Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Kommunale und private Musikschulen in Deutschland

  • Kartonierter Einband
  • 92 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Mit Ende des Studiums, vielfach schon vorher, steht der Absolvent eines musikpädagogischen Studiengangs vor der Frage nach seinem ... Weiterlesen
20%
18.60 CHF 14.90
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Beschreibung

Mit Ende des Studiums, vielfach schon vorher, steht der Absolvent eines musikpädagogischen Studiengangs vor der Frage nach seinem zukünftigen Wirkungskreis. Stundenweise Beschäftigung auf freier Basis, meist an mehreren Musikschulen gleichzeitig, ist die Realität. Die kommunale Musikschule als alleiniger Arbeitgeber scheint zur Existenzsicherung nicht auszureichen. Es stellt sich die Frage, ob es Alternativen bei privaten Musikschulen gibt und ob dort vergleichbare Arbeit möglich ist. Von diesem Ansatz ausgehend analysiert die vorliegende Publikation das Arbeitsfeld private Musikschule. Dabei stehen zwei Kriterien im Vordergrund: Ist an einer privaten Musikschule generell eine seriöse Ausbildung von Schülern möglich und bietet sie dem Lehrer ähnliche Arbeitsbedingungen wie eine kommunale Einrichtung? Der Autor Andreas Zach erhielt seinen ersten Musikunterricht 1984 im Jugendblasorchester Guben. Er studierte Musikpädagogik, Hauptfach Schlagzeug, danach im Zweitstudium Posaune am Fachbereich Musikpädagogik der Fachhochschule Lausitz in Cottbus. Heute ist er als freiberuflicher Musiker und Musikschullehrer im Raum Cottbus tätig. Mit Ende des Studiums, vielfach schon vorher, steht der Absolvent eines musikpädagogischen Studiengangs vor der Frage nach seinem zukünftigen Wirkungskreis. Stundenweise Beschäftigung auf freier Basis, meist an mehreren Musikschulen gleichzeitig, ist die Realität. Die kommunale Musikschule als alleiniger Arbeitgeber scheint zur Existenzsicherung nicht auszureichen. Es stellt sich die Frage, ob es Alternativen bei privaten Musikschulen gibt und ob dort vergleichbare Arbeit möglich ist. Von diesem Ansatz ausgehend analysiert die vorliegende Publikation das Arbeitsfeld private Musikschule. Dabei stehen zwei Kriterien im Vordergrund: Ist an einer privaten Musikschule generell eine seriöse Ausbildung von Schülern möglich und bietet sie dem Lehrer ähnliche Arbeitsbedingungen wie eine kommunale Einrichtung? Der Autor Andreas Zach erhielt seinen ersten Musikunterricht 1984 im Jugendblasorchester Guben. Er studierte Musikpädagogik, Hauptfach Schlagzeug, danach im Zweitstudium Posaune am Fachbereich Musikpädagogik der Fachhochschule Lausitz in Cottbus. Heute ist er als freiberuflicher Musiker und Musikschullehrer im Raum Cottbus tätig.

Leseprobe
3 Private Musikschulen (S. 38-39) 3.1 Die Privatmusikschule - Merkmale & Profile 3.1.1 Rechtsformen bei privater Trägerschaft Private Musikschulen existieren meist als Verein, GmbH oder auch als Personengesellschaft in Form einer GbR. Viele Einrichtungen sind als gemeinnütziger e.V. oder auch gGmbH anerkannt. Es gelten ähnliche Voraussetzungen wie in Kapitel 2.6 bereits erläutert. 3.1.2 Wann entstanden und warum entstehen private Musikschulen? 1922 gründete Fritz Jöde, einer der Begründer der Jugendmusikbewegung, in Hamburg eine Volksmusikschule, die erste Musikschule in Deutschland. Zuvor war der Musikunterricht ausschließlich auf privater Ebene angesiedelt. Die Geschichte des privaten Musiklehrers ist ab dem 16. Jahrhundert belegt. Die private Musikschule ist, soweit die Recherchen ergeben haben, seit Anfang der achtziger Jahre existent. Die Gründe für den Aufbau einer privat geführten Musikschule sind vielfältig. Es gibt Musikschulen, die sich auf eine bestimmte Sparte, bzw. Instrumentengruppe festlegen. Viele Gründungen finden sich in den Bereichen Jazz/Rock/Pop. Hier konnte die private Musikschule einige kommunale Einrichtungen überholen. Es wurde an öffentlichen Musikschulen lange versäumt, auf