der richtigen biochemischen Zusammensetzung der Nahrung profitieren auch die Allergiker unter uns. Denn immunologische erreaktionen werden mit dieser gezielten Ernung verhindert. Vor allem aber entlasten Sie mit dieser Kost die Verdauungsorgane und beugen Stoffwechselerkrankungen vor.
In diesem Ratgeber lernen Sie die wichtigsten Nahrungsmittel kennen, die fr die vier Blutgruppen 0, A, B und AB infrage kommen. Sie erhalten zudem viele Anregungen, Tipps und Hinweise, zum Beispiel auch dazu, wie Sie Ihre Speisen am besten variieren, damit sie Menschen mit anderen Bluttypen, die bei Ihnen mit am Tisch sitzen, ebenfalls schmecken und gut bekommen.
Mitunter bedarf es nur einer kleinen Korrektur der lieb gewonnenen Essgewohnheiten, um mit der BlutgruppenDiendlich dauerhaft das Idealgewicht, Gesundheit und Vitalitzu erreichen.
Wir wnschen Ihnen dabei viel Erfolg - und guten Appetit!
Was es mit der Blutgruppen-Diauf sich hat
Schluss mit den Eine-fr-alle-Din
Gesnder abnehmen mit weniger Fett - Esst mehr Kohlenhydrate, das macht fit und bringt gute Laune - Eiweikurbelt den Energieverbrauch an - Zu viel Eiweibelastet die Nieren - Viele kleine Mahlzeiten sind besser als drei gro - Essen Sie nicht stig einen Happen zwischendurch, damit die Magense zur Ruhe kommen - Vegetarier leben ler - Nur wer Fleisch isst, bekommt ausreichend Vitamin B12 - Schlank, gesund und leistungsfg mit frischem Obst und Gemse - Zu viel Rohkost belastet den Stoffwechsel ^
Finden Sie sich da noch zurecht? Es gibt so verwirrend viele und zudem widersprchliche Ernungsideologien, deren jeweilige Anher allerdings felsenfest davon berzeugt sind, dass einzig und allein ihre besondere Ernungsform fr die gesamte Menschheit wegweisend ist. Fr die Dicken und Dnnen, die Jungen und Alten, die Gesunden und Kranken - sie alle werden von den Diurus in einen Topf geworfen. Mit der Folge, dass ber kurz oder lang vielen die Lust am Essen vergeht und manch einer freudlos seinen Joghurt lffelt, obwohl ihm der Sinn nach einem saftigen Steak oder knusprigen Hchen steht. Oder es meldet sich das schlechte Gewissen, falls man doch einmal ber die Stre schl und von den scheinbar plausiblen Ernungsregeln abweicht. Ganz zu schweigen davon, dass der Magen eines Tages rebelliert, weil er es satthat, stig mit der falschen Kost vollgestopft zu werden.
Gesucht wird: ein individuelles Ernungsprogramm
Doch wie knnen wir den Kampf gegen die Kilos gewinnen und dabei gesund und leistungsfg bleiben? Das funktioniert nur mit einer Nahrung, die uns schmeckt und gut bekommt, weil sie voll und ganz auf unsere persnlichen Bedrfnisse abgestellt ist. Und vor allem: weil sie unsere individuellen biochemischen Eigenschaften bercksichtigt, die Art und Weise also, wie der Krper die Nahrung aufnimmt und verarbeitet.
Bei den blichen Dionzepten - seien es kohlenhydrat- reiche Krnerkost, eiweieiche Monodin oder ausgefeilte Ernungsprogramme - bleibt vllig aun vor, dass jeder Mensch einzigartig ist. So wie kein Finger- (und Ze- hen-)abdruck dem anderen gleicht und unsere DNS-Struktur in den Zellen mit keiner anderen identisch ist, genauso wenig sind unsere individuellen Ernungsbedrfnisse deckungsgleich. Und die hen bekanntlich von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem auch von unseren Erbanlagen, etwa wenn es darum geht, in welcher Menge der Organismus bestimmte Stoffe braucht, um reibungslos zu funktionieren.
