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"Rettungsfolter" als zulässige Verteidigungshandlung?

  • Kartonierter Einband
  • 140 Seiten
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In diesem Buch wird untersucht, ob die "Rettungsfolter" (die Folterung zB eines Entführers, um den Aufenthaltsort des En... Weiterlesen
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Beschreibung

In diesem Buch wird untersucht, ob die "Rettungsfolter" (die Folterung zB eines Entführers, um den Aufenthaltsort des Entführten zu erfahren) als zulässige Nothilfehandlung anzusehen ist. Ist die Folterung eines Angreifers zum ausschließlichen Zweck der Lebensrettung eines unschuldigen Opfers eine erforderliche und gebotene bzw. notwendige Verteidigungshandlung? Um diese Frage zu beantworten, werden die Schranken der Notwehr einer eingehenden Prüfung unterzogen. Es wird erörtert, ob eines oder mehrere der Prinzipien der Notwehr, wie zB jenes der Rechtsbewährung, der Zulässigkeit der Rettungsfolter entgegenstehen. In diesem Zusammenhang werden insbesondere die verfassungs- und völkerrechtlichen Normen diskutiert, die der Rettungsfolter entgegenstehen könnten. Der Schutz der Menschenwürde wird ebenso ausführlich betrachtet wie das Folterverbot. Dabei gilt es zu überprüfen, ob einerseits die Rettungsfolter überhaupt in den Schutzbereich des jeweiligen Grund- und Menschenrechts eingreift und andererseits ob ein allfälliger Eingriffsvorbehalt einen solchen Eingriff erlaubt. All das genannte wird für die deutsche wie auch für die österreichische Rechtsordnung besprochen.

Autorentext

Andreas Weberndorfer, Dr. rer.nat., Dr. iur.: Studium derPsychologie (Schwerpunkt: Sozial- und Entscheidungspsychologie;Promotion 2006) und der Rechtswissenschaften (Schwerpunkt:nationales und internationales Strafrecht; Promotion 2009) an derParis-Lodron-Universität Salzburg.



Klappentext

In diesem Buch wird untersucht, ob die"Rettungsfolter" (die Folterung zB eines Entführers,um den Aufenthaltsort des Entführten zu erfahren) alszulässige Nothilfehandlung anzusehen ist. Ist dieFolterung eines Angreifers zum ausschließlichen Zweckder Lebensrettung eines unschuldigen Opfers eineerforderliche und gebotene bzw. notwendigeVerteidigungshandlung? Um diese Frage zu beantworten,werden die Schranken der Notwehr einer eingehendenPrüfung unterzogen. Es wird erörtert, ob eines odermehrere der Prinzipien der Notwehr, wie zB jenes derRechtsbewährung, der Zulässigkeit der Rettungsfolterentgegenstehen. In diesem Zusammenhang werdeninsbesondere die verfassungs- und völkerrechtlichenNormen diskutiert, die der Rettungsfolterentgegenstehen könnten. Der Schutz der Menschenwürdewird ebenso ausführlich betrachtet wie dasFolterverbot. Dabei gilt es zu überprüfen, obeinerseits die Rettungsfolter überhaupt in denSchutzbereich des jeweiligen Grund- undMenschenrechts eingreift und andererseits ob einallfälliger Eingriffsvorbehalt einen solchen Eingrifferlaubt. All das genannte wird für die deutsche wieauch für die österreichische Rechtsordnung besprochen.

Produktinformationen

Titel: "Rettungsfolter" als zulässige Verteidigungshandlung?
Untertitel: Die Schranken des Notwehrrechts unter rechts-vergleichender Berücksichtigung der Rechtslage in der Bundesrepublik Deutschland
Autor:
EAN: 9783838103518
ISBN: 978-3-8381-0351-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften AG
Genre: Strafrecht
Anzahl Seiten: 140
Gewicht: 228g
Größe: H223mm x B157mm x T12mm
Jahr: 2015