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Psyche zwischen Chaos und Kosmos

  • Kartonierter Einband
  • 448 Seiten
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Beschreibung

Dieses Buch wird der bisherigen Rezeption der Theorie Chasseguet-Smirgels in der Psychoanalyse wie in der feministischen Theorie eine kritische Wendung geben.

Das "Psychoanalytische Universum Janine Chasseguet-Smirgels", wie es die Autorin einleitend nennt, ist Gegenstand dieses umfassenden theoretisch-ideengeschichtlichen Werkes. Dabei beleuchtet Angela Moré die fünf zentralen Themenbereiche der französischen Psychoanalytikerin, aus denen sich ihr theoretischer Ansatz speist. Von zentraler Bedeutung sind dabei neben ihren Ausführungen zur weiblichen Sexualität und zur "archaischen Matrix des Ödipuskomplexes" ihre zahlreichen Arbeiten zu Paranoia und Perversion sowie die Interpretationen zu Kunst, Literatur und Politik. Für Chasseguet-Smirgel die sich grundsätzlich als Vertreterin der Freudschen Psychoanalyse versteht und u.a. die Ansätze Melanie Kleins, Ferenczis und ihres Mannes Béla Grunberger in ihre Theorie integriert bewegt sich die Entwicklung des Menschen zwischen der archaisch-mütterlichen Welt der Verschmelzungen und der reifen väterlichen Welt der Unterschiede und des Gesetzes.
Angela Moré gelingt es, aus der historischen und ganzheitlichen Interpretation des Werkes von Chasseguet-Smirgel die Verflechtung mit anderen Ansätzen sowie die stringente Spaltung aller psychischen und gesellschaftlich-kulturellen Phänomene erkennbar zu machen eine Dichotomisierung, die zu der permanenten Konstruktion von zwei Gegenwelten führt, mit der Folge zahlreicher immanenter Widersprüche.
Diese erste, umfassende Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk Chasseguet-Smirgels, deren frühe französischen Arbeiten im deutschen Sprachraum kaum bekannt sind, kann sowohl der bisherigen Rezeption der Theorie Chasseguet-Smirgels in der Psychoanalyse, als auch Teilen der feministischen Theorie eine kritische Wendung geben.

Autorentext

Angela Moré ist Sozialpsychologin und Gruppenanalytikerin (SGAZ, D3G), außerplanmäßige Professorin an der Leibniz Universität Hannover sowie Mitbegründerin des gruppenanalytischen Instituts GIGOS. Sie forscht u.a. zu transgenerationalen Übertragungsprozessen, Genderforschung, früher Sozialisations- und Entwicklungstheorie sowie Gruppenanalyse.



Klappentext

Ausgehend von den zentralen Fragestellungen im Werk der französischen Psychoanalytikerin Chasseguet-Smirgel rekonstruiert die Autorin die historisch-ideengeschichtliche Entwicklung dieses Ansatzes. Dabei offenbart sich in der Entgegensetzung von regressiver gegenüber reifer psychischer Entwicklung die dichotome Grundstruktur dieser Theorie, die sich auf die Wahrnehmung und Interpretation aller individuellen wie gesellschaftlich-kulturellen Phänomene überträgt. Das "Psychoanalytische Universum Janine Chasseguet-Smirgels", wie es die Autorin einleitend nennt, ist Gegenstand dieses umfassenden theoretisch-ideengeschichtlichen Werkes. Dabei beleuchtet Angela Moré die fünf zentralen Themenbereiche der französischen Psychoanalytikerin, aus denen sich ihr theoretischer Ansatz speist. Von zentraler Bedeutung sind dabei neben ihren Ausführungen zur weiblichen Sexualität und zur "archaischen Matrix des Ödipuskomplexes" ihre zahlreichen Arbeiten zu Paranoia und Perversion sowie die Interpretationen zu Kunst, Literatur und Politik. Für Chasseguet-Smirgel - die sich grundsätzlich als Vertreterin der Freudschen Psychoanalyse versteht und u.a. die Ansätze Melanie Kleins, Ferenczis und ihres Mannes Béla Grunberger in ihre Theorie integriert - bewegt sich die Entwicklung des Menschen zwischen der archaisch-mütterlichen Welt der Verschmelzungen und der reifen väterlichen Welt der Unterschiede und des Gesetzes. Angela Moré gelingt es, aus der historischen und ganzheitlichen Interpretation des Werkes von Chasseguet-Smirgel die Verflechtung mit anderen Ansätzen sowie die stringente Spaltung aller psychischen und gesellschaftlich-kulturellen Phänomene erkennbar zu machen - eine Dichotomisierung, die zu der permanenten Konstruktion von zwei Gegenwelten führt, mit der Folge zahlreicher immanenter Widersprüche. Diese erste, umfassende Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk Chasseguet-Smirgels, deren frühe französischen Arbeiten im deutschen Sprachraum kaum bekannt sind, kann sowohl der bisherigen Rezeption der Theorie Chasseguet-Smirgels in der Psychoanalyse, als auch Teilen der feministischen Theorie eine kritische Wendung geben. Autorenporträt: Angela Moré, Dr. phil., Jg. 1954, seit 1989 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut der Universität Hannover, jetzt ebenda als Privatdozentin, lehrt und forscht im Schwerpunkt Sozialpsychologie der Geschlechter. Zur Zeit in Ausbildung am Seminar für Gruppenanalyse Zürich. Arbeitsschwerpunkte und Veröffentlichungen zu Körpererfahrung und psychosexueller Entwicklung, Identitätsbildung der Geschlechter; sozialpsychologische und psychoanalytische Ansätzen zu "Normalität" und "Abweichung". Zuletzt erschienen: Die Verschränkung von Imagination und Realität. Überlegungen zur Theorie des Unbewußten bei Chasseguet-Smirgel. Psyche 54, 2000/7.