Dass wir uns ernungsmg nicht alle ber einen
Kamm scheren lassen, zeigt schon ein simples Beispiel: Mehr als zwei Drittel aller Menschen hat die Natur nicht mit einem Enzym bedacht, das den Verdauungssen hilft, Milchzucker (Laktose) chemisch zu zerlegen. Milch macht munter - davon knnen diese Menschen aufgrund ihrer Stoffwechselsituation nur tren.
Dass wir mit ein und derselben Art, uns zu ernen, beispielsweise beim Abspecken vllig andere Resultate erzielen als unsere Mitmenschen, ist wegen unserer ureigenen Krperchemie nicht verwunderlich. Das erkl auch, weshalb viele der angeblichen Wunderkuren von vorneherein zum Scheitern verurteilt sind.
Mediziner wissen seit Langem, dass nicht alle Patienten auf eine vermeintlich gesunde Nahrung gleicherman gut ansprechen. Das hat unter anderem dazu gefhrt, dass informierte zte heute nichtjedem Patienten, der unter Magenbeschwerden leidet, zu fader Schonkost raten.
Kurzum: Wenn es nach dem Schema geht, Was mir guttut, muss auch dir guttun, dann ist der Erfolg des jeweiligen Ernungsprogramms reine Glckssache.
Die Blutgruppe - der Schlssel zum Idealgewicht?
Unterschiedliche Menschen brauchen unterschiedliche Nahrung. Was bisher fehlte, um diese Erkenntnis in vernnftige Lebensstrategien umzusetzen, war ein Code, der uns hilft, die individuellen Nahrungsbedrfnisse unseres Organismus zu entschlsseln. Daran hat sich seit der sensationellen Entdeckung, dass es zwischen der Blutgruppenzugehrigkeit und der Ernung einen Zusammenhang gibt, schlagartig etwas geert. Die Blutgruppe ist der Schlssel, der die Tr zu der geheimnisvollen Welt von Gesundheit, Krankheit, Langlebigkeit, krperlicher Vitalitund emotionaler Ste ffnet, wie es der bekannte amerikanische Arzt und Naturheiler Peter D'Adamo formuliert.
Wie kann denn die Blutgruppe etwas mit unserer Ernung und unserer Lebensweise zu tun haben, werden Sie an dieser Stelle vielleicht skeptisch einwenden. Die Blutgruppe, dieser leblose Faktor, als Schlssel zum Idealgewicht, zu Gesundheit und Wohlbefinden - ist das nicht ziemlich weit hergeholt?
Das scheint nur auf den ersten Blick so. Folgt man der wissenschaftlichen Argumentation von Dr. D'Adamo, so lt sich leicht nachvollziehen, welche Bedeutung dieser bemerkenswerte Faktor fr unser gesamtes Leben hat.
Zwei zte auf der richtigen Spur
Jede Blutgruppe enth die genetische Botschaft der Er- nungs- und Verhaltensweisen unserer Vorfahren, so Dr. D'Adamo, viele ihrer Merkmale beeinflussen uns bis heute.
Um herauszufinden, warum unser Immun- und Verdauungssystem offenbar bis auf den heutigen Tag eine Vorliebe fr die Nahrungsmittel hat, mit denen sich unsere Ururahnen des gleichen Bluttyps ernten, mssen wir keine mhsame Ahnenforschung betreiben. Aus der Entwicklungsgeschichte des Menschen lt sich ableiten, wie in den entscheidenden Phasen der Evolution die jeweiligen Blutgruppen entstanden, die noch immer die Charakteristika jener Zeit aufweisen.
