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Probleme der Definition und der Abgrenzung von Umgangssprache. Antworten auf "Danke" in der Region Bremen / Niedersachsen

  • Kartonierter Einband
  • 24 Seiten
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Essay aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wo... Weiterlesen
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Beschreibung

Essay aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wort "Umgangssprache" ist im Duden wie folgt definiert: 1. (Sprachwissenschaft) Sprache, die im täglichen Umgang mit anderen Menschen verwendet wird; nicht der Standardsprache entsprechende, aber weitgehend akzeptierte, meist gesprochene überregionale Sprache. 2. Sprache, in der eine Gruppe miteinander umgeht, sich unterhält. Diese Definition ist jedoch stark vereinfacht. Wenn man also als interessierter Mensch versucht, zu verstehen, was Umgangssprache eigentlich ist, kommt man mit normalen Mitteln wie Internetseiten und auch Lexika nicht weit. Jedoch ermöglicht die oben zitierte Duden-Definition wenigstens schon einmal einen Anschluss an die Sprachwissenschaft. Es wird behauptet, dass es sich hierbei um eine Sprache handelt, "die im täglichen Umgang mit Menschen verwendet wird". Sieht man dies als dominanten Teil der Definition, so kann dem sicherlich eine Logik zugesprochen werden. Umgangssprache ist sicherlich die dominante, "meist gesprochene Sprache". Nun steht man jedoch schon vor dem ersten Problem, wenn man eine Definition zu fixieren versucht. Denn diese "meist gesprochene Sprache" ist auch manchmal geschrieben, so zum Beispiel in journalistischen Arbeiten und auch im Umgang mit anderen Medien. Nun kommt die Frage nach Einflüssen auf. Die Massenmedien haben Einfluss, so auch zum Beispiel bestimmte Gruppenverhältnisse. Daraus ergibt sich dann das zweite Problem. Wenn es eine Sprache ist, "in der eine Gruppe miteinander umgeht, sich unterhält", dann muss man soziokulturelle sowie regionale Einflüsse auf die Gruppe in die Abgrenzung miteinbeziehen. Des Weiteren sollte geklärt werden, was es denn überhaupt bedeutet, dass diese Umgangssprache "weitgehend akzeptiert" ist. Von wem wird denn jetzt gesprochen? Wer "akzeptiert" diese Sprache "weitgehend"? Und wenn die Sprache "überregional" ist, warum scheint sie sich denn so unterschiedlich zu verbreiten? All diese Fragen zeigen schon einmal das grundlegende Problem: Die deutsche Umgangssprache ist schwer definierbar. Es wird also die Hypothese aufgestellt, dass die Problematik der Abgrenzung von Umgangssprache anhand des Beispiels von Höflichkeitsformen als Antwort auf "Danke" in der Region Bremen/Niedersachsen klar erkennbar ist. Die regionalen Unterschiede sind nur schwer nachvollziehbar, und die Unklarheit der bereits vorhandenen Definitionen unterstützt bei einer Festigung der Beispiele als Teil bestimmter Gruppen kaum.

Autorentext

Aneka Brunßen is a graduate student of Transcultural Studies at the University of Bremen, Germany, and enjoys sharing her academic work with anyone wo is interested. She also privately writes poetry and prose, as well as dabbling in the arts of all kind.

Produktinformationen

Titel: Probleme der Definition und der Abgrenzung von Umgangssprache. Antworten auf "Danke" in der Region Bremen / Niedersachsen
Autor:
EAN: 9783668514355
ISBN: 978-3-668-51435-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 24
Gewicht: 49g
Größe: H210mm x B148mm x T2mm
Jahr: 2017