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Das Fegefeuer

  • Kartonierter Einband
  • 136 Seiten
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Wie entstand im Christentum die Vorstellung vom Fegefeuer, obwohl sie im Judentum nicht belegt ist und sich auch in der Bibel dazu... Weiterlesen
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Beschreibung

Wie entstand im Christentum die Vorstellung vom Fegefeuer, obwohl sie im Judentum nicht belegt ist und sich auch in der Bibel dazu keine klare Aussage findet? Diese neue Studie über das Fegefeuer geht zu den Anfängen zurück und konzentriert sich auf die Entwicklung in der frühen Kirche. Dazu werden zentrale Texte Perpetuas, Tertullians und Cyprians u.a. analysiert. So können auch Phänomene der Gnosis und der Apokalyptik neu verstanden werden. Andreas Merkt geht vor allem der Frage nach, ob das Fegefeuer antike Wurzeln hat und wie diese Glaubensvorstellung mit der frühkirchlichen Bußpraxis zusammenhängt.

Die Vorstellung vom Fegefeuer, also einem Ort der Läuterung nach dem Tod, gehört zum festen Bestand der landläufigen christlichen Glaubensüberzeugung. Die Wenigsten wissen allerdings, dass diese Vorstellung keine Grundlage im biblischen Text hat. Woher kommt sie also, wie fand sie in die christliche Dogmatik Eingang und welchen Stellenwert hat das Purgatorium für eine zeitgenössische Theologie? Hier wird eine Studie über die Entstehung der Vorstellung vom Fegefeuer vorgelegt, die sich - ergänzend zu Jacques LeGoffs bekannter Arbeit zum Fegefeuer im Mittelalter - auf die Entwicklung in der frühen Kirche konzentriert. Die Analyse und Interpretation wichtiger Texte bei Perpetua, Tertullian, Cyprian u.a. eröffnet neue Perspektiven des Verständnisses, auch gnostischer Sichtweisen. Da das Fegefeuer in der Bibel oder dem Judentum nicht zweifelsfrei belegt ist, geht der Autor der Frage nach, ob es antike Wurzeln hat und wie die Fegefeuervorstellung mit der frühkirchlichen Bußpraxis zusammenhängt. Damit wird ein zentrales Stück der Theologiegeschichte beleuchtet, das nicht nur von historischem oder kirchenhistorischem Interesse ist, sondern auch für die zeitgenössische Theologie, insbesondere in der Eschatologie.

Autorentext

Andreas Merkt, geb. 1967, ist Professor für Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Universität Regensburg.



Klappentext

Die Vorstellung vom Fegefeuer, also einem Ort der Läuterung nach dem Tod, gehört zum festen Bestand der landläufigen christlichen Glaubensüberzeugung. Die Wenigsten wissen allerdings, dass diese Vorstellung keine Grundlage im biblischen Text hat. Woher kommt sie also, wie fand sie in die christliche Dogmatik Eingang und welchen Stellenwert hat das Purgatorium für eine zeitgenössische Theologie? Hier wird eine Studie über die Entstehung der Vorstellung vom Fegefeuer vorgelegt, die sich - ergänzend zu Jacques LeGoffs bekannter Arbeit zum Fegefeuer im Mittelalter - auf die Entwicklung in der frühen Kirche konzentriert. Die Analyse und Interpretation wichtiger Texte bei Perpetua, Tertullian, Cyprian u.a. eröffnet neue Perspektiven des Verständnisses, auch gnostischer Sichtweisen. Da das Fegefeuer in der Bibel oder dem Judentum nicht zweifelsfrei belegt ist, geht der Autor der Frage nach, ob es antike Wurzeln hat und wie die Fegefeuervorstellung mit der frühkirchlichen Bußpraxis zusammenhängt. Damit wird ein zentrales Stück der Theologiegeschichte beleuchtet, das nicht nur von historischem oder kirchenhistorischem Interesse ist, sondern auch für die zeitgenössische Theologie, insbesondere in der Eschatologie.

Produktinformationen

Titel: Das Fegefeuer
Untertitel: Entstehung und Funktion einer Idee
Autor:
EAN: 9783534236862
ISBN: 978-3-534-23686-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: wbg academic
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 136
Gewicht: 188g
Größe: H216mm x B131mm x T12mm
Jahr: 2011
Auflage: 01.2011