Besonders auffig ist, dass sich die einzelnen Blutgruppen in Hinblick auf die Verdauung und die krpereigenen Abwehrkre am ststen unterscheiden. Diese Entdeckung geht unter anderem auf die Arbeiten des Vaters von Dr. D'Adamo zurck. James D'Adamo hatte schon in den 5oer-Jahren festgestellt, dass eine rein vegetarische, fettarme Dibei manchen Patienten die Beschwerden nicht linderte, sondern dass sich ihr Allgemeinzustand noch verschlechterte. Der Mediziner war berzeugt, des Rels Lsung msse im Blut stecken, da es den Organismus mit Nahrung versorgt. Er begann damit, nach einer Art Blaupause zu suchen, mit der sich das individuelle Ernungsbedrfnis bestimmen lt. Jahrelang registrierte der naturheilkundlich ausgebildete Arzt, wie gut oder schlecht Patienten mit verschiedener Blutgruppenzugehrigkeit bestimmte Nahrungsmittel vertrugen.
Dabei stellte sich allmich heraus: Fr Menschen mit der Blutgruppe A war eiweieiches Essen, das viel Fleisch enthielt, nicht ideal. Pflanzliches Eiweihingegen, wie es reichlich in Soja und Tofu steckt, bekam ihnen sehr gut. Der Verzehr von Milchprodukten regte bei ihnen die vermehrte Schleimproduktion in den Nebenhhlen und Atemwegen an. Nach krperlichen Aktivitn waren sie schnell erschpft. Bei leichteren ungen wie Yoga fhlten sie sich jedoch frisch und energiegeladen.
Patienten mit der Blutgruppe 0 erwiesen sich dagegen als regelrechte Fleischesser. Tierisches Eiweischien genau das Richtige fr sie zu sein. Und sie fhlten sich gestt, wenn sie sich krperlich tchtig ins Zeug legten, wie etwa beim Joggen.
1980 verffentlichte James D'Adamo seine Erkenntnisse zusammen mit Ratschln fr eine entsprechende Ernung in dem Buch One Man's Food. Seine Blutgruppentheorie, die vorrangig auf subjektiven Beobachtungen beruhte, wurde von seinem Sohn Peter bereits zwei Jahre spr auf den wissenschaftlichen Prfstand gestellt.
Eine bahnbrechende Erkenntnis und ihre Folgen
Der 1956 geborene Peter D'Adamo befand sich noch in der klinischen Ausbildung, als er in der medizinischen Fachliteratur stberte, um den Zusammenhen zwischen bestimmten Krankheitsbildern und der Blutgruppenzugehrigkeit nachzugehen. Was er fand, bezeichnet er selbst als bahnbrechende Erkenntnis. Er entdeckte, dass Menschen mit der Blutgruppe 0 higer zu Magenerkrankungen neigen, die zte als peptische Ulzera bezeichnen. Es handelt sich dabei um Magengeschwre, die durch die Einwirkung von Verdauungssen entstehen. Nach neuesten mikrobiologischen und molekularbiologischen Erkenntnissen weiman, dass sich bei Menschen mit der Blutgruppe 0 higer als bei anderen der Keim Helico- bacter pylori in der Magenschleimhaut ansiedelt. Der erst seit Anfang der 8oer-Jahre bekannte Erreger wird fr Entzndungen der Magenschleimhaut und fr Magenkrebs verantwortlich gemacht.
Bei der Blutgruppe A hingegen fand D'Adamo den Hinweis auf einen Typ Magenkrebs, der mit einer verminderten Magensaftproduktion einhergeht. Auch von der pernizisen Ane scheinen Menschen mit Blutgruppe A higer betroffen zu sein. Diese Stoffwechselstrung in der Magenschleimhaut verhindert unter anderem die Aufnahme von Vitamin B12, ohne das die roten Blutkrperchen nicht reifen knnen. Diese erstaunliche Entdeckung bestgte in mancher Hinsicht das, was Peter D'Adamos Vater bereits herausgefunden hatte. Dass nich Patienten mit der Blutgruppe 0 diejenigen Lebensmittel gut vertragen, fr deren Verdauung der Krper reichlich Magense produziert. Daraufhin begann Dr. D'Adamo junior, sich intensiv mit den Beziehungen von Lebens- und Ernungsweise, Gesundheit und Krankheit in Hinblick auf die Blutgruppenzugehrigkeit zu beschigen.
