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Therapie im Wasser - Ein psychomotorischer Ansatz
Angelika Kopetzky

Nach ausführlicher Klärung der Begriffe Motologie, Mototherapie, Motopädagogik und Psychomotorik und einer Darstellung der Grundph... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 104 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Nach ausführlicher Klärung der Begriffe Motologie, Mototherapie, Motopädagogik und Psychomotorik und einer Darstellung der Grundphilosophie der hier aufgezeigten psychomotorischen Förderung, des humanistischen und holistischen Menschenbildes und der ökologisch-systemischen Perspektive, wird die Geschichte der Psychomotorik in Europa und im Besonderen die Geschichte der Psychomotorik im Wasser erläutert. Es werden andere Wassertherapien vorgestellt, die in manchen Elementen einer psychomotorischen Förderung im Wasser entsprechen. Als Auswahl werden drei Methoden vorgestellt, die dem Anspruch einer psychomotorischen Förderung am nächsten kommen: das Water-Balancing, die Aquatherapie und Aqua Wellness Methode und die Halliwick Methode nach McMillan. Der psychomotorische Raum als Lernraum stellt ein weiteres Kapitel dieser Arbeit dar. In diesem Lernraum soll es behinderten und nicht behinderten Kindern ermöglicht werden, Körper-, Sozial- und Materialerfahrungen zu sammeln und ihre Handlungs- und Bewegungskompetenzen zu erweitern. Die sinnliche Wahrnehmung stellt in der psychomotorischen Förderung einen Hauptaspekt dar, auf den in der Planung und Durchführung einer Fördereinheit Bezug genommen wird. Anhand von dargelegten Vorüberlegungen, Materialien und Inhalten einer Stundenplanung ist eine Durchführung einer psychomotorischen Förderung im Wasser möglich und wird mit einem Förderbeispiel aus der Praxis anschaulich dargestellt. Es werden vier Einheiten unter dem Hauptthema Tiere näher angeführt.

Klappentext

Nach ausführlicher Klärung der Begriffe Motologie, Mototherapie, Motopädagogik und Psychomotorik und einer Darstellung der Grundphilosophie der hier aufgezeigten psychomotorischen Förderung, des humanistischen und holistischen Menschenbildes und der ökologisch-systemischen Perspektive, wird die Geschichte der Psychomotorik in Europa und im Besonderen die Geschichte der Psychomotorik im Wasser erläutert. Es werden andere Wassertherapien vorgestellt, die in manchen Elementen einer psychomotorischen Förderung im Wasser entsprechen. Als Auswahl werden drei Methoden vorgestellt, die dem Anspruch einer psychomotorischen Förderung am nächsten kommen: das Water-Balancing, die Aquatherapie und Aqua Wellness Methode und die Halliwick Methode nach McMillan. Der psychomotorische Raum als Lernraum stellt ein weiteres Kapitel dieser Arbeit dar. In diesem Lernraum soll es behinderten und nicht behinderten Kindern ermöglicht werden, Körper-, Sozial- und Materialerfahrungen zu sammeln und ihre Handlungs- und Bewegungskompetenzen zu erweitern. Die sinnliche Wahrnehmung stellt in der psychomotorischen Förderung einen Hauptaspekt dar, auf den in der Planung und Durchführung einer Fördereinheit Bezug genommen wird. Anhand von dargelegten Vorüberlegungen, Materialien und Inhalten einer Stundenplanung ist eine Durchführung einer psychomotorischen Förderung im Wasser möglich und wird mit einem Förderbeispiel aus der Praxis anschaulich dargestellt. Es werden vier Einheiten unter dem Hauptthema 'Tiere' näher angeführt.



