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so machet solches eine democratiam

  • Fester Einband
  • 224 Seiten
Angelika Kroker, Dr. Geboren 1955. Studium: Geschichtswissenschaft und Germanistik in Hannover. Arbeitschwerpunkte: Geschichte de... Weiterlesen
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Beschreibung

Autorentext

Angelika Kroker, Dr. Geboren 1955. Studium: Geschichtswissenschaft und Germanistik in Hannover. Arbeitschwerpunkte: Geschichte der Stadt Goslar, Geschichte der Harzer Berg- und Hüttenverwaltung.



Klappentext

Im 17. Jahrhundert erschütterte ein tiefgreifender Verfassungskonflikt das Regiment der Reichsstadt Goslar. Gilden und Gemeine stritten mit Bürgermeister und Rat über die beste Art, die Stadt zu regieren. Ziel der Bürgeropposition war es, die bürgerliche Freiheit und Gleichheit gegen die obrigkeitlichen Tendenzen der amtierenden Stadtregierung zu verteidigen. Das Buch erhellt die Vorgeschichte des 1682 durch die Vermittlung des kaiserlichen Kommissars Theobald Freiherr von Kurtzrock zustande gekommenen und nach ihm benannten Vergleichs zwischen Bürgermeister und Rat und den Goslarer Gilden. Die Analyse von Argumentation und Selbstverständnis der streitenden Parteien trägt zur Rezeptionsgeschichte der sich in der frühen Neuzeit entwickelnden politischen Wissenschaften bei und zeigt, von welcher Bedeutung die Lehren der zeitgenössischen Staatsrechtler für Bürgeropposition und Stadtobrigkeit waren.



Inhalt

1. Einleitung 2. In Sachen Ulm contra Goslar 1666-1669 2.1 Die Absetzung des Ratsherrn Henning Georg Ulm im Juli 1666 2.1.1 Dominanzbestrebungen und außenpolitische Mißerfolge: Der Ablauf der Geschehnisse bis zum Juli 1666 2.1.2 Notar Ackermann ermittelt: weitere Entwicklung innerhalb Goslars 2.2 Ulms Kampf um Wiedereinsetzung: der Reichskammergerichtsprozeß 2.2.1 Ein ärgerliches und zur Zerrüttung der "policey" gereichendes Wesen: Klageschrift Ulms vom August 1666 2.2.2 Die Stellungnahmen von Bürgermeister und Rat sowie von Gilden und Gemeine 2.2.3 Der Gegenbericht Ulms vom November 1666 2.3 Warten auf die kaiserliche Botschaft 2.4 Mandat und Attentat Der kaiserliche Befehl vom März 1668 und seine Folgen 2.5 Zusammenfassung: obrigkeitliches Selbstverständnis versus genossenschaftliches Prinzip 3. Bürgermeister und Rat gegen Gilden und Gemeine 1669-1682 3.1 Ein neues Stadtrecht für Goslar? 3.1.1 Erste Verhandlungen und Unruhen 3.1.2 Vorlage des Stadtrechtsentwurfs von Gilden und Gemeine 3.1.3 Proteste der Worthgilde und von Bürgermeister und Rat 3.1.4 Neue Fronten 3.1.4.1 Die Abkehr der Worthgilde von den übrigen Gilden 3.1.4.2 Die "Entlassung" des Syndikus Johann Philip Klein durch Gilden und Gemeine 3.1.5 Verhandlungen über den Stadtrechtsentwurf (1675-1676) 3.2 Der Reichshofratsprozeß (1674-1681) 3.2.1 Mandat Kaiser Leopold I. gegen die Gilden (1674): "den schuldigen Gehorsam leisten" 3.2.2 Die Einlassungen von Gilden und Gemeine (1675-1677) 3.2.3 In der Defensive: Die Einlassungen von Bürgermeister und Rat (1675-1677) 3.3 Agitation im Innern (1674-1679) 3.3.1 Der Streit um die Vollmacht für den Agenten in Wien 3.3.2 Oppositionelle Ratsfraktion um Levin Georg Oppermann 3.3.3 Die unterbliebene Ratsveränderung beim Jahreswechsel 1678/79 3.3.4 Die Streitschriften der gegnerischen Parteien 3.4 Abschluß durch kaiserliches Eingreifen: Mandat und Kommission 3.5 Der Kurtzrocksche Vergleich 3.6 Zusammenfassung: von der Kritik an Personen zur Systemkritik 4. Die Staatsrechtsdiskussion 4.1 Republik Goslar 4.2 Souveränität, Landeshoheit und Freiheit 4.3 Demokratie oder Aristokratie? 4.4 Zusammenfassung: Gelehrtenstreit oder Kampf um bürgerliche Freiheit und Gleichheit? 5. Ergebnisse 6. Quellen- und Literaturverzeichnis

Produktinformationen

Titel: so machet solches eine democratiam
Untertitel: Konflikt und Reformbestrebungen im reichsstädtischen Regiment Goslars 1666-1682
Autor:
EAN: 9783895344206
ISBN: 978-3-89534-420-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: Regionalgeschichte Vlg.
Genre: Regional- und Ländergeschichte
Anzahl Seiten: 224
Gewicht: 398g
Größe: H213mm x B151mm x T22mm
Veröffentlichung: 01.01.2001
Jahr: 2001
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