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Zahlen als Zeugen

  • Kartonierter Einband
  • 265 Seiten
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Die nationalsozialistischen Konzentrationslager und ihre so genannten ""Häftlingsgesellschaften"" stellen die ... Weiterlesen
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Beschreibung

Die nationalsozialistischen Konzentrationslager und ihre so genannten ""Häftlingsgesellschaften"" stellen die soziologische Forschung vor eine permanente Herausforderung: Kann ein derartiger Ausnahmezustand überhaupt mit den "herkömmlichen" Konzepten und Methoden der Soziologie erfasst werden? Die Antwort darauf fällt in der Forschung unterschiedlich aus, die Basis der Analysen bildeten allerdings stets qualitative Methoden, die sich mit den Memoiren der Überlebenden beschäftigten. Mit dem vorliegenden Band leistet der Autor einen wichtigen Beitrag zu diesen Debatten. Ausgehend von fundierten statistischen Analysen der Daten zu über 166.000 namentlich bekannten Häftlingen des KZ Mauthausen legt die Untersuchung Muster hinter Phänomenen wie der "täglichen Sterblichkeit" frei und lässt tradierte Bilder von Häftlingsgruppen wie den "Kriminellen" in einem neuen Licht erscheinen. Durch den Blick auf neue Methoden rückt der Autor einen neuen und einzigartigen Quellen-Fundus ins Zentrum der Analyse. Die Ergebnisse und Interpretationen der statistischen Berechnungen führen zu aufschlussreichen Aussagen über die Konstituierung der "sozialen Ordnung" der Häftlingsgesellschaft.

Autorentext
Andreas Kranebitter, geboren 1982 in Wien, ist Soziologe und Politikwissenschafter und seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Das Buch basiert auf einer Diplomarbeit, für die er den Herbert-Steiner-Förderpreis des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands und den Preis der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie für herausragende Abschlussarbeiten erhielt.

Klappentext

Die nationalsozialistischen Konzentrationslager und ihre so genannten "Häftlingsgesellschaften" stellen die soziologische Forschung vor eine permanente Herausforderung: Kann ein derartiger Ausnahmezustand überhaupt mit den "herkömmlichen" Konzepten und Methoden der Soziologie erfasst werden? Die Antwort darauf fällt in der Forschung unterschiedlich aus, die Basis der Analysen bildeten allerdings stets qualitative Methoden, die sich mit den Memoiren der Überlebenden beschäftigten. Mit dem vorliegenden Band leistet der Autor einen wichtigen Beitrag zu diesen Debatten. Ausgehend von fundierten statistischen Analysen der Daten zu über 166.000 namentlich bekannten Häftlingen des KZ Mauthausen legt die Untersuchung Muster hinter Phänomenen wie der "täglichen Sterblichkeit" frei und lässt tradierte Bilder von Häftlingsgruppen wie den "Kriminellen" in einem neuen Licht erscheinen. Durch den Blick auf neue Methoden rückt der Autor einen neuen und einzigartigen Quellen-Fundus ins Zentrum der Analyse. Die Ergebnisse und Interpretationen der statistischen Berechnungen führen zu aufschlussreichen Aussagen über die Konstituierung der "sozialen Ordnung" der Häftlingsgesellschaft.

Produktinformationen

Titel: Zahlen als Zeugen
Untertitel: Soziologische Analysen zur Häftlingsgesellschaft des KZ Mauthausen
Autor:
EAN: 9783700319054
ISBN: 978-3-7003-1905-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: new academic press
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 265
Gewicht: 432g
Größe: H226mm x B157mm x T20mm
Jahr: 2015