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Konstruktion von Nation und Staat in Osteuropa

  • Kartonierter Einband
  • 112 Seiten
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Knapp zwei Jahrzehnte nach dem Ende der Sowjetunion suchen viele ihrer Nachfolgestaaten noch n... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Knapp zwei Jahrzehnte nach dem Ende der Sowjetunion suchen viele ihrer Nachfolgestaaten noch nach ihrer Identität. So auch die Republik Moldau, deren Entstehung die meisten Beobachter überraschte, weil sie einen Anschluss an Rumänien für wahrscheinlicher hielten. Bis heute erweist sich die unsichere nationale Identität des Landes als ein Transformationshemmnis. Gelähmt ist das Land auch durch den Konflikt um die Region Transnistrien, in der sich nach einem Bürgerkrieg erstaunlich rasch ein de-facto-Staat entwickelt hat, dessen Regime den Status einer autonomen Nation für sich beansprucht. Nationalstaatsbildung - in Westeuropa eine Erscheinung des 19. Jahrhunderts - ist in Osteuropa heute noch in vollem Gange. Die Wurzeln dieser Entwicklung liegen in der besonderen historischen Konstellation dieser Region, in der eine verspätete Modernisierung und wechselnde Fremdherrschaften aufeinander trafen und eigenständige Nationenbildungen kleiner Völker unterbanden. Nationalistische Diskurse wurden instrumentalisiert und vielfach umgeschrieben. Dieses Buch verfolgt die kurvenreiche Entwicklung der moldauischen Nation bis in die Gegenwart und legt die Fundamente der aktuellen Konflikte frei.

Autorentext

Der Autor lebt als Freier Journalist in Köln. Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und Romanistik in Köln und Prag, Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung. Reportagen und Berichte aus Mittel-Ost-Europa für Zeitungen und das Internet. Bisher veröffentlicht: "DDR Museum Berlin. Alltag eines vergangenen Staates zum Anfassen."



Klappentext

Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Knapp zwei Jahrzehnte nach dem Ende der Sowjetunion suchen viele ihrer Nachfolgestaaten noch nach ihrer Identität. So auch die Republik Moldau, deren Entstehung die meisten Beobachter überraschte, weil sie einen Anschluss an Rumänien für wahrscheinlicher hielten. Bis heute erweist sich die unsichere nationale Identität des Landes als ein Transformationshemmnis. Gelähmt ist das Land auch durch den Konflikt um die Region Transnistrien, in der sich nach einem Bürgerkrieg erstaunlich rasch ein de-facto-Staat entwickelt hat, dessen Regime den Status einer autonomen Nation für sich beansprucht. Nationalstaatsbildung - in Westeuropa eine Erscheinung des 19. Jahrhunderts - ist in Osteuropa heute noch in vollem Gange. Die Wurzeln dieser Entwicklung liegen in der besonderen historischen Konstellation dieser Region, in der eine verspätete Modernisierung und wechselnde Fremdherrschaften aufeinander trafen und eigenständige Nationenbildungen kleiner Völker unterbanden. Nationalistische Diskurse wurden instrumentalisiert und vielfach umgeschrieben. Dieses Buch verfolgt die kurvenreiche Entwicklung der moldauischen Nation bis in die Gegenwart und legt die Fundamente der aktuellen Konflikte frei.

Produktinformationen

Titel: Konstruktion von Nation und Staat in Osteuropa
Untertitel: Transnistrien und die Republik Moldau
Autor:
EAN: 9783639435054
ISBN: 978-3-639-43505-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: AV Akademikerverlag
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 112
Gewicht: 183g
Größe: H220mm x B150mm x T7mm
Veröffentlichung: 01.07.2012
Jahr: 2012
Auflage: Aufl.
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