Inhalt

Inhalt Das Psychoanaytische Universum Janine Chasseguet-Smirgels 1 Die weibliche Psychosexualität 1.1 Das Wissen um die sexuelle Wahrheit und die weiblichen Schuldgefühle 1.2 Mutterkonflikt und Realitätszerstörung 2 Von der 'Theorie des sexuellen phallischen Monismus' zur 'archaischen Matrix des Ödipuskomplexes' 2.1 Freuds Verleugnung des angeborenen sexuellen Wissens 2.2 Die mütterliche Identifikation als Wesenskern der Psychoanalyse 2.3 Die in der archaischen Matrix verfangene Präödipalität 3 Psychische Strukturierung und Analität 3.1 Gefügige Töchter: auf der Suche nach Jack-the-Ripper 3.2 Die vor dem analen Phallus zurückschreckenden Söhne 3.3 Das tödliche Lustprinzip - oder vom 'schwarzen' zum gebändigten Eros 4 Der primäre Narzißmus am Scheideweg: das Ichideal, die Kreativität und die Perversion 4.1 Homosexualität, Paranoia und Misogynie 4.2 Die 'wahre' Schöpfung und 'das Falsche' 4.3 Aus den Anfängen: Schrebers Paranoia und das anale Körpergefühl 4.4 Pränataler Ursprung und postnatales Schicksal des Ichideals 4.5 Die 'Anatomie' der Perversion 5 Narziß wider Ödipus - in Kunst, Religion und Gesellschaft 5.1 Psychoanalyse und Gesellschaft - Gegenwart einer Illusion? 5.2 Judentum, Ödipuskomplex und Psychoanalyse 5.3 André Stéphanes rebellierendes Universum 5.4 Ein gemeinsamer archaischer Kern von Christentum, Mystik, Romantik und Nazismus 5.5 Die 'Dissidenten' und die psychoanalytische Ethik 6 Zusammenfassende Bemerkungen zu Grundannahmen und Methode Kontrapunkte 1 Primärer Narzißmus und Primärphantasien 2 Objektimagines und Objektbeziehungen 3 Oralität, Analität und phallisch-genitale Phase 4 Die Beziehung der Präödipalität zum reifen Ödipuskomplex 5 Psychose und Perversion Psychoanalyse als jüngstes Gericht? Urteil und Verstehen in der Psychoanalyse

Produktinformationen

Titel: Psyche zwischen Chaos und Kosmos
Untertitel: Die psychoanalytische Theorie Janine Chasseguet-Smirgels. Eine kritische Rekonst
Autor:
EAN: 9783898060608
ISBN: 978-3-89806-060-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Psychosozial-Verlag
Genre: Psychoanalyse
Anzahl Seiten: 448
Gewicht: 644g
Größe: H210mm x B148mm x T29mm
Jahr: 2001

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