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Angst

  • Kartonierter Einband
  • 131 Seiten
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Geschichten, in denen Menschen erst lernen müssen, was Angst ist, muten uns paradox an. In allen Kulturen finden wir Angst, aber a... Weiterlesen
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Beschreibung

Geschichten, in denen Menschen erst lernen müssen, was Angst ist, muten uns paradox an. In allen Kulturen finden wir Angst, aber auch Methoden, die Angst zu bekämpfen. Die Autoren dieses Bandes verstehen Angst nicht nur als überzeitliches, gewissermaßen biologisches Phänomen, sondern erkennen darin zugleich historisch und gesellschaftspolitisch unterschiedliche Erscheinungsformen. Der Blick auf solche Formationen der Angst kann uns dabei helfen, eine gewisse Distanz zu diesem Phänomen einzunehmen, das gerade durch seine Unmittelbarkeit charakterisiert ist. Darüber hinaus zeigen die verschiedenen Beiträge die Besonderheit der Angst in unserer modernen Gesellschaft. Wenn die Gesellschaft nicht mehr als natürliche Sozialität verstanden werden kann, wenn Individualität und Reflexivität den modernen Menschen mehr als in der Vergangenheit prägen, verändert sich offensichtlich auch die Angst. Die Philosophie, die Psychoanalyse, die Literatur der Moderne und Postmoderne zeigen die allgemeine Dimension der Angst in einer Epoche der Individualisierung und potenziellen Entwurzelung, der kein Mensch ganz entgehen kann: der Soziologe Dirk Baecker, der Psychoanalytiker Peter Widmer, die Philosophen Johannes Heinrichs, Sybille Krämer, Michail Ryklin, Slavoj Zizek, die Judaistin und Rabbinerin Evelyn Goodman-Thau, der Religionswissenschaftler Jan Assmann und der Literaturwissenschaftler László Földényi gehen dieser Entwicklung und ihrer Auswirkung auf die Angst nach.

Klappentext

Heute gehört Angst gepaart mit Depression zur vierthäufigsten Todesursache in westlichen Industriestaaten und wird laut Schätzung der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2020 zur zweithäufigsten aufsteigen. Diese Auswirkungen des Arbeitsalltags auf die Psyche verweisen auf eine existenzielle Erschütterung und Verunsicherung und es führt kein Weg an der Erkenntnis vorbei, dass Angst heute zu einer festen gesellschaftlichen Konstante geworden ist. Angst bezeichnet das Gefühl der Enge, einen Zustand des Beengt-, des Bedrohtseins, in dem sich das Subjekt in seinem wesentlichen Sein selbst gefährdet sieht. Während die Furcht sich auf ein Objekt bezieht, das die Gefahr in sich birgt, bezeichnet die Angst eine Grundbefindlichkeit der menschlichen Existenz. Der Begriff der Angst stammt aus dem Neuen Testament (Johannes 16, 33). Dort heißt es: »In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.« Ist uns dieser Trost heute genommen? In diesem Horizont gibt der Band Antworten auf folgende Fragen: Welche Formen nimmt die Angst in der zeitgenössischen Gesellschaft an? Gibt es universale Momente in diesen Formen? Was haben Philosophie, Philologie, Psychologie, Soziologie und andere einschlägige Wissenschaften dazu zu sagen?

Produktinformationen

Titel: Angst
Untertitel: Dimensionen eines Gefühls
Editor:
EAN: 9783770547036
ISBN: 978-3-7705-4703-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Fink Wilhelm GmbH + Co.KG
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 131
Gewicht: 234g
Größe: H237mm x B159mm x T15mm
Veröffentlichung: 01.03.2011
Jahr: 2011
Auflage: 1. Aufl. 2011 09.03.2011

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