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Politische Philosophie des Bürgers

  • Fester Einband
  • 229 Seiten
Der Bürger wird in der politischen Philosophie als Träger von Rechten und Pflichten diskutiert. Angela Kallhoff führt in diesem Bu... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Bürger wird in der politischen Philosophie als Träger von Rechten und Pflichten diskutiert. Angela Kallhoff führt in diesem Buch klassische Positionen zum Bürgerstatus und aktuelle Debatten zusammen. Ziel ist eine Deutung all jener Elemente des Bürgers, die ihm ein einzigartiges Profil verleihen. Neben Freiheitsrechten und Gleichheitsansprüchen stehen auch zur Diskussion die Teilhabechancen an der Wirtschaft (Wirtschaftsbürger), die Befähigung zur aktiven Bürgerrolle dank Bildung, Zugehörigkeitskulturen wie zivilgesellschaftliches Engagement und alte und neue Formen des Patriotismus. Schließlich werden Forderungen des Feminismus nach einer expliziten Berücksichtigung der Frau als Bürgerin erörtert und der Umweltbürger diskutiert. Insgesamt ergibt sich ein differenziertes Bild von Teilhabeforderungen und Pflichten sowohl des Bürgers als auch des Staates gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern.

Autorentext
Angela Kallhoff, Dr. phil., ist wissenschaftliche Assistentin am Philosophischen Seminar der Universität Münster und war dort am Zentrum für Umweltforschung tätig.

Klappentext

Der Bürger wird in der politischen Philosophie als Träger von Rechten und Pflichten diskutiert. Angela Kallhoff führt in diesem Buch klassische Positionen zum Bürgerstatus und aktuelle Debatten zusammen. Ziel ist eine Deutung all jener Elemente des Bürgers, die ihm ein einzigartiges Profil verleihen. Neben Freiheitsrechten und Gleichheitsansprüchen stehen auch zur Diskussion die Teilhabechancen an der Wirtschaft (Wirtschaftsbürger), die Befähigung zur aktiven Bürgerrolle dank Bildung, Zugehörigkeitskulturen wie zivilgesellschaftliches Engagement und alte und neue Formen des Patriotismus. Schließlich werden Forderungen des Feminismus nach einer expliziten Berücksichtigung der Frau als Bürgerin erörtert und der "Umweltbürger" diskutiert. Insgesamt ergibt sich ein differenziertes Bild von Teilhabeforderungen und Pflichten sowohl des Bürgers als auch des Staates gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern.



Inhalt

Einleitung 1. Systematische Vorüberlegungen 1.1 Lehren aus einem Epochenbegriff 1.2 Der Bürger in der politischen Philosophie von heute 1.3 Die Bedeutung adjektivischer Bürgerkonzepte 1.4 Konzeptionelle Grundlagen 2. Der Freie 2.1 Negative und positive Freiheit 2.2 Schutz vor Übergriffen 2.3 Freiheit der Lebensführung 2.4 Freiheit von willkürlicher Machtausübung 2.5 Freiheit zur Vergesellschaftung 2.6 Politische Selbstbestimmung 2.7 Ein System der Freiheiten ? 3. Ein Gleicher 3.1 Politische Gleichheit und Rechtsgleichheit 3.2 Begründung und Qualifizierung der Gleichheit 3.3 Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit 3.4 Gleichheit für benachteiligte Gruppen 3.5 Kritik des Gleichheitsideals 4. Wirtschaftsbürger 4.1 Besitzindividualismus 4.2 Wirtschaftsfreiheiten und bürgerliche Freiheiten 4.3 Wirtschaftsbürgerrechte 4.4 Werte der Wirtschaftsbeteiligung 4.5 Domestiziertes Wirtschaftsbürgertum 5. Partner und Bruder 5.1 Bedeutungen von »Zivilgesellschaft« 5.2 Ergänzung zur politischen Gesellschaft 5.3 Gedämpfte politische Erwartungen 5.4 Werte der Zivilgesellschaft 6. Bildungsbürger 6.1 Eine philosophiegeschichtliche Fußnote 6.2 Ein Dilemma des politischen Liberalismus 6.3 Die Notwendigkeit der Erziehung zum Bürger 6.4 Gehalte einer Erziehung zum Bürger 6.5 Bildungsgüter als öffentliche Güter 7. Patriot und Kosmopolit 7.1 Patriotismus : eine Tugend ? 7.2 Patriot, nicht Nationalist 7.3 Vernünftige Formen des Patriotismus 7.4 Was nützt der Patriotismus ? 7.5 Patriotismus in Grenzen des Weltbürgertums 7.6 Weltbürger und Bürger zugleich 8. Umweltbürger 8.1 Klimawandel und Bürgerstatus 8.2 Erweiterungsstrategien 8.3 Revisionen des Liberalismus 8.4 Bürger in natürlichen Umwelten 8.5 Element eines geräumigen Bürgerkonzepts 9. Bürgerin 9.1 Deutungen des weiblichen Unterschieds 9.2 Forderungen nach einer anderen Politik 9.3 Die Ebene der Theoriebildung 9.4 Kritik der Unterscheidung von »privat« und »öffentlich« 9.5 »Das Persönliche ist politisch« Schluss Bibliografie Personenregister Sachregister Nachwort

Produktinformationen

Titel: Politische Philosophie des Bürgers
Autor:
EAN: 9783205789161
ISBN: 978-3-205-78916-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Böhlau, Wien
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 229
Gewicht: 403g
Größe: H215mm x B142mm x T22mm
Veröffentlichung: 01.07.2013
Jahr: 2013
Land: AT
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