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Wildnis - eine kulturphilosophische und ethische Betrachtung

  • Kartonierter Einband
  • 112 Seiten
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350 - 1600), Note: 1,9, Westfälische W... Weiterlesen
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Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350 - 1600), Note: 1,9, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Vor allem im Zusammenhang mit der Schutzgebietskategorie Nationalpark taucht in der aktuellen Naturschutzdiskussion immer wieder der Begriff Wildnis auf. In bestimmten Gebieten soll die Natur sich selbst überlassen werden und verwildern . Natürliche Dynamik und Prozessschutz sind mittlerweile zu international anerkannten Naturschutzzielen geworden. In der praktischen Umsetzung erweisen sie sich jedoch oft als problematisch, z.B. wenn es darum geht, Nutzungseinschränkungen gegenüber den jeweils Betroffenen zu rechtfertigen oder zu definieren, welche Eingriffe in einem Gebiet zulässig oder sogar notwendig sind. Ziel meiner Arbeit ist es, den Wildnisbegriff in seiner Entwicklung und Funktion zu untersuchen und auf dieser Grundlage die Möglichkeit einer ethischen Legitimation der mit Schutzbestimmungen einhergehenden Einschränkungen zu diskutieren. Im Zuge dessen wird im ersten Teil der Arbeit zunächst ein Bezug zwischen dem Begriff Wildnis und verschiedenen Auffassungen von Natur hergestellt. Ein kurzer Überblick über die Entwicklung des Begriffs Natur von der Antike bis in die Gegenwart zeigt ideengeschichtliche Zusammenhänge auf, die für einen Wandel in der Wildnisbewertung maßgeblich waren. Bedeutende Stationen dieses Wandels von einer tendenziell eher negativen zu einer vermehrt positiven Vorstellung von Wildnis werden nachvollzogen. Eine nähere Bestimmung des Begriffs setzt sich anschließend mit der für Wildnis geforderten Ursprünglichkeit und der Rolle, die dem Menschen ihr gegenüber zukommt, auseinander. In diesem Rahmen werden die gegenwärtig geltenden internationalen Richtlinien für Wildnisschutz vorgestellt. Der darauffolgende Abschnitt befasst sich mit Kritikpunkten, denen der Wildnisbegriff in Bezug auf seine Konzeption und praktische Umsetzung ausgesetzt ist. Im zweiten Teil der Arbeit geht es um die Frage der ethischen Legitimation von Wildnisschutz. Als Argumentationsbasis wird nach einer kurzen Übersicht über die Grundpositionen der ökologischen Ethik zunächst eine anthropozentrische Position gewählt. Es folgt eine Darstellung und Auswertung verschiedener anthropozentrischer Argumente, die sich auf den instrumentellen und/oder den Eigenwert von Wildnis beziehen. Zwei Fallbeispiele, in denen im Zusammenhang mit Wildnis konkret aufgetretene Konfliktsituationen vorgestellt und anhand eines Schemas ethischer Urteilsfindung analysiert werden, runden die Arbeit ab. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Zum Begriff Wildnis 3 2.1Funktion und Abgrenzung3 2.2Grundlagen in Naturvorstellung und -bezug5 3.Philosophiegeschichtliche Einordnung des Begriffs Natur 7 3.1Geordnete Ganzheit Natur in Antike und Mittelalter7 3.2Naturvorstellungen der Neuzeit10 3.2.1Beherrschbare Maschine10 3.2.2Malerische Landschaft11 3.3Lebensraum eine heutige Sicht auf Natur 13 4.Wildnisbewertung im Wandel der Naturkonzepte14 4.1Die bedrohliche Wildnis14 4.2Auf dem Weg zum Wunschbild15 4.2.1Religiöse Aufwertung15 4.2.2Wildnis und Romantik16 4.2.2.1Primitvismus die Sehnsucht nach Natürlichkeit16 4.2.2.2Das Erhabene wilde Natur wird ästhetisch bedeutsam17 4.2.3Die amerikanische wilderness-Bewegung18 5.Genauere Bestimmung des Wildnisbegriffs20 5.1Zur Rolle des Menschen22 5.2 Ursprünglich oder verwildert ?22 5.3Verschiedene Wildheitsgrade25 5.4Politische Grundlagen für Wildnisschutz26 6.Kritik am Wildnisbegriff und seiner Anwendung30 6.1Wildnisschutz contra Menschenschutz?30 6.2Das Paradoxe an ...

Klappentext

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Vor allem im Zusammenhang mit der Schutzgebietskategorie Nationalpark taucht in der aktuellen Naturschutzdiskussion immer wieder der Begriff Wildnis auf. In bestimmten Gebieten soll die Natur sich selbst überlassen werden und verwildern . Natürliche Dynamik und Prozessschutz sind mittlerweile zu international anerkannten Naturschutzzielen geworden. In der praktischen Umsetzung erweisen sie sich jedoch oft als problematisch, z.B. wenn es darum geht, Nutzungseinschränkungen gegenüber den jeweils Betroffenen zu rechtfertigen oder zu definieren, welche Eingriffe in einem Gebiet zulässig oder sogar notwendig sind. Ziel meiner Arbeit ist es, den Wildnisbegriff in seiner Entwicklung und Funktion zu untersuchen und auf dieser Grundlage die Möglichkeit einer ethischen Legitimation der mit Schutzbestimmungen einhergehenden Einschränkungen zu diskutieren. Im Zuge dessen wird im ersten Teil der Arbeit zunächst ein Bezug zwischen dem Begriff Wildnis und verschiedenen Auffassungen von Natur hergestellt. Ein kurzer Überblick über die Entwicklung des Begriffs Natur von der Antike bis in die Gegenwart zeigt ideengeschichtliche Zusammenhänge auf, die für einen Wandel in der Wildnisbewertung maßgeblich waren. Bedeutende Stationen dieses Wandels von einer tendenziell eher negativen zu einer vermehrt positiven Vorstellung von Wildnis werden nachvollzogen. Eine nähere Bestimmung des Begriffs setzt sich anschließend mit der für Wildnis geforderten Ursprünglichkeit und der Rolle, die dem Menschen ihr gegenüber zukommt, auseinander. In diesem Rahmen werden die gegenwärtig geltenden internationalen Richtlinien für Wildnisschutz vorgestellt. Der darauffolgende Abschnitt befasst sich mit Kritikpunkten, denen der Wildnisbegriff in Bezug auf seine Konzeption und praktische Umsetzung ausgesetzt ist. Im zweiten Teil der Arbeit geht es um die Frage der ethischen Legitimation von Wildnisschutz. Als Argumentationsbasis wird nach einer kurzen Übersicht über die Grundpositionen der ökologischen Ethik zunächst eine anthropozentrische Position gewählt. Es folgt eine Darstellung und Auswertung verschiedener anthropozentrischer Argumente, die sich auf den instrumentellen und/oder den Eigenwert von Wildnis beziehen. Zwei Fallbeispiele, in denen im Zusammenhang mit Wildnis konkret aufgetretene Konfliktsituationen vorgestellt und anhand eines Schemas ethischer Urteilsfindung analysiert werden, runden die Arbeit ab. [...]

Produktinformationen

Titel: Wildnis - eine kulturphilosophische und ethische Betrachtung
Autor:
EAN: 9783838684505
ISBN: 978-3-8386-8450-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Renaissance
Anzahl Seiten: 112
Gewicht: 174g
Größe: H213mm x B146mm x T10mm
Jahr: 2004