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Sanierung und Restrukturierung bei Familienunternehmen: Instrumente und Maßnahmen zur Krisenbekämpfung

  • Kartonierter Einband
  • 98 Seiten
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Beschreibung

Die wirtschaftlichen Konsequenzen von Unternehmensinsolvenzen sind vielschichtig. Neben den enormen finanziellen Schäden für private Gläubiger und der Öffentlichen Hand durch Forderungs- und Steuerausfälle führen Firmenpleiten auch zu einem erheblichen Verlust an Arbeitsplätzen. Aufgrund der enormen Bedeutung des Deutschen Mittelstandes für die hiesige Wirtschaft und Gesellschaft soll die vorliegende Studie geeignete Instrumente und Maßnahmen der Sanierung und Restrukturierung aufzeigen, die ein mittelständisches Unternehmen aus einer solchen existenzbedrohenden Krisensituation befreien können. Im Vordergrund steht dabei insbesondere die Aufrechterhaltung der finanziellen Handlungsspielräume, um zunächst die drohende Insolvenz des Krisenunternehmens abzuwenden. Der Sicherung der finanziellen Grundlagen schließt sich in einem weiteren Schritt die Entwicklung und Umsetzung adäquater Restrukturierungmaßnahmen an, die zur weiteren Genesung des Unternehmens beitragen und somit die Basis für eine erfolgreichere Zukunft schaffen.

Autorentext

Andreas Wagner wurde 1983 in Forchheim (Bayern) geboren. Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Würzburg schloss er im Jahre 2010 mit dem akademischen Grad Diplom-Betriebswirt (FH) erfolgreich ab. Bereits während des Studiums sammelte der Autor umfassende praktische Erfahrungen in der Automobil- und Bankenbranche sowie in der Unternehmensberatung. Seit Ende seines Studiums arbeitet er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner in Deutschland und in den USA als Unternehmensberater im Bereich Transaction Services & Restructuring.



Leseprobe
Textprobe: Kapitel 2, Theoretische Grundlagen: 2.2, Die Unternehmenskrise: 2.2.2, Krisenursachen: Der Ausgangspunkt zur Bewältigung einer Krisensituation besteht immer in der Analyse der Krisenursachen. Ohne Kenntnis über die Gründe der vorherrschenden Unternehmenskrise ist es nicht möglich ein für das Krisenunternehmen passendes Sanierung- und Restrukturierungskonzept auf- und umzusetzen. Allerdings wird die Krisenanalyse dadurch erschwert, dass sich Unternehmenskrisen meist nicht nur auf eine Ursache zurückführen lassen, sondern aus dem Zusammenwirken unterschiedlicher krisenverursachender Faktoren entstehen (Multikausalität der Unternehmenskrise). Die qualitative Krisenursachenforschung, deren Ergebnisse sich auf Befragungen von Insolvenzverwaltern, Unternehmensberatern und Managern von Krisenunternehmen stützen, unterscheidet grundsätzlich zwischen endogenen und exogenen Krisenursachen. Während endogene Krisenursachen im Einflussbereich des Unternehmens selbst liegen (innerbetriebliche Ursachen), werden unter exogenen Krisenursachen äußere, vom Unternehmen nicht zu beeinflussende Ursachen verstanden. Bei exogenen Krisenursachen lässt sich eine weitere Unterscheidung bezüglich überbetrieblichen und zwischenbetrieblichen Ursachen treffen. Überbetriebliche Krisenursachen beziehen sich auf das Verhältnis zwischen Unternehmen und Gesamtumwelt (Makro-Sichtweise). Hierunter versteht man z.B. steuer- und konjunkturpolitische Änderungen, konjunkturelle Einflüsse, tarifpolitische Lohnauswirkungen oder Gesetzesänderungen. Zwischenbetriebliche Ursachen nehmen hingegen Bezug auf die Situation des Unternehmens in der jeweiligen Branche (Mikro-Sichtweise). Hier kommen insbesondere strukturelle Veränderungen z.B. in Form von technologischen Entwicklungen zum Tragen. Als besonderes Phänomen exogener Krisenursachen gelten Entwicklungen, die durch Trendbrüche gekennzeichnet sind. Als passende Beispiele dienen hier die Ölkrise des Jahres 1973 oder der durch die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 ausgelöste Schock an den Finanzmärkten und dem darauf folgenden massiven Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Beide Ereignisse wirkten kriseninduzierend und trafen viele Unternehmen vollkommen unvorbereitet. Die globalisierten und international vernetzten Märkte trugen in diesem Zusammenhang wesentlich zur Krisenverschärfung bei. Bei solch seltenen Krisenphänomenen besteht für die Unternehmensführung kaum die Möglichkeit, das Unternehmen proaktiv auf mögliche Konsequenzen vorzubereiten. Dennoch sollte prinzipiell die dominante Managementaufgabe darin bestehen, durch geeignete Unternehmensplanung, -steuerung und kontrolle sich abzeichnende wirtschaftliche (Negativ-)Entwicklungen zu antizipieren und frühzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten. Buth/ Hermanns liefern unter Berücksichtigung zahlreicher empirischer Studien eine mögliche Systematisierung typischer exogener und endogener Krisenursachen. Demnach lassen sich folgende vier krisenauslösende Elemente unterscheiden: Mangelhafte Reaktion auf Nachfragerückgänge: Typischerweise führen Nachfragerückgänge in Form von Konjunktur- oder Branchenkrisen sowie durch Veränderungen der Kundennachfrage zu Preissenkungen ( Rabattschlachten ). Mit diesen verminderten Umsatzerlösen geht eine fehlende Anpassung der Kostenbasis einher, was in der Folge zwangsläufig zu Verlusten führt. Mangelhafte Reaktion auf Veränderungen des Wettbewerbs: Viele Krisenfälle sind zurückzuführen auf eine nicht adäquate Reaktion auf Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, wie z.B. neuer Wettbewerb aus Billiglohnländern, neue Technologien oder neue Geschäftsmodelle und Produkte. Als typische Beispiele gelten die Verlagerung der Textil- und Elektronikindustrie nach Asien oder auch der Erfolg der Discounter und Internethändler, was besonders vielen mittelständischen Facheinzelhändlern Probleme bereitet. Überexpansion: Zum einen kann der Dr

Produktinformationen

Titel: Sanierung und Restrukturierung bei Familienunternehmen: Instrumente und Maßnahmen zur Krisenbekämpfung
Autor:
EAN: 9783954851775
ISBN: 978-3-95485-177-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Igel Verlag
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 98
Gewicht: 259g
Größe: H271mm x B187mm x T10mm
Jahr: 2014
Auflage: Erstauflage