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Das erste Jahr der Hamburger Südsee-Expedition in Deutsch-Neuguinea (1908 - 1909)

  • Kartonierter Einband
  • 296 Seiten
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note:... Weiterlesen
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Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Universität Bayreuth (Fakultät für Geisteswissenschaften II, Neueste Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Zwischen dem 8. Juli 1908 und dem 22. April 1910 erforschte die Besatzung des von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung ausgerüsteten Dampfers, Peiho, die Inselwelt des Südpazifiks. Insbesondere das Bismarck-Archipel mit Neuguinea, Neupommern, den Admiralitäts-Inseln und der St.-Matthias-Gruppe standen im Mittelpunkt des Interesses dieser Reise. Die Hamburger Südsee-Expedition steht in der Tradition verschiedener Forschungsreisen in die Südsee. Schon das Hamburger Handelshaus Godeffroy hatte im 19. Jahrhundert Sammler und Forscher in die Südsee entsandt. Ihr Schwerpunkt lag auf der naturwissenschaftlichen Erforschung Neuguineas. Auch Otto Finsch hatte in den Jahren 1879 bis 1882 erstmals den melanesischen Raum betreten und eine anthropologische Sammlung anlegen gekonnt. Weiterhin hatte die Neuguinea- Kompanie wichtige Erkenntnisse über die Bevölkerung in den Gebieten, mit denen sie in Handelskontakt stand, sammeln können. Auch die Kaiser- Wilhelm- Land- Expedition aus dem Jahre 1896 und die Deutsche Marineexpedition von 1895 standen in dieser Tradition der Forschungsreisen. Die Erkenntnisse dieser Expeditionen konnten von den Mitgliedern der Hamburger Südsee-Expedition verwendet werden. Nicht zur Verwendung konnten die Ergebnisse der folgenden Reisen, wie zum Beispiel der Sapper-Friederici-Expedition der Jahre 1908 und 1909 und der Kaiserin- Augusta- Fluss- Expedition der Jahre 1912 und 1913 kommen. Diese Erkundungen setzten die Tradition der Forschungsreisen, in der nun auch die Hamburger Südsee-Expedition ihren Platz gefunden hatte, fort und profitierten von deren Ergebnissen. Organisiert wurde die Expedition durch Prof. Georg Thilenius, dem Leiter des Hamburger Völkerkundemuseums. Die Reise wurde in zwei Teilabschnitten durchgeführt. So untersuchte die Hamburger Südsee- Expedition unter der Führung von Prof. Friedrich Fülleborn im ersten Jahr der Reise die Inselwelt Melanesiens und im zweiten Jahr unter der Leitung von Prof. Augustin Krämer das Gebiet in Mikronesien. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Forschungsreihe, den Ergebnissen der Südsee-Expedition , bis in die 50er- Jahre des 20. Jahrhunderts veröffentlicht. Hierbei standen zumeist die ethnografischen Befunde im Mittelpunkt. Ziel der vorliegenden Arbeit soll es daher sein, exemplarisch für das erste Jahr der Reise folgende Punkte zu untersuchen: Zum Ersten werden der Beschluss und der Plan zur Entsendung einer Expedition in die Südsee dargestellt. Im Rahmen dieser Untersuchung wird kurz auf die Gründung der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung eingegangen. Anschließend werden die Konzeptionen zur Entsendung einer Expedition nach Thilenius aufgezeigt. Der zweite Punkt zeigt einen Teil des Planes der Expedition aus dem Jahre 1908. Thilenius stellte hierbei die Aufgaben der Expedition dar. Insbesondere die Erforschung der Gebiete, welche das Schiff anlaufen sollte, ist hierbei wichtig. Er übernahm diese Vorstellungen unter anderem aus der Denkschrift über eine hamburgische Expedition nach der Südsee von 1907. Der Auftrag noch nicht entdeckte Inseln am Äquator zu finden, wurde hier auch angeführt. Das negative Ergebnis konnte er hierbei noch nicht kennen, so dass dieser Teil des Plans der Expedition mit sehr großer Wahrscheinlichkeit vor Antritt der Reise in dieses Gebiet geschrieben wurde. Der dritte Punkt wird den Ablauf der Reise ihre Höhepunkte und Probleme anhand des offiziellen Chronisten Franz Hellwig, des Fotografen, Hans Vogel, des Ethnografen, Otto Reche, und des Leiters der Reise, Prof. Fülleborn, darstellen. Hier soll der Umgang mit den Einheimischen s...

