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Jüdische Autonomie in der frühen Neuzeit

  • Fester Einband
  • 856 Seiten
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Beschreibung

Im Zentrum der wenig erforschten jüdischen Geschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts steht die Frage nach der Autonomie jüdischer Gemeinden und jüdischer Kultur. Anhand zweier zentraler Gesichtspunkte, der Wahrnehmung von Recht und Gemeinschaft, beschreibt Andreas Gotzmann erstmals die Funktion, Grundlagen und Strukturen der organisatorischen Eigenständigkeit und des kulturellen Selbstverständnisses der jüdischen Gemeinschaft. Neben Aspekten der Organisation, Sicherung und Bewertung der jüdischen Rechtssphäre kommen die Begriffe von Vergesellschaftung, Zugehörigkeit und Hierarchie zur Sprache, wie diese in den Bezügen zwischen jüdischer Gemeinschaft und christlicher Umwelt sowie zwischen Norm und Praxis sichtbar werden. Zugleich verfolgt der Autor die entscheidende Frage nach der Bedeutung des Rabbinats und der rabbinischen Theologie für das zeitgenössische Judentum. Über den engeren fachlichen Rahmen hinaus entwickelt er eine innovative kulturwissenschaftlich-historische Analytik komplexer Zusammenhänge und diskursiver Spannungsfelder.

Autorentext

Andreas Gotzmann, geb. 1960, Professor für Judaistik und Religionswissenschaft an der Universität Erfurt. Veröffentlichungen u.a.: Jüdisches Recht im kulturellen Prozeß (1997); Eigenheit und Einheit (2002); als Herausgeber gemeinsam mit Christian Wiese: Modern Judaism and Historical Consciousness (2007); mit Stephan Wendehorst: Juden im Recht (2007); mit Michael Brenner und Yfaat Weiss: Germans - Jews - Czechs (2006); mit Rainer Liedtke und Till van Rahden: Juden - Bürger - Deutsche (2001).



Klappentext

Im Zentrum der wenig erforschten jüdischen Geschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts steht die Frage nach der Autonomie jüdischer Gemeinden und jüdischer Kultur. Anhand zweier zentraler Gesichtspunkte, der Wahrnehmung von Recht und Gemeinschaft, beschreibt Andreas Gotzmann erstmals die Funktion, Grundlagen und Strukturen der organisatorischen Eigenständigkeit und des kulturellen Selbstverständnisses der jüdischen Gemeinschaft. Neben Aspekten der Organisation, Sicherung und Bewertung der jüdischen Rechtssphäre kommen die Begriffe von Vergesellschaftung, Zugehörigkeit und Hierarchie zur Sprache, wie diese in den Bezügen zwischen jüdischer Gemeinschaft und christlicher Umwelt sowie zwischen Norm und Praxis sichtbar werden. Zugleich verfolgt der Autor die entscheidende Frage nach der Bedeutung des Rabbinats und der rabbinischen Theologie für das zeitgenössische Judentum. Über den engeren fachlichen Rahmen hinaus entwickelt er eine innovative kulturwissenschaftlich-historische Analytik komplexer Zusammenhänge und diskursiver Spannungsfelder.

Produktinformationen

Titel: Jüdische Autonomie in der frühen Neuzeit
Untertitel: Recht und Gemeinschaft im deutschen Judentum
Autor:
EAN: 9783835302426
ISBN: 978-3-8353-0242-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: Wallstein Verlag GmbH
Genre: Neuzeit bis 1918
Anzahl Seiten: 856
Gewicht: 1178g
Größe: H227mm x B155mm x T57mm
Veröffentlichung: 01.07.2008
Jahr: 2008
Auflage: 15.07.2008
Land: DE