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Weizen, Linsen, Opferbrote

  • Kartonierter Einband
  • 224 Seiten
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Alpine Brandopferplätze sind eine archäologische Fundgruppe im Alpenraum, deren Nachweis bis ins dritte vorchristliche Jahrtausend... Weiterlesen
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Beschreibung

Alpine Brandopferplätze sind eine archäologische Fundgruppe im Alpenraum, deren Nachweis bis ins dritte vorchristliche Jahrtausend zurückreicht. Nach den archäologischen und zoologischen Untersuchungen der letzten Jahrzehnte wurde nun auch der pflanzliche Aspekt dieser vielfältigen und faszinierenden Kultstätten umfassend bearbeitet: Pflanzengroßreste von neun Brandopferplätzen wurden analysiert, um genauere Rückschlüsse auf die kulturellen und ökologischen Rahmenbedingungen der prähistorischen Opferriten in den Alpen zu ermöglichen. Trotz der teils ungünstigen Erhaltungsbedingungen konnten zahlreiche Pflanzenarten anhand ihrer verkohlten Reste nachgewiesen werden. Gemeinsam repräsentieren sie einen Ausschnitt des Speiseplans, der für den Alpenraum der Bronze- und der Eisenzeit bereits dokumentiert ist. Zusammen mit den zoologischen Daten zu den Tieropfern dokumentiert das Nutzpflanzenspektrum einen landwirtschaftlich geprägten Charakter der Riten: domestizierte Pflanzen und Tiere dominieren deutlich das Opfergut. Bei der Deckung des Brennholzbedarfs folgten die frühen Alpenbewohner offensichtlich pragmatischen Grundsätzen: verfeuert wurde meist, was gerade verfügbar war.

Autorentext

Der Autor (geb. 1978) ist seit 2001 im interdisziplinären Bereich der Archäobotanik tätig. Nach mehreren Aufsätzen in wissenschaftlichen Fachjournalen und der Teilnahme an nationalen und internationalen Forschungsprojekten legt er nun seine 2008 fertiggestellte Dissertation vor. Der Autor lebt und forscht in Wien. Infos unter www.holzanatomie.at

Klappentext

Alpine Brandopferplätze sind eine archäologische Fundgruppe im Alpenraum, deren Nachweis bis ins dritte vorchristliche Jahrtausend zurückreicht. Nach den archäologischen und zoologischen Untersuchungen der letzten Jahrzehnte wurde nun auch der pflanzliche Aspekt dieser vielfältigen und faszinierenden Kultstätten umfassend bearbeitet: Pflanzengroßreste von neun Brandopferplätzen wurden analysiert, um genauere Rückschlüsse auf die kulturellen und ökologischen Rahmenbedingungen der prähistorischen Opferriten in den Alpen zu ermöglichen. Trotz der teils ungünstigen Erhaltungsbedingungen konnten zahlreiche Pflanzenarten anhand ihrer verkohlten Reste nachgewiesen werden. Gemeinsam repräsentieren sie einen Ausschnitt des Speiseplans, der für den Alpenraum der Bronze- und der Eisenzeit bereits dokumentiert ist. Zusammen mit den zoologischen Daten zu den Tieropfern dokumentiert das Nutzpflanzenspektrum einen landwirtschaftlich geprägten Charakter der Riten: domestizierte Pflanzen und Tiere dominieren deutlich das Opfergut. Bei der Deckung des Brennholzbedarfs folgten die frühen Alpenbewohner offensichtlich pragmatischen Grundsätzen: verfeuert wurde meist, was gerade verfügbar war.

Produktinformationen

Titel: Weizen, Linsen, Opferbrote
Untertitel: Archäobotanische Analysen bronze- und eisenzeitlicher Brandopferplätze im mittleren Alpenraum
Autor:
EAN: 9783838100104
ISBN: 978-3-8381-0010-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften AG
Genre: Botanik
Anzahl Seiten: 224
Gewicht: 350g
Größe: H217mm x B151mm x T20mm
Jahr: 2015