Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Der Rückzug des Denkens in die Philosophie des Bildes

  • Kartonierter Einband
  • 112 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Wenn die Bildtheorie bisher vor allem die Spaltung des Bildbegriffs befördert hat, dann weil die Bildfrage noch nicht umfassend ge... Weiterlesen
20%
26.90 CHF 21.50
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 4 bis 6 Werktagen.

Beschreibung

Wenn die Bildtheorie bisher vor allem die Spaltung des Bildbegriffs befördert hat, dann weil die Bildfrage noch nicht umfassend genug gestellt worden ist. Bevor entschieden werden kann, ob ein Bild Zeichen oder Wahrnehmungsphänomen ist, sind zunächst die prinzipiellen Bildzugänge zu erfassen. Der theoretische Bildbegriff, das Bild im Alltag sowie die ursprüngliche Bilderfahrung weisen ein je eigenes Grundverhältnis in der Begegnung mit dem Bild auf. Während der Begriff die Gegenstandskategorie voraussetzt, dominiert im Alltag Gegenstandsvergessenheit. Im Alltag ist nicht Objektivität maßgeblich, sondern allein der existenzielle Bezug. Die Scheidung von Bildzugängen orientiert sich an der Art und Weise, wie mittels Sprache Anschluß an das Bild gefunden wird, woraus sich Modi des Bildgesprächs ergeben. Der Modus der Reflexion verlangt eine strikte Trennung zwischen Aussage- und Betrachtungsebene; im Modus der Transformation gehen Sehen und Sprechen ineinander über. Die ursprüngliche Bilderfahrung, in der sich die Andersartigkeit bzw. die Heterogenität des Bildseins offenbart, setzt dagegen ein schöpferisches Verhältnis von sprachlichem Ausdruck und der Wahrnehmung voraus.

Autorentext
Andreas Küker, geb. 1963 in Peine, studierte Philosophie an der Universität Trier. 2002 erschien die Dissertation mit dem Titel: Transformation, Reflexion und Heterogenität. Eine Untersuchung zu den Deutungsperspektiven der Kunst in der Philosophie Ernst Cassirers.

Klappentext

Wenn die Bildtheorie bisher vor allem die Spaltung des Bildbegriffs befördert hat, dann weil die Bildfrage noch nicht umfassend genug gestellt worden ist. Bevor entschieden werden kann, ob ein Bild Zeichen oder Wahrnehmungsphänomen ist, sind zunächst die prinzipiellen Bildzugänge zu erfassen. Der theoretische Bildbegriff, das Bild im Alltag sowie die ursprüngliche Bilderfahrung weisen ein je eigenes Grundverhältnis in der Begegnung mit dem Bild auf. Während der Begriff die Gegenstandskategorie voraussetzt, dominiert im Alltag Gegenstandsvergessenheit. Im Alltag ist nicht Objektivität maßgeblich, sondern allein der existenzielle Bezug. Die Scheidung von Bildzugängen orientiert sich an der Art und Weise, wie mittels Sprache Anschluß an das Bild gefunden wird, woraus sich Modi des Bildgesprächs ergeben. Der Modus der Reflexion verlangt eine strikte Trennung zwischen Aussage- und Betrachtungsebene; im Modus der Transformation gehen Sehen und Sprechen ineinander über. Die ursprüngliche Bilderfahrung, in der sich die Andersartigkeit bzw. die Heterogenität des Bildseins offenbart, setzt dagegen ein schöpferisches Verhältnis von sprachlichem Ausdruck und der Wahrnehmung voraus.

Produktinformationen

Titel: Der Rückzug des Denkens in die Philosophie des Bildes
Autor:
EAN: 9783826034541
ISBN: 978-3-8260-3454-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: 20. & 21. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 112
Gewicht: 207g
Größe: H238mm x B154mm x T14mm
Jahr: 2007
Land: DE