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Die scholastischen Vorbedingungen der Metaphysik Gustav Siewerths

  • Kartonierter Einband
  • 175 Seiten
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Mit seiner spekulativen Weiterführung des thomasischen Denkens versucht Siewerth, auf die Vorwürfe Heideggers gegen die klassische... Weiterlesen
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Beschreibung

Mit seiner spekulativen Weiterführung des thomasischen Denkens versucht Siewerth, auf die Vorwürfe Heideggers gegen die klassische Metaphysik eine Antwort zu geben. Anknüpfungspunkt dabei ist das Seinsdenken, in dem Siewerth das wahre Genie des Aquinaten aufleuchten sieht. Siewerth interpretiert den Thomismus vor allem vor dem Hintergrund der Identitätstheorie. Grundsätzlich verteidigt Siewerth Heideggers 'Seinsvergessenheitsthese', nur verschiebt er die Zäsur von Thomas auf Duns Scotus, dessen Metaphysik er als essentialistisch verwirft. Das Drama der Seinsvergessenheit wurde in der Terminologie Siewerths Gnosis genannt, die er als das Schicksal und die Auswirkung der essentialistischen Philosophie ansah. Ihren Gipfel erreichte die Gnosis im Hegelschen Denken, das die Prinzipien der reformatorischen Theologie mit der Dialektik verbindet. Der Autor stellt diese Problematik anhand der Quellentexte von Thomas, Scotus, Siewerth und Heidegger dar.

Klappentext

Mit seiner spekulativen Weiterführung des thomasischen Denkens versucht Siewerth, auf die Vorwürfe Heideggers gegen die klassische Metaphysik eine Antwort zu geben. Anknüpfungspunkt dabei ist das Seinsdenken, in dem Siewerth das wahre Genie des Aquinaten aufleuchten sieht. Siewerth interpretiert den Thomismus vor allem vor dem Hintergrund der Identitätstheorie. Grundsätzlich verteidigt Siewerth Heideggers 'Seinsvergessenheitsthese', nur verschiebt er die Zäsur von Thomas auf Duns Scotus, dessen Metaphysik er als essentialistisch verwirft. Das Drama der Seinsvergessenheit wurde in der Terminologie Siewerths Gnosis genannt, die er als das Schicksal und die Auswirkung der essentialistischen Philosophie ansah. Ihren Gipfel erreichte die Gnosis im Hegelschen Denken, das die Prinzipien der reformatorischen Theologie mit der Dialektik verbindet. Der Autor stellt diese Problematik anhand der Quellentexte von Thomas, Scotus, Siewerth und Heidegger dar.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Versuch eines Eindringens in die Beschreibung des Seins, conceptio entis, in all seiner Komplexität - Vergessenheit des Seins, nach Heidegger und auch Siewerth - Möglichkeit der Überwindung dieser Seinsvergessenheit - Die Chance für eine neue Metaphysik.

Produktinformationen

Titel: Die scholastischen Vorbedingungen der Metaphysik Gustav Siewerths
Untertitel: Eine historisch-kritische Studie mit Bezug auf die Seinsvergessenheitstheorie von Martin Heidegger
Autor:
EAN: 9783631433706
ISBN: 978-3-631-43370-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 175
Gewicht: 233g
Größe: H208mm x B146mm x T15mm
Jahr: 1990
Auflage: Neuausg.

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