Leseprobe
Textprobe: Kapitel 4, Der psychomotorische Raum als Lernraum: In der psychomotorischen Förderung ist es besonders wichtig Räume für Kinder zu schaffen, in denen neue Erfahrungen gemacht, Erfahrungen vertieft und reflektiert werden können und ein Erfahrungsaustausch in der Gruppe gemacht werden kann. Es sollten Bewegungsräume geschaffen werden, um dem Verlust bzw. Verschwinden natürlicher Bewegungsräume entgegenzuwirken. Natürlich können diese geschaffenen Räume die natürlichen nicht ersetzen, aber sie bieten Möglichkeiten, um Kinder in ihrer Entwicklungsvielfalt zu unterstützen. In den Bewegungs- und Lernräumen der psychomotorischen Förderung können Kinder ihre Erfahrungen sammeln. Der Mensch ist ein aktiv handelndes Subjekt im ständigen Austausch mit seiner Umwelt. Durch seine Handlungen eignet er sich Neues an, er lernt durch Handeln. Er eignet sich in seiner Entwicklung Kompetenzen an, die es ihm ermöglichen ein aktives, reagierendes und kooperierendes Individuum zu sein und in seiner Persönlichkeit und seinem Körper kompetent , wissend und spürend, fühlend und denkend zu sein. Dieser Lernprozess ist niemals abgeschlossen, da der Mensch zeitlebens Erfahrungen sammelt und ein handelndes Subjekt ist, er erweitert stets seine Kompetenzen, soweit es ihm möglich ist. Die psychomotorische Förderung kann ihm dabei Unterstützung sein. Als Beispiel seien hier einige genannt: Innerhalb der Entwicklung des Kindes, als begleitende Maßnahme im sozialen, medizinischen Bereich, z. B. mit psychotischen Patienten, im geistig und körper-behinderten Bereich, im Alter zur Erhaltung der körperlich, geistigen und sozialen Beweglichkeit u. v. m. Die Örtlichkeiten einer psychomotorischen Förderung sind eine Überlegung, die der Psychomotoriker, der sich vom klassischen Setting innerhalb des Bewegungsraumes mit den gängigen Materialien einer psychomotorischen Förderung entfernen will, anstrengen muss. Die Psychomotorik sieht sich mit dem Auftrag konfrontiert, Bewegung überall umsetzen zu können und Möglichkeiten anzubieten, die der natürlichen Lebens- und Erlebenswelt der Kinder möglichst nahe kommen, damit die für die Entwicklung so notwendigen Erfahrungen gesammelt werden können. KIPHARD (2001, S24) schreibt: Der natürliche Bewegungsdrang des Kleinkindes zur expansiven Umwelteroberung kann durch ständige Einschränkung blockiert und zuletzt als schuldhaft empfunden werden. Dauernd unterdrückte motorische Impulse ziehen eine Verarmung des Ausdrucksverhaltens nach sich. Sie führen zu starken inneren Spannungszuständen, die sich wiederum in muskulären Verspannungen äußern. Bewegungsbaustellen sind eine Möglichkeit auf Spielplätzen in der Stadt mit einzuplanen. Wälder bieten sich an, um zu matschen und zu gatschen, in Bächen und mit Lehm, Holz und anderen natürlichen Materialien zu spielen und zu experimentieren. Im urbanen Raum müssen jedoch weitere Möglichkeiten geboten werden, um Bewegungserfahrungen zu ermöglichen. Es wird ein Ausgleich von unserer Sitzgesellschaft angestrebt, die Angebote für Kinder und Erwachsene sind wichtig, um uns nicht auf Dauer kaputt zu sitzen. EGGERT (2002) beschreibt die veränderte Lebenswelt der heute lebenden Kinder als Mitursache der verhäuft auftauchende Störungen in der motorischen Entwicklung. Es werden durch den eingeschränkten Lebensraum Kindern manche wesentlichen sinnlichen und Bewegungserfahrungen genommen. Es scheint, als könnten sie sich nicht mehr ausreichend entsprechend selbstständig entfalten und entwickeln. Es besteht die Forderung, u. a. seitens der Psychomotorik, Angebote zu schaffen, die nicht nur Angebot sind, wie eine Stunde in der Woche turnen zu gehen, sondern regelmäßige Möglichkeiten zur Kindesentwicklung anzubieten, die von den Kindern auch laufend selbsttätig wahrgenommen werden können. Psychomotorische Förderung bezieht sich darin nicht nur auf die Schaffung einer Einzel- und Gruppenförderung, sondern auf den gesamt

Produktinformationen

Titel: Therapie im Wasser - Ein psychomotorischer Ansatz
Autor: Angelika Kopetzky
EAN: 9783842880481
ISBN: 978-3-8428-8048-1
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Diplomica Verlag GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 104
Gewicht: 184g
Größe: H221mm x B154mm x T12mm
Jahr: 2014
Auflage: Erstauflage

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