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Jeremias Drexel SJ: Iulianus Apostata Tragoedia

  • Fester Einband
  • 866 Seiten
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Leseprobe
Die Frühe Neuzeit hat in den Geschichts- und Kulturwissenschaften ein eigenes Profil gewonnen. Die Buchreihe Frühe Neuzeit dient d... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Frühe Neuzeit hat in den Geschichts- und Kulturwissenschaften ein eigenes Profil gewonnen. Die Buchreihe Frühe Neuzeit dient der Grundlagenforschung in Gestalt von Editionen, Monographien und Sammelbänden. Sie strebt nicht die großräumige Überschau an, die vorschnelle Synthese oder prätentiöse Konstruktion, sondern nimmt den Umweg über die Arbeit am Detail und die Erkundung verschütteter Traditionszusammenhänge. Ein besonderer Akzent liegt auf Untersuchungen, welche die Grenzen der Fachdisziplin überschreiten.

Jeremias Drexels SJ 'Iulianus Apostata Tragoedia' (1608) erzählt vom Aufstieg und Fall des römischen Kaisers Julian, der für seinen Abfall vom Christentum bereits zeitgenössisch als 'Apostata' ('Abtrünniger') geschmäht wurde. Während des Renaissance-Humanismus gelangte man jedoch zu einem differenzierteren, teils positiveren Urteil, das v.a. von Julians herausragender Bildung geprägt war. Drexels 'Iulianus' setzt sich entsprechend mit der Frage auseinander, wie weit gelehrter Forscherdrang aus christlicher Sicht gehen darf und welche Folgen sich aus einer Grenzüberschreitung ergeben können. Während Julian zu Beginn über seine vom lipsianischen Neustoizismus geprägten intellektuellen Ambitionen noch den Christengott stellt, lehnt er - von eitler Ruhmsucht angestachelt - dies später ab. Er leugnet Gott, verfolgt dessen Anhänger und fällt am Ende der ewigen Verdammnis anheim. Somit wird im 'Iulianus' ferner nicht nur die Vereinbarkeit von Christentum und Neustoizismus diskutiert, sondern auch die generelle Absage an letzteren, wie sie sich in Jakob Bidermanns 'Cenodoxus' findet, ausdifferenziert. Dieses Buch liefert erstmalig eine Edition des Dramentextes mit Übersetzung sowie einen Kommentar und eine einleitende Analyse des Stücks.

Autorentext

Andreas Abele, Eberhard Karls Universität Tübingen.



Klappentext

Jeremias Drexels SJ >Iulianus Apostata Tragoedia< (1608) erzählt vom Aufstieg und Fall des römischen Kaisers Julian, der für seinen Abfall vom Christentum bereits zeitgenössisch als >Apostata< (>Abtrünniger<) geschmäht wurde. Während des Renaissance-Humanismus gelangte man jedoch zu einem differenzierteren, teils positiveren Urteil, das v.a. von Julians herausragender Bildung geprägt war. Drexels >Iulianus< setzt sich entsprechend mit der Frage auseinander, wie weit gelehrter Forscherdrang aus christlicher Sicht gehen darf und welche Folgen sich aus einer Grenzüberschreitung ergeben können. Während Julian zu Beginn über seine vom lipsianischen Neustoizismus geprägten intellektuellen Ambitionen noch den Christengott stellt, lehnt er - von eitler Ruhmsucht angestachelt - dies später ab. Er leugnet Gott, verfolgt dessen Anhänger und fällt am Ende der ewigen Verdammnis anheim. Somit wird im >Iulianus< ferner nicht nur die Vereinbarkeit von Christentum und Neustoizismus diskutiert, sondern auch die generelle Absage an letzteren, wie sie sich in Jakob Bidermanns >Cenodoxus< findet, ausdifferenziert. Dieses Buch liefert erstmalig eine Edition des Dramentextes mit Übersetzung sowie einen Kommentar und eine einleitende Analyse des Stücks.

Produktinformationen

Titel: Jeremias Drexel SJ: Iulianus Apostata Tragoedia
Untertitel: Edition, Übersetzung und Kommentar
Autor:
EAN: 9783110594980
ISBN: 978-3-11-059498-0
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, Walter de GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 866
Gewicht: 1425g
Größe: H236mm x B167mm x T53mm
Jahr: 2018

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