Weiterentwicklung von Epochen mit entsprechenden Angeboten zu reagieren. Dieser Trend wurde schon von Fritz Jöde initiiert, der die Musik des 19. Jahrhunderts, vor allem aber Jazz und Schlager, den Umständen der damaligen Zeit geschuldet, als subjektivistisch und dekadent ablehnte. In diese Lücke sprangen Schulen, die auf diese Sparten spezialisiert sind. Und dort sind auch durchaus pädagogische Fachkräfte am Wirken, denn seit vielen Jahren sind entsprechende Studiengänge an deutschen Musikhochschulen etabliert. Doch gab und gibt es wohl auch Misstrauen. Selbst Mitte der neunziger Jahre hatte es die Studienrichtung Jazz/Rock/Pop schwer, sich an einem neugegründeten musikpädagogischen Studiengang zu etablieren. Über private Konkurrenz in diesem Feld darf sich niemand beschweren, denn die Weiterentwicklung der Musik wurde hier offensichtlich verschlafen. 3.1.3 Schülerzahlen Private Musikschulen sind keineswegs ausschließlich kleine Einmannunternehmen mit einer Hand voll Schülern. Von 150 bis über 1000 Schüler reicht die Skala. Einige Schulen existieren bereits seit über zwanzig Jahren und sind in dieser Zeit von 90 auf ca. 1100 Schüler angewachsen. Es gibt also Bildungseinrichtungen von der Größe z.B. kommunaler Kreismusikschulen, die auch über mehrere Filialen verfügen. Das Ausbildungsprofil der Musikschulen nimmt Einfluss auf die Schülerzahlen. 3 Private Musikschulen (S. 38-39) 3.1 Die Privatmusikschule - Merkmale & Profile 3.1.1 Rechtsformen bei privater Trägerschaft Private Musikschulen existieren meist als Verein, GmbH oder auch als Personengesellschaft in Form einer GbR. Viele Einrichtungen sind als gemeinnütziger e.V. oder auch gGmbH anerkannt. Es gelten ähnliche Voraussetzungen wie in Kapitel 2.6 bereits erläutert. 3.1.2 Wann entstanden und warum entstehen private Musikschulen? 1922 gründete Fritz Jöde, einer der Begründer der Jugendmusikbewegung, in Hamburg eine Volksmusikschule, die erste Musikschule in Deutschland. Zuvor war der Musikunterricht ausschließlich auf privater Ebene angesiedelt. Die Geschichte des privaten Musiklehrers ist ab dem 16. Jahrhundert belegt. Die private Musikschule ist, soweit die Recherchen ergeben haben, seit Anfang der achtziger Jahre existent. Die Gründe für den Aufbau einer privat geführten Musikschule sind vielfältig. Es gibt Musikschulen, die sich auf eine bestimmte Sparte, bzw. Instrumentengruppe festlegen. Viele Gründungen finden sich in den Bereichen Jazz/Rock/Pop. Hier konnte die private Musikschule einige kommunale Einrichtungen überholen. Es wurde an öffentlichen Musikschulen lange versäumt, auf Weiterentwicklung von Epochen mit entsprechenden Angeboten zu reagieren. Dieser Trend wurde schon von Fritz Jöde initiiert, der die Musik des 19. Jahrhunderts, vor allem aber Jazz und Schlager, den Umständen der damaligen Zeit geschuldet, als subjektivistisch und dekadent ablehnte. In diese Lücke sprangen Schulen, die auf diese Sparten spezialisiert sind. Und dort sind auch durchaus pädagogische Fachkräfte am Wirken, denn seit vielen Jahren sind entsprechende Studiengänge an deutschen Musikhochschulen etabliert. Doch gab und gibt es wohl auch Misstrauen. Selbst Mitte der neunziger Jahre hatte es die Studienrichtung Jazz/Rock/Pop schwer, sich an einem neugegründeten musikpädagogischen Studiengang zu etablieren. Über private Konkurrenz in diesem Feld darf sich niemand beschweren, denn die Weiterentwicklung der Musik wurde hier offensichtlich verschlafen. 3.1.3 Schülerzahlen Private Musikschulen sind keineswegs ausschließlich kleine Einmannunternehmen mit einer Hand voll Schülern. Von 150 bis über 1000 Schüler reicht die Skala. Einige Schulen existieren bereits seit über zwanzig Jahren und sind in dieser Zeit von 90 auf ca. 1100 Schüler angewachsen. Es gibt also Bildungseinrichtungen von der Größe z.B. kommunaler Kreismusikschulen, die auch über mehrere Filialen verfügen. Das Ausbildungsprofil der Musikschulen nimmt Einfluss auf die Schülerzahlen.