Neue Kostform - in den USA erfolgreich getestet
Heute ist Dr. Peter D'Adamo einer der bekanntesten Naturheilmediziner in den Vereinigten Staaten, dessen Bcher sich millionenfach verkaufen. Bestseller wie 4 Blutgruppen - Vier Strategien fr ein gesundes Leben oder 4 Blutgruppen - Richtig leben zeigen, wie weitreichend der Einfluss der eigenen Blutgruppe auf den gesamten Organismus ist. Dabei konnten sich der Forscher und sein Team auf neueste genetische und molekularbiologische
Erkenntnisse sttzen. Sie sind auch in das Ernungsprogramm eingeflossen, das auf der Basis langjiger Untersuchungen und Praxiserfahrungen weiterentwickelt worden ist. Das erkle Ziel: es exakt auf die individuellen genetischen, immunologischen und biochemischen Besonderheiten der Blutgruppen 0, A, B und AB abzustellen.
D'Adamo und seine Kollegen haben mittlerweile bei Tausenden von Patienten untersucht, wie gut oder schlecht ihnen bestimmte Nahrungsmittel bekommen - und dies mit deren Blutgruppe in Verbindung gebracht. Was dabei herauskam, lt sich so umrein:
Fr Menschen mit der Blutgruppe 0 ist Fleisch offenbar ein gefundenes Fressen. Sie sollten ihre Energie mglichst aus tierischem Eiweibeziehen. Weizen sollten sie meiden, da das darin enthaltene Gluten (unlsliches Klebereiwei nicht gut vertragen wird.
Menschen mit der Blutgruppe A sollten statt Fleisch besser pflanzliches Eiweials Energiequelle nutzen und Milchprodukte meiden, da diese bei ihnen zu Verschleimung fhren.
Menschen mit Blutgruppe B sind ausgewogene Allesesser, denen Fleisch ebenso gut bekommt wie Milchprodukte, Gemse und Getreide.
Menschen mit Blutgruppe AB haben einen empfindlichen Verdauungstrakt, sie sollten einer ausgewogenen Mischkost den Vorzug geben.
Um sich schmackhaft, vielseitig und gesund zu ernen, brauchen Sie nichts weiter zu tun, als die typischen Merkmale und Eigenschaften Ihrer eigenen Blutgruppe im Auge zu behalten. Sehen Sie die Blutgruppe als Kompass an, der Ihnen den Weg in die richtige Richtung weist.
Wenn Sie sich im Alltag konsequent nach der Blutgruppen-Diernen, werden Sie schon bald feststellen, dass Sie sich insgesamt besser fhlen, dass Sie fit und leistungsfger sind - und dass sich Ihr Gewicht langsam, aber sicher normalisiert.
Wie unsere Blutgruppen entstanden - vom urzeitlichen Jr zum Allesesser
Sieht man sich einmal nr an, wie sich die Blutgruppen wend der Menschheitsgeschichte entwickelt haben, dann ft auf, dass sich die einzelnen Bluttypen bei der Verdauung und der Immunabwehr augenscheinlich am ststen unterscheiden. Und das aus einem einfachen Grund: Seit grauer Vorzeit musste sich der Mensch den wandelnden Existenzbedingungen anpassen, um zu berleben. Er musste gegen Eis und Frost kfen, dramatische Klimavererungen ertragen, Angriffe wilder Tiere abwehren, Krankheiten berstehen, mit anderen Menschen nr zusammenrcken und nicht zuletzt seine Ernung grundlegend umstellen. Das fhrte im Laufe der Erdgeschichte dazu, dass sich die physischen, psychischen und sozialen Eigenschaften des Menschen radikal vererten. Vor allem auch das Immun- und das Verdauungssystem mussten sich auf die neuen Bedingungen einstellen, um dem Kampf um Leben und Tod im Alltag gewachsen zu sein.
