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Der Erzchinese

  • Kartonierter Einband
  • 248 Seiten
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Abenteuer eines schlesischen Gutsbesitzerjungen, der 1785 nach Potsdam kommt und am Hof König Friedrich Wilhelms II. mit der Geist... Weiterlesen
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Beschreibung

Abenteuer eines schlesischen Gutsbesitzerjungen, der 1785 nach Potsdam kommt und am Hof König Friedrich Wilhelms II. mit der Geisterseherei konfrontiert wird.

Die Erzählung beginnt in Schlesien in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In ihrem Mittelpunkt steht Ulrich von Kuckwitz, ein Junge mit Down-Syndrom, der als einziger Spross eines Gutsbesitzers nach dem Tod des Vaters in die Welt gestoßen wird und zahlreiche Abenteuer zu bestehen hat. Ob es die Schule ist oder die Dorfkinder, die ihn voller Spott verfolgen - Kuckwitz muss alles lernen, muss sich gegen alles und jeden behaupten. Begleitet von einem Freund, beginnt der junge Mann nach einer missglückten Liebesgeschichte seinen Weg in die Fremde. Zunächst führt ihn seine Wanderschaft als 'Student' nach Breslau, wo er als Gasthörer der philosophischen Fakultät durch seltsame Einsichten die Aufmerksamkeit des Lehrkörpers auf sich zieht. Nach dem Tod der Mutter und der Verschuldung des elterlichen Gutes treibt es ihn zu einer Tante im fernen Potsdam. Unterwegs erfährt der Unerfahrene die Welt auf seine Weise: Ein Jude erzählt ihm von den Leiden seines Volkes, ein polnischer Edelmann beschwört die Völkerverständigung, ein preußischer Konzertmeister bringt endlich den jungen Mann glücklich zu seinem Bestimmungsort. Aber Potsdam ist eine unwirtliche Stadt. Militär beherrscht die Straßen, und über allem thront der König, der Große, der, näher betrachtet, Kuckwitz eher klein und giftig erscheint. Die Tante versucht, dem mittellosen Neffen zu helfen, doch ohne rechten Erfolg. Weder der Dame Anstellung bei der Gemahlin des Thronfolgers noch die Bekanntschaft mit dem Thronfolger selbst vermögen Kuckwitz aus seiner prekären Lage zu befreien. Schließlich aber betritt ein Okkultist die Szene. Dieser, ein alter Offizier und Vertrauter des späteren Königs von Preußen, verhilft halb gewollt, halb ungewollt dem Helden doch noch zu seinem Glück und macht ihn über Nacht zu einem mächtigen und vermögenden Mann.

Autorentext
von Klewitz, Andreas aufgewachsen in Jugoslawien und Dänemark, Studium der Slawistik und Ost- und Südosteuropäischen Geschichte in Berlin, freischaffender Publizist, Film- und Buchautor. Diverse Veröffentlichungen zu zeitgeschichtlichen Themen, nebenher Kurzgeschichten, 2004 erster Roman "Das Lied des Polyphem" im Berliner Parthas Verlag, 2005 "Der Erzchinese", ebenfalls bei Parthas. Jüngste Veröffentlichungen: "Endstation Deutschland" - Roman, Verlag am Park, Berlin (2015), "Kegilé oder Die seltsame Reise des Kammerdieners Jeremias Grobschmied von Brandenburg nach Afrika" - Roman, Edition diá Berlin (2016), "Eisenhandschuhs letzte Reise. Leben und Sterben des Gouverneurs Jørgen Iversen Dyppel" - Roman, Edition diá Berlin (2017). Der Autor lebt und arbeitet in Berlin.

Produktinformationen

Titel: Der Erzchinese
Untertitel: Oder wie ein törichter schlesischer Landedelmann am preußischen Hofe ein großer Herr wurde
Autor:
EAN: 9783741838804
ISBN: 978-3-7418-3880-4
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Epubli
Genre: Science Fiction & Fantasy
Anzahl Seiten: 248
Gewicht: 295g
Größe: H14mm x B190mm x T125mm
Jahr: 2016
Land: DE