Inhalt
1;Inhaltsverzeichnis ;6 2;1 Einführung;10 2.1;1.1 Datenschutzerklärung;11 3;2 Die Stellung der Musikschule im Bildungswesen der Bundesrepublik Deutschland;12 3.1;2.1 Allgemeines;12 3.2;2.2 Bildungsauftrag - Kulturauftrag;12 3.3;2.3 Gesetzliche Verankerung der Musikschule;14 3.3.1;2.3.1 Gesetz zur Förderung der Musikschulen im Land Brandenburg;15 3.3.2;2.3.2 Verordnung über die Führung der Bezeichnung Singschule und Musikschule (Sing- und Musikschulverordnung);17 3.3.3;2.3.3 Verordnung zur Förderung der Musikschulen - Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Musikschulen für das Land Sachsen-Anhalt;18 3.4;2.4 Musikschulen im VdM;20 3.5;2.5 Musikschulen im kommunalen Betrieb;22 3.5.1;2.5.1 Beschäftigungsverhältnisse und Vergütung an VdM - Musikschulen;22 3.5.2;2.5.2 Trägerformen;27 3.5.3;2.5.3 Der Regiebetrieb;27 3.5.4;2.5.4 der Eigenbetrieb/die eigenbetriebsähnliche Einrichtung;27 3.5.5;2.5.5 (Gemeinnützige) Gesellschaft mit beschränkter Haftung;29 3.5.6;2.5.6 Zweckverband;30 3.5.7;2.5.7 Verein;30 3.5.8;2.5.8 Stiftung;31 3.5.9;2.5.9 Zusammenfassung;31 3.6;2.6 Finanzierung im kommunalen Bereich;31 3.6.1;2.6.1 Gebührenvergleiche;33 3.6.2;2.6.2 Kosten;37 4;3 Private Musikschulen;39 4.1;3.1 Die Privatmusikschule - Merkmale & Profile;39 4.1.1;3.1.1 Rechtsformen bei privater Trägerschaft;39 4.1.2;3.1.2 Wann entstanden und warum entstehen private Musikschulen?;39 4.1.3;3.1.3 Schülerzahlen;40 4.1.4;3.1.4 Das Lehrpersonal;40 4.1.5;3.1.5 Beschäftigungsverhältnisse;41 4.1.6;3.1.6 Vergütung des Lehrpersonals;43 4.1.7;3.1.7 Einbeziehung der Lehrkräfte in außerunterrichtliche Aktivitäten;43 4.1.8;3.1.8 Unterrichtsangebote und Unterrichtsformen;44 4.1.9;3.1.9 Die beliebtesten Instrumente;44 4.1.10;3.1.10 Finanzierung;46 4.1.11;3.1.11 Wo sehen Privatmusikschulen Vorzüge gegenüber kommunalen Einrichtungen?;46 4.1.12;3.1.12 Lehrpläne;47 4.1.13;3.1.13 Teilnahme an Wettbewerben;48 4.2;3.2 Der Bundesverband Deutscher Privatmusikschulen - bdpm e.V.;48 4.2.1;3.2.1 Allgemeines;48 4.2.2;3.2.2 Ziele des bdpm e.V.;49 4.2.3;3.2.3 Mitgliedschaft;50 4.2.4;3.2.4 Aktivitäten des Verbandes;51 4.3;3.3 Franchiseunternehmen YAMAHA-Musikschule;54 5;4 Resümee;57 6;5 Anhänge und Beilagen;58 6.1;5.1 Satzung des Bundesverbandes deutscher Privatmusikschulen e.V.;58 6.2;5.2 Zielsetzungen des Bundesverband deutscher Privatmusikschulen e.V.;69 6.3;5.3 Allgemeine Informationen und Aufnahmekriterien zur Mitgliedschaft beim bdpm e.V.;71 7;6 Quellen- und Literaturverzeichnis;74 7.1;6.1 Onlinequellen;74 7.2;6.2 Literatur;75 7.3;6.3 Umfragen/Recherchen/Auswertungen;77 7.3.1;6.3.1 Gebührenrecherche Musikschulen im bdpm;77 7.3.2;6.3.2 Fragebogenauswertung - Privatmusikschulen im bdpm e.V.;79 8;7 Verzeichnis der Abkürzungen;91 1;Inhaltsverzeichnis ;6 2;1 Einführung;10 2.1;1.1 Datenschutzerklärung;11 3;2 Die Stellung der Musikschule im Bildungswesen der Bundesrepublik Deutschland;12 3.1;2.1 Allgemeines;12 3.2;2.2 Bildungsauftrag - Kulturauftrag;12 3.3;2.3 Gesetzliche Verankerung der Musikschule;14 3.3.1;2.3.1 Gesetz zur Förderung der Musikschulen im Land Brandenburg;15 3.3.2;2.3.2 Verordnung über die Führung der Bezeichnung Singschule und Musikschule (Sing- und Musikschulverordnung);17 3.3.3;2.3.3 Verordnung zur Förderung der Musikschulen - Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Musikschulen für das Land Sachsen-Anhalt;18 3.4;2.4 Musikschulen im VdM;20 3.5;2.5 Musikschulen im kommunalen Betrieb;22 3.5.1;2.5.1 Beschäftigungsverhältnisse und Vergütung an VdM - Musikschulen;22 3.5.2;2.5.2 Trägerformen;27 3.5.3;2.5.3 Der Regiebetrieb;27 3.5.4;2.5.4 der Eigenbetrieb/die eigenbetriebsähnliche Einrichtung;27 3.5.5;2.5.5 (Gemeinnützige) Gesellschaft mit beschränkter Haftung;29 3.5.6;2.5.6 Zweckverband;30 3.5.7;2.5.7 Verein;30 3.5.8;2.5.8 Stiftung;31 3.5.9;2.5.9 Zusammenfassung;31 3.6;2.6 Finanzierung im kommunalen Bereich;31 3.6.1;2.6.1 Gebührenvergleiche;33 3.6.2;2.6.2 Kosten;37 4;3 Private Musikschulen;39 4.1;3.1 Die Privatmusikschule - Merkmale & Profile;39 4.1.1;3.1.1 Rechtsformen bei privater Trägerschaft;39 4.1.2;3.1.2 Wann entstanden und warum entstehen private Musikschulen?;39 4.1.3;3.1.3 Schülerzahlen;40 4.1.4;3.1.4 Das Lehrpersonal;40 4.1.5;3.1.5 Beschäftigungsverhältnisse;41 4.1.6;3.1.6 Vergütung des Lehrpersonals;43 4.1.7;3.1.7 Einbeziehung der Lehrkräfte in außerunterrichtliche Aktivitäten;43 4.1.8;3.1.8 Unterrichtsangebote und Unterrichtsformen;44 4.1.9;3.1.9 Die beliebtesten Instrumente;44 4.1.10;3.1.10 Finanzierung;46 4.1.11;3.1.11 Wo sehen Privatmusikschulen Vorzüge gegenüber kommunalen Einrichtungen?;46 4.1.12;3.1.12 Lehrpläne;47 4.1.13;3.1.13 Teilnahme an Wettbewerben;48 4.2;3.2 Der Bundesverband Deutscher Privatmusikschulen - bdpm e.V.;48 4.2.1;3.2.1 Allgemeines;48 4.2.2;3.2.2 Ziele des bdpm e.V.;49 4.2.3;3.2.3 Mitgliedschaft;50 4.2.4;3.2.4 Aktivitäten des Verbandes;51 4.3;3.3 Franchiseunternehmen YAMAHA-Musikschule;54 5;4 Resümee;57 6;5 Anhänge und Beilagen;58 6.1;5.1 Satzung des Bundesverbandes deutscher Privatmusikschulen e.V.;58 6.2;5.2 Zielsetzungen des Bundesverband deutscher Privatmusikschulen e.V.;69 6.3;5.3 Allgemeine Informationen und Aufnahmekriterien zur Mitgliedschaft beim bdpm e.V.;71 7;6 Quellen- und Literaturverzeichnis;74 7.1;6.1 Onlinequellen;74 7.2;6.2 Literatur;75 7.3;6.3 Umfragen/Recherchen/Auswertungen;77 7.3.1;6.3.1 Gebührenrecherche Musikschulen im bdpm;77 7.3.2;6.3.2 Fragebogenauswertung - Privatmusikschulen im bdpm e.V.;79 8;7 Verzeichnis der Abkürzungen;91

Produktinformationen

Titel: Kommunale und private Musikschulen in Deutschland
Untertitel: Wirtschaftliche und pädagogische Aspekte der Musikschularbeit
Autor:
Komponist:
EAN: 9783865960719
ISBN: 978-3-86596-071-9
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Frank & Timme GmbH Verlag für wissenschaftliche Literatur
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 92
Gewicht: 135g
Größe: H211mm x B6mm x T148mm
Jahr: 2006