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Die Entstehung der Spekulationsblase am Neuen Markt bis März 2000

  • Kartonierter Einband
  • 116 Seiten
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, Universität Bayreuth (Rechts- und Wir... Weiterlesen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, Universität Bayreuth (Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung: Ende 1999 stand der NEMAX All Share bei 4572 Punkten und stieg bis zu seinem dritten Jahrestag am 10.03.2000 auf 8559 Punkte. Diese Kursbewegung war nicht mehr auf die Veränderungen der fundamentalen Wirtschaftsdaten zurückzuführen. Vielmehr hatte sich eine Spekulationsblase gebildet, die sich mit der traditionellen Kapitalmarkttheorie, welche annimmt, dass Wertpapierkurse immer dem zugrunde liegenden Fundamentalwert entsprechen bzw. eng um diesen herum schwanken, kaum erklären lässt. Der Theorie zufolge entscheiden die homogenen Marktteilnehmer unabhängig und lassen sich nur von rationalen Überlegungen leiten. Auftretendes individuelles Fehlverhalten wird unter der Voraussetzung, dass diese Verhaltensweisen zufällig und voneinander unabhängig verteilt sind, auf der Gesamtmarktebene ausgeglichen. In einer Übertreibungsphase treten jedoch vermehrt systematische Fehler in der Informationswahrnehmung, der Informationsverarbeitung und im Entscheidungsverhalten der Marktteilnehmer auf. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die traditionellen Modelle um verhaltenspsychologische Aspekte zu erweitern. Ziel und Zweck dieser Arbeit ist es, auf die Börse wirkende psychologische Effekte darzustellen und aufzuzeigen, wie deren Zusammenspiel unter Einbeziehung struktureller und kultureller Faktoren eine mittelfristige Börsenübertreibung auslösen kann. Diese Faktoren werden exemplarisch am Neuen Markt verdeutlicht und schließlich zu einem Modell verdichtet, das die Entstehung der Übertreibungsphase erklärt. Basis der Untersuchung sind verhaltenswissenschaftliche Ansätze im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Psychologie, die dazu beitragen können, extreme Marktphasen besser zu erklären und die in der Forschungsrichtung Behavioral Finance zusammengefasst werden. Die Behavioral Finance geht davon aus, dass Menschen aufgrund zahlreicher physischer, mentaler und neuronaler Beschränkungen nur begrenzt rational Handeln können. Hauptgegenstand sind demzufolge alle Prozesse der Auswahl, Aufnahme und Verarbeitung entscheidungsrelevanter Informationen, der Erwartungsbildung sowie der nachgelagerten Entscheidungsfindung von Marktteilnehmern. Auch wenn es sich bei der Behavioral Finance um eine noch junge Forschungsrichtung handelt, zeigt die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften 2002 an Daniel Kahneman für das Einführen von Einsichten aus der psychologischen Forschung in die Wirtschaftswissenschaften, ihre wachsende Bedeutung und Anerkennung. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV AbkürzungsverzeichnisV 1Einleitung1 2Spekulationsblasen in der Vergangenheit und am Neuen Markt4 2.1Definition einer Spekulationsblase4 2.2Bedeutende Spekulationsblasen in der Vergangenheit5 2.3Spekulationsblase am Neuen Markt12 2.3.1Entstehung und Profil des Neuen Marktes12 2.3.2Identifizierung einer Spekulationsblase am Neuen Markt 16 2.4Zwischenergebnis19 3Ausgewählte Ansätze der traditionellen Kapitalmarkttheorie und deren Grenzen zur Erklärung einer Spekulationsblase22 3.1Grundkonzepte der traditionellen Kapitalmarkttheorie22 3.1.1Zentrale Annahmen22 3.1.2Bewertungskonzept26 3.2Rationale Ansätze zur Erklärung von Spekulationsblasen27 3.3Zwischenergebnis31 4Ausgewählte Einflussfaktoren auf Finanzmärkte als Rahmen für die Blasenbildung am Neuen Markt33 4.1Rahmenbedingungen33 4.2Strukturelle Faktoren34 4.2.1Technologischer Fortschritt: Das Internet34 4.2.2Baby Boom und zunehmende private Altersvorsorge36 4.2.3Handelsvolumen und kreditfinanzierte Aktienkäu...

Klappentext

Inhaltsangabe:Problemstellung: Ende 1999 stand der NEMAX All Share bei 4572 Punkten und stieg bis zu seinem dritten Jahrestag am 10.03.2000 auf 8559 Punkte. Diese Kursbewegung war nicht mehr auf die Veränderungen der fundamentalen Wirtschaftsdaten zurückzuführen. Vielmehr hatte sich eine Spekulationsblase gebildet, die sich mit der traditionellen Kapitalmarkttheorie, welche annimmt, dass Wertpapierkurse immer dem zugrunde liegenden Fundamentalwert entsprechen bzw. eng um diesen herum schwanken, kaum erklären lässt. Der Theorie zufolge entscheiden die homogenen Marktteilnehmer unabhängig und lassen sich nur von rationalen Überlegungen leiten. Auftretendes individuelles Fehlverhalten wird unter der Voraussetzung, dass diese Verhaltensweisen zufällig und voneinander unabhängig verteilt sind, auf der Gesamtmarktebene ausgeglichen. In einer Übertreibungsphase treten jedoch vermehrt systematische Fehler in der Informationswahrnehmung, der Informationsverarbeitung und im Entscheidungsverhalten der Marktteilnehmer auf. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die traditionellen Modelle um verhaltenspsychologische Aspekte zu erweitern. Ziel und Zweck dieser Arbeit ist es, auf die Börse wirkende psychologische Effekte darzustellen und aufzuzeigen, wie deren Zusammenspiel unter Einbeziehung struktureller und kultureller Faktoren eine mittelfristige Börsenübertreibung auslösen kann. Diese Faktoren werden exemplarisch am Neuen Markt verdeutlicht und schließlich zu einem Modell verdichtet, das die Entstehung der Übertreibungsphase erklärt. Basis der Untersuchung sind verhaltenswissenschaftliche Ansätze im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Psychologie, die dazu beitragen können, extreme Marktphasen besser zu erklären und die in der Forschungsrichtung Behavioral Finance zusammengefasst werden. Die Behavioral Finance geht davon aus, dass Menschen aufgrund zahlreicher physischer, mentaler und neuronaler Beschränkungen nur begrenzt rational Handeln können. Hauptgegenstand sind demzufolge alle Prozesse der Auswahl, Aufnahme und Verarbeitung entscheidungsrelevanter Informationen, der Erwartungsbildung sowie der nachgelagerten Entscheidungsfindung von Marktteilnehmern. Auch wenn es sich bei der Behavioral Finance um eine noch junge Forschungsrichtung handelt, zeigt die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften 2002 an Daniel Kahneman für das Einführen von Einsichten aus der psychologischen Forschung in die Wirtschaftswissenschaften, ihre wachsende [...]

Produktinformationen

Titel: Die Entstehung der Spekulationsblase am Neuen Markt bis März 2000
Untertitel: Eine Erklärung aus Sicht der Behavioral Finance
Autor:
EAN: 9783838668147
ISBN: 978-3-8386-6814-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 116
Gewicht: 178g
Größe: H210mm x B148mm x T8mm
Jahr: 2003

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