Blutgruppe O - die Fleischesser
Das ist die este Blutgruppe. Sie entwickelte sich etwa 40 000 v. Chr. Damals existierte der Cromagnon-Mensch (benannt nach dem Fundort in der Dordogne, Sdfrankreich), ein uns bereits sehr licher Typus. Er lebte vermutlich im heutigen Indien. Sein erer Zeitgenosse, der Neandertaler, lebte in der letzten Eiszeit in den Tundren und offenen Wern. Warum sich seine Spuren um 30 000 v. Chr. im europchen Raum verlieren, weiman nicht genau. Man nimmt an, dass er dem Kampf um die Lebensgrundlagen nicht gewachsen war. Die Cromagnon-Men- schen waren geschickte und listige Jr, die vielfige Werkzeuge und Waffen (Speere, Lanzen, Keulen) herstellen und benutzen konnten. Da sie sich von Fleisch ernten, machte tierisches Eiweiihre Hauptenergiequelle aus. In dieser Zeit bildeten sich die wesentlichen Merkmale des Verdauungssystems der Blutgruppe 0 aus.
Die Cromagnon-Menschen vermehrten sich rasant, mit der Folge, dass ein Kampf um die Jagdgrnde begann. Die Beute reichte nicht mehr aus, um alle zu ernen. Auf der Suche nach neuen Reservoiren wanderten sie um 20 000 v. Chr. in Europa ein und verbreiteten sich ber alle Kontinente. Hier erte sich vermutlich ihr Ernungsverhalten, nachdem sie die Tierbeste so drastisch reduziert hatten, dass sie sich von der Jagd allein nicht mehr ernen konnten. Notgedrungen begannen sie, alles zu essen, was sie verdauen konnten: Frchte, Insekten, Nsse, Wurzeln und Kleingetier, in den Kstenregionen auch Fische.
Die Blutgruppe der Fleischesser ist heute weltweit die higste Blutgruppe. Hierzulande haben etwa 38 bis 40 Prozent der Bevlkerung Blut vom Typ 0. Diese Menschen besitzen ihrer genetischen Ausstattung zufolge ein starkes, widerstandsfges Immunsystem und einen ausgepren Behauptungswillen.
Blutgruppe A - die Vegetarier
Sie tauchte als zweite Blutgruppe erstmals in der Jungsteinzeit (25 000 bis 15 000 v. Chr.) auf, vermutlich in Asien oder dem Nahen Osten. Die Menschen waren sesshaft geworden, sie lebten in hlichen, landwirtschaftlichen Gemeinschaften. Sie konnten sich nun selbst versorgen, denn sie hatten gelernt, Getreide anzubauen und Vieh zu zchten. Der Fleischkonsum ging zugunsten pflanzlicher Nstoffe drastisch zurck. Dieser radikale Wandel in den Umwelt- beingungen und in der Ernung wirkte sich vor allem im Verdauungstrakt und Immunsystem aus. Das einfache Verdauungssystem der Jr und Sammler musste sich auf die neue, vorwiegend vegetarische Kost der Jungsteinzeitvlker einstellen, um sie entsprechend zu verarbeiten. erdies mussten die Agrarier angesichts der dicht besiedelten Gebiete besonders widerstandsfg gegen Infektionen sein, um zu berleben. Die Gene der Blutgruppe A gelangten schlieich ber Asien und den Vorderen Orient nach Europa. Allmich verlor der Verdauungsapparat die Fgkeit, fleischliche Nahrung zu verarbeiten.
