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Bergarbeiter in Bolivien - Versuch einer Neubearbeitung eines klassischen Dokumentarfilms

  • Kartonierter Einband
  • 220 Seiten
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,5, Hochschule Merseburg (Soziale Arbeit. Medien. Kultur), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Im Rahmen seines Studiums der Kultur- und Medienpädagogik leistete der Autor dieser Arbeit ein frei organisiertes Praktikum in Südamerika ab, dessen Inhalt das Erstellen von Material für einen Dokumentarfilm über die Minenarbeit in Bolivien war. Auf dieses Thema stieß der Autor durch das Lesen des Buches von Domitila Barrios de Chungara, in dem die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen der Minenarbeiter Boliviens beschrieben wurde. Da das Buch vor über 20 Jahren veröffentlicht wurde, wuchs der Wunsch, mit eigenen Augen zu sehen, wie sich die Situation der Minenarbeiter in Bolivien heute darstellt, um dies zu dokumentieren. Der Dokumentarfilm wurde in diesem Jahr an der Fachhochschule Merseburg fertiggestellt. Dabei entschied sich der Autor für eine kommentarfreie Umsetzung, um die Kraft der Bilder nicht zu überdecken, sie auf den Zuschauer wirken zu lassen und zum Nachdenken anzuregen. Diese Art der filmischen Umsetzung entspricht jedoch nicht den Konventionen der aktuell in der Medienwelt vorrangigen Formate. Da ein (medien)pädagogischer Einsatz des erstellten Dokumentarfilms Minenalltag in Potosí, Bolivien angedacht ist, soll die Wirkungsweise einer ersten Untersuchung unterzogen werden. Folgende Fragestellungen sollen bearbeitet werden: - Wie wirkt die filmische Neubearbeitung des Bergarbeiterthemas auf die Probanden? - Wirft der Film aufgrund des fehlenden Kommentars Fragen auf, die die Probanden beantwortet wissen möchten? - Werden die Probanden zu einer selbständigen Auseinandersetzung mit dem Thema animiert? Im ersten Kapitel beschäftigt sich der Autor mit den Grundlagen des Dokumentarfilms. Besonders wichtig ist die Frage nach der Möglichkeit einer authentischen Darstellung der Wirklichkeit im Film, die seit der Entstehung des Films immer wieder diskutiert wird. Der zu untersuchende Dokumentarfilm Minenalltag in Potosí, Bolivien besitzt einen hohen ethnographischen Anteil, weil detailliert eine bestimmte Arbeit einer bestimmten Gruppe gezeigt wird. Deshalb werden ebenfalls die Grundlagen des ethnographischen Films behandelt und dieser als eine Untergruppe des Dokumentarfilms eingeordnet. Kapitel zwei ist dem (Zinn-)Bergbau in Bolivien gewidmet. Dieser hat sich durch die Reprivatisierung des hochverschuldeten staatlichen Bergbaus seit dem Jahre 1985 grundlegend in seiner Struktur geändert. Der Preisverfall des Zinns seit dem großen Zinncrash, also dem Zusammenbruch des internationalen Zinnabkommens im selben Jahr, verstärkte die Probleme innerhalb der bolivianischen Montanindustrie. Vielen Bergarbeitern in Bolivien bleibt durch diese Entwicklungen oft nur die Möglichkeit, eine Tätigkeit innerhalb des sogenannten informellen Bergbausektors anzunehmen, die mit einer fehlenden sozialen Absicherung und somit weiterhin sehr schwierigen Arbeits- und Lebensbedingungen verbunden ist. Kapitel drei ist der Hauptteil der Arbeit und betrifft die Untersuchung über die Wirkungsweise des Dokumentarfilms Minenalltag in Potosí, Bolivien . Vor der eigentlichen Untersuchung wird sich mit dem Dokumentarfilm Bergarbeiter im Hochland von Bolivien aus dem Jahre 1966 auseinandergesetzt, da er in seiner filmischen Umsetzung mit durchgängigem Kommentar ein Gegenstück zum Dokumentarfilm des Autors darstellt. Bergarbeiter im Hochland von Bolivien wurde über Jahre in den Schulen der BRD verwendet. Bernward Wember hat sich mit dem manipulativen Charakter vor allem des Kommentars dieses Filmes auseinandergesetzt und Fehlleistungen aufgezeigt. Der Autor dieser Arbeit betrachtet im speziellen das beigefügte Begleitheft des Filmes näher, da zum möglichen (medien)pädagogischen Einsatz des eige...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Im Rahmen seines Studiums der Kultur- und Medienpädagogik leistete der Autor dieser Arbeit ein frei organisiertes Praktikum in Südamerika ab, dessen Inhalt das Erstellen von Material für einen Dokumentarfilm über die Minenarbeit in Bolivien war. Auf dieses Thema stieß der Autor durch das Lesen des Buches von Domitila Barrios de Chungara, in dem die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen der Minenarbeiter Boliviens beschrieben wurde. Da das Buch vor über 20 Jahren veröffentlicht wurde, wuchs der Wunsch, mit eigenen Augen zu sehen, wie sich die Situation der Minenarbeiter in Bolivien heute darstellt, um dies zu dokumentieren. Der Dokumentarfilm wurde in diesem Jahr an der Fachhochschule Merseburg fertiggestellt. Dabei entschied sich der Autor für eine kommentarfreie Umsetzung, um die Kraft der Bilder nicht zu überdecken, sie auf den Zuschauer wirken zu lassen und zum Nachdenken anzuregen. Diese Art der filmischen Umsetzung entspricht jedoch nicht den Konventionen der aktuell in der Medienwelt vorrangigen Formate. Da ein (medien)pädagogischer Einsatz des erstellten Dokumentarfilms Minenalltag in Potosí, Bolivien angedacht ist, soll die Wirkungsweise einer ersten Untersuchung unterzogen werden. Folgende Fragestellungen sollen bearbeitet werden: - Wie wirkt die filmische Neubearbeitung des Bergarbeiterthemas auf die Probanden? - Wirft der Film aufgrund des fehlenden Kommentars Fragen auf, die die Probanden beantwortet wissen möchten? - Werden die Probanden zu einer selbständigen Auseinandersetzung mit dem Thema animiert? Im ersten Kapitel beschäftigt sich der Autor mit den Grundlagen des Dokumentarfilms. Besonders wichtig ist die Frage nach der Möglichkeit einer authentischen Darstellung der Wirklichkeit im Film, die seit der Entstehung des Films immer wieder diskutiert wird. Der zu untersuchende Dokumentarfilm Minenalltag in Potosí, Bolivien besitzt einen hohen ethnographischen Anteil, weil detailliert eine bestimmte Arbeit einer bestimmten Gruppe gezeigt wird. Deshalb werden ebenfalls die Grundlagen des ethnographischen Films behandelt und dieser als eine Untergruppe des Dokumentarfilms eingeordnet. Kapitel zwei ist dem (Zinn-)Bergbau in Bolivien gewidmet. Dieser hat sich durch die Reprivatisierung des hochverschuldeten staatlichen Bergbaus seit dem Jahre 1985 grundlegend in seiner Struktur geändert. Der Preisverfall des Zinns seit dem großen Zinncrash, also dem Zusammenbruch des internationalen [...]

Produktinformationen

Titel: Bergarbeiter in Bolivien - Versuch einer Neubearbeitung eines klassischen Dokumentarfilms
Autor:
EAN: 9783838695426
ISBN: 978-3-8386-9542-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Medien & Kommunikation
Anzahl Seiten: 220
Gewicht: 324g
Größe: H210mm x B148mm x T15mm
Jahr: 2006