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Das Jahrhundert des Kindes zwischen Auftrag und Ohnmacht

  • Kartonierter Einband
  • 264 Seiten
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Seitdem Ellen Key in ihrem gleichnamigen Buch "Das Jahrhundert des Kindes" verkündet hat, ist es thematisch präsent gebl... Weiterlesen
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Beschreibung

Seitdem Ellen Key in ihrem gleichnamigen Buch "Das Jahrhundert des Kindes" verkündet hat, ist es thematisch präsent geblieben. Es wurde zu einem Synonym für das entstehende Selbstbewußtsein der Pädagogik des 20. Jahrhunderts. Dabei sind im ersten Jahrhundertdrittel alle wesentlichen Fragen aufgeworfen, programmatischen Forderungen erstellt und Ideen praktiziert worden, welche auch die zeitgeschichtliche Diskussion bestimmen. Einen der wesentlichsten Inhalte und die damit verbundene nachhaltigste Wirkung hat die Reformpädagogik in der Wahrnehmung und Achtung des Kindes gefunden. Die Grundgedanken dieser "Pädagogik vom Kinde aus" waren allerdings nicht neu. Bereits europäische Klassiker können als Vorläufer dieser Ideen ausgewiesen werden. Die neuzeitliche Bewegung um Offenen Unterricht nimmt das Gedankengut aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wieder auf. 'Offener Unterricht' ist dabei der Sammelbegriff für unterschiedliche Reformansätze in vielfältigen Formen inhaltlicher, methodischer und organisatorischer Öffnung mit dem Ziel eines veränderten Umgangs mit dem Kind auf der Grundlage eines veränderten Lernbegriffs.

Autorentext
Die Autorin: Angelika Fournés, Jahrgang 1956, studierte zunächst am Institut für Lehrerbildung und war danach als Grundschullehrerin tätig. Es folgte über den zweiten Bildungsweg ein externes Hochschulstudium zur Diplomlehrerin und das Unterrichten bis zur Klasse 10. Anschließend promovierte sie an der Universität Jena und ist danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik der Universitäten Bayreuth und Bamberg tätig gewesen. Derzeit ist sie im Fachbereich Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik der Universität Erfurt tätig.

Klappentext

Seitdem Ellen Key in ihrem gleichnamigen Buch «Das Jahrhundert des Kindes» verkündet hat, ist es thematisch präsent geblieben. Es wurde zu einem Synonym für das entstehende Selbstbewußtsein der Pädagogik des 20. Jahrhunderts. Dabei sind im ersten Jahrhundertdrittel alle wesentlichen Fragen aufgeworfen, programmatischen Forderungen erstellt und Ideen praktiziert worden, welche auch die zeitgeschichtliche Diskussion bestimmen. Einen der wesentlichsten Inhalte und die damit verbundene nachhaltigste Wirkung hat die Reformpädagogik in der Wahrnehmung und Achtung des Kindes gefunden. Die Grundgedanken dieser «Pädagogik vom Kinde aus» waren allerdings nicht neu. Bereits europäische Klassiker können als Vorläufer dieser Ideen ausgewiesen werden. Die neuzeitliche Bewegung um Offenen Unterricht nimmt das Gedankengut aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wieder auf. 'Offener Unterricht' ist dabei der Sammelbegriff für unterschiedliche Reformansätze in vielfältigen Formen inhaltlicher, methodischer und organisatorischer Öffnung mit dem Ziel eines veränderten Umgangs mit dem Kind auf der Grundlage eines veränderten Lernbegriffs.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Reformpädagogische Intention zwischen Tradition und Erneuerung - Stringente Diskussionsansätze zur Epoche der Reformpädagogik - Offener Unterricht im Spiegel reformpädagogischer Tendenzen - So offen wie möglich - so geschlossen wie nötig: Gangbare Wege zu einer komplementären Didaktik.

Produktinformationen

Titel: Das Jahrhundert des Kindes zwischen Auftrag und Ohnmacht
Autor:
EAN: 9783631513408
ISBN: 978-3-631-51340-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 264
Gewicht: 376g
Größe: H208mm x B144mm x T20mm
Jahr: 2003
Auflage: Neuausg.

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