Die Blutgruppe A ist unter Westeuropn am higsten verbreitet. 43 bis 45 Prozent der Deutschen haben diese Blutgruppe. Ihr wesentliches Charakteristikum, das sie von ihren Vorfahren mitbekommen haben, ist die gute Vertrichkeit berwiegend pflanzlicher Kost - sowie ihr ausgeprer Gemeinschaftssinn.
Blutgruppe B - die (beinahe) Allesesser
Sie entstand etwa zwischen 15 000 und 10 000 v. Chr. in den Bergen des westlichen Himalajas. Die Menschen waren vom stlichen Afrika aus nach Europa, Asien und Nord-, Mittel- und Sdamerika gezogen. Blutgruppe B war in dieser Epoche beispielsweise typisch fr Menschen, die in Sdostasien und in den Steppen Eurasiens lebten. Ihre Nahrung bezogen sie aus der Haltung von Tierherden, vor allem Milch- und Agrarprodukte spielten eine gro Rolle. Allgemein wird die Blutgruppe B mit Kulturen in Zusammenhang gebracht, die grre Mengen von fermentierten Milchprodukten verzehrten.
Als die Mongolen in Asien vordrangen, bildeten sich zwei getrennte Gruppen mit Bluttyp B. Eine sesshafte Gruppe liesich im Sden und Osten des Kontinents nieder und war vorwiegend landwirtschaftlich ausgerichtet. Eine nomadische, kriegerische Gruppe drang bis in den Osten Europas vor.
Die Nachwirkungen sind heute noch zu erkennen: Verglichen mit den westlichen Nachbarn haben in Deutschland und terreich erstaunlich viele Menschen, nich jeder Zehnte, die Blutgruppe vom Typ B. Die Trr der Blutgruppe B bekamen von ihren Urahnen als biologisches Vermtnis eine besonders gute Anpassungsfgkeit an die verschiedenen Lebenslagen mit.
Blutgruppe AB - die modernen Mischkstler
Das ist die jngste aller Blutgruppen, die obendrein sehr selten vorkommt. Nur knapp fnf Prozent der Menschen haben diesen Bluttyp, der gerade mal 1000 bis 1200 Jahre alt ist. Er ist das Ergebnis der Vermischung von Vlkersten mit den Blutgruppen A und B, zum Beispiel von Kaukasiern mit der Blutgruppe A und Mongolen mit der Blutgruppe B.
Das Immunsystem von Menschen mit der Blutgruppe AB weist besondere Eigenschaften auf. Es ist in der Lage, spezielle Antikrper gegen bakterielle Erreger zu bilden, sodass Allergien und bestimmte Autoimmunkrankheiten bei ihnen seltener sind. Dafr besteht, so haben Wissenschaftler herausgefunden, eine grre Anfigkeit fr bestimmte Krebserkrankungen. Auch der Verdauungstrakt ist recht empfindlich.
Der amerikanische Blutgruppenforscher D'Adamo sieht in den Menschen dieses Bluttyps die zarten Nachkommen einer seltenen Verbindung zwischen dem duldsamen Menschen mit der Blutgruppe A und dem einst barbarischen, aber ausgeglichenen Typ B. Da diese Neuzeitmenschen die Eigenschaften der A- und B-Gruppe in sich vereinen, kommt fr sie vor allem eine ausgewogene Mischkost infrage.

Produktinformationen

Titel: Die Blutgruppen-Diät
Untertitel: Das bahnbrechende Ernährungsprogramm für Vitalität, Wohlbefinden und eine schlanke Figur - - Aktualisierte Ausgabe
Autor: Anita Hessmann-Kosaris
EAN: 9783442162833
ISBN: 978-3-442-16283-3
Format: Taschenbuch (kartoniert)
Herausgeber: Goldmann
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 288
Gewicht: 275g
Größe: H184mm x B126mm x T14mm
Veröffentlichung: 12.03.2001
Jahr: 2000
Auflage: 7. A.
Land: DE

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