Autorentext
Dr. theol. Andreas Leipold ist Vikar der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Bad Hersfeld.

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Zwischen dem 8. Juli 1908 und dem 22. April 1910 erforschte die Besatzung des von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung ausgerüsteten Dampfers, Peiho, die Inselwelt des Südpazifiks. Insbesondere das Bismarck-Archipel mit Neuguinea, Neupommern, den Admiralitäts-Inseln und der St.-Matthias-Gruppe standen im Mittelpunkt des Interesses dieser Reise. Die Hamburger Südsee-Expedition steht in der Tradition verschiedener Forschungsreisen in die Südsee. Schon das Hamburger Handelshaus Godeffroy hatte im 19. Jahrhundert Sammler und Forscher in die Südsee entsandt. Ihr Schwerpunkt lag auf der naturwissenschaftlichen Erforschung Neuguineas. Auch Otto Finsch hatte in den Jahren 1879 bis 1882 erstmals den melanesischen Raum betreten und eine anthropologische Sammlung anlegen gekonnt. Weiterhin hatte die Neuguinea- Kompanie wichtige Erkenntnisse über die Bevölkerung in den Gebieten, mit denen sie in Handelskontakt stand, sammeln können. Auch die Kaiser- Wilhelm- Land- Expedition aus dem Jahre 1896 und die Deutsche Marineexpedition von 1895 standen in dieser Tradition der Forschungsreisen. Die Erkenntnisse dieser Expeditionen konnten von den Mitgliedern der Hamburger Südsee-Expedition verwendet werden. Nicht zur Verwendung konnten die Ergebnisse der folgenden Reisen, wie zum Beispiel der Sapper-Friederici-Expedition der Jahre 1908 und 1909 und der Kaiserin- Augusta- Fluss- Expedition der Jahre 1912 und 1913 kommen. Diese Erkundungen setzten die Tradition der Forschungsreisen, in der nun auch die Hamburger Südsee-Expedition ihren Platz gefunden hatte, fort und profitierten von deren Ergebnissen. Organisiert wurde die Expedition durch Prof. Georg Thilenius, dem Leiter des Hamburger Völkerkundemuseums. Die Reise wurde in zwei Teilabschnitten durchgeführt. So untersuchte die Hamburger Südsee- Expedition unter der Führung von Prof. Friedrich Fülleborn im ersten Jahr der Reise die Inselwelt Melanesiens und im zweiten Jahr unter der Leitung von Prof. Augustin Krämer das Gebiet in Mikronesien. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Forschungsreihe, den Ergebnissen der Südsee-Expedition , bis in die 50er- Jahre des 20. Jahrhunderts veröffentlicht. Hierbei standen zumeist die ethnografischen Befunde im Mittelpunkt. Ziel der vorliegenden Arbeit soll es daher sein, exemplarisch für das erste Jahr der Reise folgende Punkte zu untersuchen: Zum Ersten werden der Beschluss und der Plan zur Entsendung einer Expedition in die Südsee [...]

Produktinformationen

Titel: Das erste Jahr der Hamburger Südsee-Expedition in Deutsch-Neuguinea (1908 - 1909)
Autor:
EAN: 9783836601535
ISBN: 978-3-8366-0153-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Neuzeit bis 1918
Anzahl Seiten: 296
Gewicht: 431g
Größe: H210mm x B148mm x T20mm
Jahr: 2007